Potsdam: Versuchter Raubüberfall auf Geldtransporter – Schüsse auf Autobahn
Kriminelle haben an einer Autobahnauffahrt einen Geldtransporter überfallen. Dabei fielen Schüsse. Außerdem brannten Autos.Wie die Polizei Brandenburg berichtet, haben Unbekannte am Mittwoch im morgendlichen Berufsverkehr versucht, einen Geldtransporter auszurauben. Der Überfall geschah gegen 6.20 Uhr an der A115-Auffahrt Potsdam Drewitz. Laut "Bild" versuchten die Täter, den Transporter mit Schüssen zu stoppen.Die Polizei bestätigte den Gebrauch einer Schusswaffe. Der Fahrer des Geldtransporters und dessen Kollege hätten bei dem Vorfall jedoch in ihrem Fahrzeug flüchten und die Polizei alarmieren können, teilte die Polizei mit. Die Männer blieben demnach körperlich unversehrt, erlitten jedoch einen Schock.Überfall bei Potsdam: Zwei Autos brennen an A115-Auffahrt ausKurz darauf meldeten Zeugen an der Autobahnauffahrt zwei brennende Fahrzeuge. Diese seien komplett ausgebrannt, sagte eine Polizeisprecherin zu t-online. "Es handelt sich dabei um einen Kleintransporter und einen Pkw, die nach ersten Erkenntnissen von den Tätern gefahren wurden", teilte die Polizei mit. Die Gangester sollen nach dem Überfall ohne Beute mit einem anderen Fahrzeug über die Autobahn in Richtung Berlin geflüchtet sein.Weitere Einzelheiten gab die Polizei nicht bekannt. "Wir müssen uns das jetzt genau anschauen, vieles wissen wir einfach noch nicht", so die Polizeisprecherin. Unter anderem sei die Zahl der Täter noch vollkommen unklar. Sicher sei nur, dass mehrere Unbekannte am Überfall beteiligt waren.Die Anschlussstelle Potsdam Drewitz in Fahrtrichtung Berlin wurde gesperrt. Aktuell sei noch die Spurensicherung vor Ort, sagte die Sprecherin. Danach müssten die ausgebrannten Autos abgeschleppt werden. Vorsichtige Prognose der Beamten: Irgendwann im Laufe des Mittwochs könne die Auffahrt wieder für den Verkehr freigegeben werden.
