Formel 1: Ralf Schumacher in Katar fast von Lewis Hamilton überfahren
In seiner Funktion als TV-Experte schlendert Ralf Schumacher in Katar gerade durch die Boxengasse. Da kommt plötzlich der Rekordweltmeister angeschossen. Das hätte böse ins Auge gehen können: Während des Trainings zum Großen Preis von Katar ist Ralf Schumacher fast in einen Unfall verwickelt worden. Allerdings fand der Beinahe-Zusammenstoß nicht, wie in der Formel 1 eigentlich üblich, auf der Rennstrecke statt, sondern in der Boxengasse. Schumacher war in seiner Funktion als TV-Experte für den Sender Sky vor den Garagen der Teams unterwegs, um dort genauere Beobachtungen zu den Autos und eventuellen Arbeiten an den Boliden zu machen. Den Platz in der Boxengasse musste er sich jedoch mit einigen Teamverantwortlichen und Kamerateams teilen. Kommentator fährt der Schreck in die Glieder Beim Versuch, sich an den zahlreichen Leuten vorbeizuschlängeln, machte der sechsfache Formel-1-Rennsieger dann einen Schritt zu weit Richtung "Fast Lane", also der Spur, wo die fahrenden Autos in der Boxengasse unterwegs sind. Dort kam gerade Rekordweltmeister Lewis Hamilton in seinem Ferrari angeschossen. Schumacher zeigte sich jedoch reaktionsschnell und sprang wieder einen Schritt zurück in Sicherheit. Sky-Kommentator Sascha Roos, der das Ganze live mitverfolgte, hatte er aber trotzdem einen Schrecken in die Glieder fahren lassen. Ihm entfuhr ein lautes "Ui!", als er Hamilton an seinem Kommentatorenkollegen vorbeischießen sah. Schumacher selbst gab sich jedoch völlig unbeeindruckt: "Alles gut, alles gut, nichts passiert", versuchte er Roos sofort zu beruhigen. Und schob noch nach: "Trotzdem war ich weit genug weg. Mach mal keinen Stress. Reaktionstest nennt sich so was." Roos sagte nur noch erleichtert: "Jetzt bin ich wach." Schumacher konterte sofort: "Ich auch."
