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München: Miles will Autos mit Elon-Musk-Spruch aus Flotte entfernen

Carsharing-Anbieter Miles wirbt auf seinen Teslas mit einem an Elon Musk angelehnten Spruch. Doch damit ist nun Schluss. Nicht nur in München sollen die Autos verschwinden. Elon Musk ist aktuell zweifelsfrei einer der umstrittensten Menschen der Welt. Erst am vergangenen Freitag kam es zu globalen Protesten gegen den Tech-Milliardär. Der Grund: vor allem sein Mitmischen in der US-Politik sowie die Unterstützung von Rechtspopulisten in Europa. Unter der zunehmenden Kritik an Musk leidet auch der Autobauer Tesla, dessen Geschäftsführer der 53-Jährige ist. Immer häufiger werden Fahrzeuge des Elektroherstellers Opfer von Vandalismus. Prominente wie die Sängerin Sheryl Crow verkaufen ihre Teslas, um sich öffentlich von Musk zu distanzieren. Und in Deutschland hat ein Unternehmer gar ein Geschäft aus der Abneigung gegen Musk gemacht. Online verkauft er Autoaufkleber für Tesla-Besitzer mit der Aufschrift: "I bought this before Elon went crazy" – zu Deutsch: "Ich habe es gekauft, bevor Elon verrückt wurde." Carsharing-Anbieter will Musk-Schriftzug entfernen Eine andere, Musk-freundliche Schiene fährt – im wahrsten Sinne des Wortes – aktuell noch das deutsche Carsharing-Unternehmen Miles. Auf deren Tesla-Fahrzeugen prangt teilweise der Schriftzug "Musk Have It". Ein Wortspiel mit dem Namen von Elon Musk und dem englischen Ausruf "Must Have It", also "muss es haben". Auch in München sind Modelle vom Typ "Model 3" und "Model Y" mit dem Branding auf den Straßen unterwegs. Doch damit soll nun Schluss sein, Miles will sich ebenfalls vom Tesla-Chef distanzieren. Eine Unternehmenssprecherin sagte auf Nachfrage: "Nur noch wenige Fahrzeuge tragen das überholte Branding. Diese werden in den kommenden Wochen aus der Flotte genommen." In München betreffe das lediglich vier Autos, die noch mit dem Spruch "Musk Have It" unterwegs sind. Miles will an Teslas in seiner Flotte festhalten Komplett von seinen Teslas will sich der Carsharing-Anbieter mit Sitz in Berlin aber trotz der wachsenden Kritik an Elon Musk nicht trennen, erklärte die Miles-Sprecherin. In der bayerischen Landeshauptstadt sind es rund 40, in ganz Deutschland knapp 350 Auto. "Aus ökologischen und ökonomischen Gründen bleiben die Fahrzeuge bis zum Ende ihrer Laufzeit im Einsatz." Auch in München. Zumal die Nutzung der Teslas weiterhin stabil sei. So habe es in den vergangenen Wochen keine auffälligen Veränderungen gegeben. Auch eine Zunahme von Beschädigungen sei nicht zu erkennen gewesen. Zwar habe man schon vereinzelte Fälle von Vandalismus an Tesla-Fahrzeugen verzeichnet. "Die hatten wir jedoch auch schon an anderen Modellen unserer Flotte", sagte die Sprecherin.