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IAA Mobility 2025: Programm, Neuheiten und Testangebote im Überblick

Live-Musik, Fahrradparcours, XXL-S-Bahn: Die IAA Mobility 2025 will mehr als nur Autos zeigen. Auch eine Lichtshow ist geplant. Wird die Internationale Automobilausstellung (IAA Mobility) auch in den kommenden Jahren in München stattfinden? Jürgen Mindel, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA), wollte sich auf einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag in München auch auf mehrfache Nachfrage nicht festlegen. Nur so viel: Eine Entscheidung darüber werde "zeitnah" fallen, sagte er, womöglich schon in den nächsten Tagen. Zuletzt hatte die Stadt Frankfurt wieder Gespräche aufgenommen, um den großen Branchentreff wieder an den Main zu holen, nachdem die IAA 2021 nach München gezogen war. Als Fingerzeig könnte gewertet werden, dass Mindel fast im gleichen Atemzug betonte: Die Aussteller fühlten sich wohl in München. Das Konzept, die Messe für die Öffentlichkeit vom Gelände in Riem in die Innenstadt zu verlagern, ginge auf. Die Hersteller drängelten sich geradezu wieder darum, ihre Fahrzeuge und Produkte zu zeigen. Alle zur Verfügung stehenden Plätze für Testfahrten in der Innenstadt bei der IAA Mobility, die vom 9. bis 14. September 2025 in München stattfindet, seien seit Wochen ausgebucht, so Mindel. "Diese Erfolgsgeschichte wollen und werden wir gemeinsam fortsetzen", sagte der Geschäftsführer. VDA-Geschäftsführer: Protest ist legitim Dass ausgerechnet die Autoindustrie große Teile der Münchner Innenstadt für mehrere Tage für sich beansprucht, entzündete in den vergangenen Jahren wiederholt heftige Kritik. Gegner argumentieren unter anderem mit den Belastungen für Anwohner, aber auch mit einem Ausverkauf des öffentlichen Raums an Konzerne. Auch in diesem Jahr sind wieder Demonstrationen angekündigt, ebenso ein Protestcamp. Der Protest, solange er friedlich bleibe, sei legitim und ein Zeichen lebhafter Demokratie, entgegnete VDA-Geschäftsführer Mindel am Donnerstag. Christian Vorländer, erst seit 1. Juli Leiter des Geschäftsbereichs Mobility bei der Messe München, verwies zudem auf die Austauschplattform "Citizens Lab" auf dem Marienplatz. Hier sollen Bürger "auf Augenhöhe" mit Experten und Unternehmensvertretern oder Politikern diskutieren können. Etwa zum Thema: "Was den Radwegeausbau bremst – und wie wir ihn voranbringen". Probefahrten auf der IAA Mobility für alle Ansonsten verzichten die Hersteller auf eine reine Leistungsschau ihrer neuen Modelle. Es soll stattdessen in den "Open Spaces" (Offener Raum) ausprobiert werden. Marken wie BMW, Audi, BYD, Ford, Hyundai, KIA, Mercedes-Benz, Porsche, Togg oder VW stellen ihre neuesten Elektro- und Hybrid-Modelle für Test-Drives auf dem Odeonsplatz, dem Max-Joseph-Platz, dem Wittelsbacherplatz oder am Königsplatz bereit. Insgesamt sind 231 Fahrzeuge angemeldet – eine Steigerung von 27 Prozent. Besucher können sich dafür anmelden, am besten über die App der IAA Mobility. Verbrennerautos sind nicht darunter. Dafür aber autonom gelenkte Fahrzeuge. Sowohl in Autos, bei denen der Insasse noch eingreifen soll, als auch in vollständig autonom fahrenden Vehikeln. Sogar ein Teilstück der A94 wird laut VDA dafür eigens zur Teststrecke gemacht. Überhaupt sieht sich der VDA als Veranstalter der IAA Mobility nach einer Flaute wieder im Aufwind, was das Interesse der Hersteller angeht. Über 700 Aussteller auf der IAA werden erwartet, eine genaue Zahl nannte der VDA wegen erwarteter Nachmeldungen nicht. Darunter sind gut 30 eigentliche Autohersteller, etwa ein Drittel mehr als vor zwei Jahren. Auch mehr chinesische Firmen sind wieder vertreten. Auf dem Messegelände in Riem haben laut VDA führende Unternehmen in diesem Jahr ihre Flächen verdreifacht, im Vergleich zu 2023. Diese richten sich vor allem an das Fachpublikum. Ebenso die über 200 Konferenzen auf der "IAA Conference" auf fünf Bühnen und über 500 internationalen Sprechern. Was ist neu auf der IAA Mobility Open Space Der Bereich für Zweiräder aller Art, ob E-Bikes oder E-Scooter, zieht an einen prominenteren Ort, in die nördliche Ludwigstraße. Dort gibt es einen Parcours zum Ausprobieren von Fahrrädern in realen Straßensituationen wie Bordsteinüberfahrten oder Rampen. Fahrradbegeisterte können zudem im Englischen Garten Modelle auf einer vier Kilometer langen Teststrecke testen. Die Deutsche Bahn (DB) ist erstmals mit einer großen Erlebniswelt auf dem Königsplatz vertreten. Es geht um Fahrten von Haustür zu Haustür – mit Leihrädern, digitalen Lösungen oder Carsharing. Für die Münchner Bürger gibt es eine weitere Premiere: Der Freistaat Bayern und die DB präsentieren erstmals einen begehbaren Prototypen der künftigen Münchner XXL-S-Bahn im Maßstab 1:1. Der S-Bahn-Waggon wird ab Ende 2028 zum Einsatz kommen. Zur IAA Mobility 2025 feiert auch "Festival of Lights München" seine Premiere. Vom 9. bis 13. September werden jeden Abend von 20 bis 23 Uhr Gebäude wie die Bayerische Staatsbibliothek, das alte Rathaus und die Residenz durch spektakuläre Lichtkunstinszenierungen zum Strahlen gebracht. Ebenfalls neu ist die Bühne am Siegestor, auf der sich an allen Tagen Musiker präsentieren. Außerdem wird es einen Wettbewerb geben, gesucht wird Münchens beste Nachwuchsband.