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Köln: Autohändler insolvent – nun schlechte Nachrichten für Gläubiger

Nach der Insolvenz des Autohauses Matthes in Köln-Porz sind noch viele Fragen offen. Allen voran: Wie wird es nun für die Gläubiger weitergehen? Im Fall des in die Insolvenz gerutschten Kölner Autozentrums Matthes, über das t-online Mitte August zuerst berichtet hatte , gibt es mittlerweile kaum noch Hoffnung für die Gläubiger des Autohauses in Köln-Porz. Der Insolvenzverwalter des Unternehmens, der Rechtsanwalt Dr. Mike Westkamp von der Kanzlei Görg Rechtsanwälte, hat mittlerweile eine Anzeige auf Masseunzulänglichkeit beim Amtsgericht Köln vorlegt. Diese sogenannte "Insolvenz in der Insolvenz" bedeutet, dass das restliche Geld allenfalls noch reicht, um die Verfahrenskosten zu decken, aber nicht, um die Forderungen der Gläubiger zu erfüllen. Kunden, die ein Auto beim Autozentrum Matthes angezahlt, aber aufgrund der Insolvenz nicht geliefert bekommen haben, dürften also auf einem finanziellen Schaden sitzenbleiben. Kommunalwahl 2025: So viel verdient man als Oberbürgermeister in Köln Prozess in Köln: Besorgte Vermieter Auftragskiller, weil Mieterin nicht zahlte? "Wartungsarbeiten" auf Webseite – Mitarbeiter vor dem Aus Der bekannte Autohändler, der in seinen beiden Filialen in Köln und Berlin jahrelang mit dem Slogan "Matthes hat es" warb, hatte seinen Geschäftsbetrieb im Juli komplett eingestellt. Betroffen von der Geschäftsaufgabe sind 13 Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze verloren haben. Ihre Gehälter waren bis zum Stichtag der Insolvenzeröffnung durch das Insolvenzgeld gesichert. Nach eigenen Angaben auf der Unternehmenswebsite hatte Geschäftsführer Matthias Matthes rund 32.000 Fahrzeuge im Filialbestand – sowohl Neuwagen als auch Gebrauchtwagen. Mittlerweile ist die Webseite verwaist, von "Wartungsarbeiten" ist dort die Rede. Auf Nachfragen von t-online zu den Gründen der Insolvenz äußerte sich der Insolvenzverwalter nicht. Ihm zufolge hatte das Autohaus zuletzt rund 20 Millionen Euro Umsatz gemacht. Ehemaliger Betreiber meldet neue Firma an Kunden, die nach der Insolvenz mit ihrem Matthes-Auto einen Garantiefall erleben, könnten sich bei einem Neuwagen mit der Garantie des Herstellers behelfen, so Westkamp. Bei Gebrauchtwagen müsse "grundsätzlich der jeweilige Einzelfall" betrachtet werden. Westkamp wollte sich zur Anzahl der Gläubiger des Unternehmens auf Nachfrage nicht äußern. Der frühere Betreiber des Autozentrums Matthes hat wenige Tage nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine neue Firma angemeldet: Die "Denkaufich UG" soll auch wieder mit Neu- und Gebrauchtwagen handeln.