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Erdrutsch in Norwegen: Boden bricht entzwei – vermisste Person

Am Morgen bricht der Boden auf. Ein Wagen wird mitgerissen, eine Person wird vermisst – und Norwegen ist plötzlich zweigeteilt. Ein gewaltiger Erdrutsch hat am Samstagmorgen bei Åsen im Norden Norwegens eine zentrale Verkehrsachse zerstört. Die neue sowie die alte E6 (die längste durchgehende Straßenverbindung in Skandinavien) und die Bahnstrecke sind unterbrochen. Am Morgen war plötzlich ein großer Krater entstanden. Auf Bildern ist zu sehen, dass die Erdmassen teils in den angrenzenden Nesvatnet-See gerutscht sind. Die Einsatzkräfte rückten nach einem Notruf um 8.43 Uhr Ortszeit aus. Vor Ort bot sich ein dramatisches Bild: Teile der Straße waren abgebrochen. Ein Auto wurde mitgerissen. Chaos in Urlaubsregion: Riesenhagel, Erdrutsche und Stromausfälle Alarm für das Allgäu: Der Hochvogel steht vor dem Kollaps Ein Szenario wie aus einem Katastrophenfilm: Wenn am Rhein der Vulkan ausbricht Zunächst galten zwei Menschen als vermisst. Eine Person wurde rasch gefunden und kam ohne schwere Verletzungen ins Krankenhaus. Laut der Polizei war sie in dem Auto, das vom Erdrutsch erfasst wurde. Lösten Bauarbeiten an der Bahnlinie den Erdrutsch aus? Die zweite Person wird weiterhin gesucht. "Die Suche wird mit unverminderter Kraft fortgesetzt", sagte Rettungsleiter Johan Mannsåker. Die Hoffnung, dass die Person noch lebt, bestehe weiterhin: "Wir hoffen, dass sie unter Wasser eine Luftblase gefunden hat." Taucher der Feuerwehr aus Trondheim suchen im Wasser nach der vermissten Person. Die Rettungskräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen. Geologen prüfen, ob weitere Erdrutsche drohen. Erste Bewegungen wurden bereits beobachtet. Mehrere Haushalte in unmittelbarer Nähe wurden vorsorglich evakuiert. Auch ein Hubschrauber ist zur Luftüberwachung im Einsatz. In der betroffenen Region finden derzeit Bauarbeiten an der Bahnlinie statt. Ob sie mit dem Erdrutsch in Verbindung stehen, ist unklar. Norwegen an dieser Stelle faktisch zweigeteilt Nach dem Erdrutsch ist Norwegen an dieser Stelle faktisch zweigeteilt. Die zentrale Verkehrsachse in Richtung Trondheim ist unterbrochen. Eine Umleitung über Schweden wird empfohlen – sie ist mehr als 140 Kilometer lang. Eine zweite Alternative führt über Fosen und eine Fähre. "Die Umleitungen sind gut ausgeschildert", erklärte Verkehrsleiter Anders Johansen. Doch auch er betonte: "Jetzt hat die Arbeit an der Unglücksstelle Vorrang." Im Krankenhaus von Levanger wurde zunächst die höchste Alarmstufe ausgerufen. Inzwischen wurde sie wieder gesenkt, weil sich die Lage in den Notaufnahmen entspannte.