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Kontrollleuchten: Die wichtigsten Warnzeichen im Auto

Um die 50 Kontrollleuchten stecken in jedem Auto. Und einige sind lebenswichtig. Was bedeuten die Lämpchen und was ist zu tun, wenn sie leuchten? Wenn Sie das Auto starten, sollten die wichtigsten Lämpchen zunächst kurz aufleuchten. Das zeigt, dass alle Systeme fehlerfrei arbeiten – sofern die Leuchten schnell wieder erlöschen. Andernfalls sind sie ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmen könnte. Die verschiedenen Kontrollleuchten und was sie bedeutet im Überblick. Die Kontrolllämpchen leuchten Rot, Gelb und Grün auf – wie bei einer Ampel auf. Auch blaues und weißes Licht kommen vor. Bereits die Farbe gibt Aufschluss über die Dringlichkeit. Das bedeuten die Farben der Leuchten Farbe Hinweis Rot Ein Problem oder ein Ausfall besteht. Sie sollten ihr Auto bestenfalls sofort überprüfen lassen. Gelb/Orange Die betroffene Stelle des Autos sollte zeitnah überprüft werden. (Beispiel: Bremsverschleiß, Reifendruckkontrollsystem) Grün Eine Funktion ist aktiviert. (Beispiel: Blinker, Abblendlicht, Nebelschlussleuchte) Weiß Warnungen, Informationen und Empfehlungen (Beispiel: Glatteiswarnung) Blau Das Fernlicht ist aktiviert. Die Bedeutung der einzelnen Kontrollleuchten finden Sie in der Betriebsanleitung bzw. im Bordbuch. Die Symbole unterscheiden sich allerdings bei verschiedenen Fahrzeugmodellen und ihre Bedeutung ist nicht immer verständlich. 12 häufiger brennende Warnleuchten und ihre Bedeutung im Überblick. Gelbe Kontrollleuchten Warnleuchte für Bremsbeläge Wenn die gelbe Leuchte mit diesem Symbol brennt, wird es Zeit, die Bremsbeläge zu erneuern. Sollte das Problem nicht zügig beseitigt werden, kann es zum Versagen der Bremsen kommen. Sie können Weiterfahren, sollten aber beachten, dass sich die Bremswirkung verschlechtern könnte. Sollten Sie ein Problem mit quietschenden Bremsen haben: Das können Sie dagegen tun. Warnleuchte für die Motorsteuerung Die gelbe Motorkontrollleuchte zeigt Probleme mit der Motorsteuerung oder einen erhöhten Schadstoffausstoß an. Möglicherweise ist auch die Lambdasonde defekt oder ein Marder hat ein Kabel beschädigt. In jedem Fall sollten Sie eine Werkstatt ansteuern, um weitere Schäden zu vermeiden. Hier erfahren Sie, was Sie außerdem beachten sollten. Warnleuchte für die ESP-Kontrolle Ein stilisiertes Auto beim Schleudern: Dann ist der Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) aktiviert – ein Hinweis auf schwierige Straßenverhältnisse. Lenken Sie behutsam, fahren Sie besonders vorausschauend und langsamer. Warnleuchte für den Reifendruck Ein gelbes Ausrufezeichen verbunden mit dem Symbol eines platten Reifens weist auf Probleme mit dem Reifendruck hin. Vielleicht haben Sie eine Reifenpanne. Gehen Sie dem Problem schnell auf den Grund. Denn ein falscher Reifendruck verlängert den Bremsweg und kann zu unkontrollierbarem Fahrverhalten führen. Wenn die Warnleuchte aber nach einem Reifenwechsel aufleuchtet, kann der Grund auch harmlos sein: Möglicherweise müssen Sie nur die Reifen kalibrieren. Warnleuchte für die Airbags Diese gelbe Kontrollleuchte zeigt Störungen im Rückhaltesystem an. Im Falle eines Unfalls könnte es sein, dass die Airbags nicht richtig funktionieren. Steuern Sie eine Werkstatt an und lassen Sie die Airbags überprüfen. Warnleuchte für die Nebelschlussleuchte Die Nebelschlussleuchte darf in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen eingeschaltet werden. Deshalb gibt es zur Erinnerung der Fahrer eine Kontrollleuchte, damit sie rechtzeitig wieder ausgeschaltet wird. Rote Kontrollleuchten Die dringendsten Warnzeichen werden rot angezeigt. Dann kann Gefahr bestehen. Das muss allerdings nicht immer der Fall sein. Das rote Ausrufezeichen im Kreis beispielsweise: Es kann einfach nur eine angezogene Handbremse bedeuten. Warnleuchte für fehlendes Anschnallen Das rote Anschnallzeichen bedeutet, dass mindestens ein Fahrgast nicht angeschnallt ist. Sollten Sie eine schwere Tasche auf den Beifahrersitz gestellt haben, kann die Kontrollleuchte auch durch das Gewicht der Tasche ausgelöst werden. Warnleuchte für die Batterie Wenn das Warnzeichen der Batterie leuchtet, sollten Sie den Motor nicht ausschalten. Sonst könnte es passieren, dass Ihr Auto nicht mehr anspringt. Möglicherweise ist der Generator defekt, oder eine elektrische Verbindung wurde unterbrochen. Allerdings sollten Sie nicht weiterfahren, sofern Ihr Auto eine elektrische Servolenkung oder einen gerissenen Keilriemen hat. Es kann zu Ausfällen und Überhitzung des Motors kommen. Warnleuchte für das Kühlwasser Das Kühlwasser ist zu heiß geworden oder reicht nicht mehr aus. Wenn Sie nicht anhalten, kann der Motor überhitzen, was zu schweren Schäden führen kann. Deswegen gilt: Sofort anhalten, Motor abkühlen lassen und schnellstmöglich in die Werkstatt fahren. Sollten Sie Kühlmittel dabei haben, füllen Sie es nach, um Motorschäden vorzubeugen. Warnleuchte für den Ölstand/Ölmangel Leuchtet eine rote Ölkanne auf? Dann müssen Sie immer handeln. Wenn außerdem eine Zickzack-Linie und das Wort "MIN" erscheinen, sollten Sie an der nächsten Tankstelle den Ölstand kontrollieren und unter Umständen nachfüllen. Sonst droht ein Motorschaden. Warnleuchte für Motoröldruck Leuchtet nur die Ölkanne auf? Dann ist es eigentlich schon zu spät: Der Motoröldruck ist zu niedrig. Sie müssen sofort anhalten und Öl nachfüllen. In den meisten Fällen ist dann auch ein Werkstattbesuch notwendig. Warnleuchte für die Bremse Leuchtet dieses Symbol auf, könnte es sein, dass Sie einfach nur vergessen haben, die Handbremse zu lösen. Wenn es aber bei gelöster Handbremse immer noch leuchtet, kann ein Bremsversagen drohen. Eventuell ist der Stand der Bremsflüssigkeit gesunken oder die Bremsbeläge sind abgefahren. Fahren Sie nicht weiter und rufen Sie sofort den Pannendienst. Etliche Symbole warnen bei Fehlern Rund 70 bis 80 verschiedene Symbole können am Display hinter dem Lenkrad aufleuchten, wenn am Auto irgendetwas nicht stimmt. In aller Regel verwenden die Autohersteller aber nur etwa 50 Signale. Wie die Symbole aussehen und in welcher Farbe sie leuchten, regeln verschiedene ISO-Normen. Allerdings sind Abweichungen möglich, deshalb sind die Symbole in den Autos verschiedener Hersteller nicht immer identisch.