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CES in Las Vegas: Dreame enthüllt smarte Küchengeräte mit KI-Unterstützung

Auf der Technikmesse CES in Las Vegas gibt es vom 6. bis zum 9. Januar zahlreiche Neuheiten aus den Bereichen Elektronik und Auto zu sehen. Der Neuheiten-Ticker. Die CES (früher "Consumer Electronics Show") gilt traditionell als wichtiger globaler Jahresauftakt der Tech-Branche. Hier werden die Weichen für das kommende Technologiejahr gestellt. Präsentiert werden etwa neue Fernseher, Smart-Home-Geräte oder Modelle aus dem Automobilbereich. Wir haben die wichtigsten Innovationen für Sie zusammengefasst. Dreame zeigt smarte Küchengeräte mit KI-Unterstützung Der chinesische Hersteller Dreame, in Deutschland bisher vor allem für seine Saugroboter bekannt, erweitert sein Produktportfolio um intelligente Küchengeräte. Auf der CES präsentiert das Unternehmen drei neue Geräte mit KI-Integration: einen Backofen, einen Geschirrspüler und einen Kühlschrank. Der Einbau-Kombi-Dampfbackofen OZ60 Pro kombiniert Dampfgaren, Umluft, Airfrying, Brotbacken und Joghurtzubereitung. Die beiden Geschirrspüler DZ60 Pro und DZ40 Pro unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und sollen mit schwenkbaren Hochdruck-Sprüharmen und automatischer Türöffnung (DZ60 Pro) überzeugen – hinzu kommen Smart-Konnektivität und Fernsteuerung über die Dreame App. Der Kühlschrank Mega Pro 456L verfügt über ein No-Frost-System und einen großzügigen Stauraum von 456 Litern. Dank ultradünner Isolierschäume und eines bündigen Luftkanaldesigns stehen im Innenraum 20 Prozent mehr nutzbarer Platz zur Verfügung, so der Hersteller. Die sogenannte Multi-Mode-Zone bietet präzise Temperatureinstellungen, um optimale Frische für unterschiedliche Lebensmittel zu gewährleisten. Preise und Verfügbarkeit: Der Backofen Dreame OZ60 Pro wird zu einem Preis von 1.599 Euro angeboten, die Geschirrspüler kosten ab 999 Euro (DZ60 Pro) und ab 899 Euro (DZ40 Pro). Der Kühlschrank Mega Pro 456L wird für etwa 849 Euro angeboten, die neue Produktlinie ist ab dem 20. Januar erhältlich. Günstige Lautsprecher von Ikea Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Lautsprecherhersteller Sonos bringt Ikea jetzt eigene Bluetooth-Boxen auf den Markt. Auf der CES hat der schwedische Möbelhersteller würfelförmige Lautsprecher vorgestellt, die nur 9,99 US-Dollar kosten sollen. Das Besondere: Bis zu 100 der kleinen Bluetooth-Boxen lassen sich zu einem großen Lautsprecher-Netzwerk zusammenschließen. Das IT-Magazin "Tom's Guide" hat die Geräte auf der CES ausprobiert und berichtet von einem "beeindruckenden Klangerlebnis". Ikea verkauft die Geräte unter dem Namen Kallups in mehreren Farben: Grün, Pink und Weiß. Die Lautsprecher sollen laut "Tom's Guide" etwa so groß wie ein Zauberwürfel sein und auf der Oberseite zwei Tasten besitzen: eine zum Koppeln per Bluetooth und eine zum Abspielen/Pausieren und Vorspulen von Musiktiteln. Wann die Lautsprecher nach Deutschland kommen, ist nicht bekannt. Uber präsentiert eigenes Auto für Robotaxi-Dienst Lucid Motors, Uber und Nuro präsentieren in Las Vegas ihr serienreifes Robotaxi-Modell, basierend auf dem E-SUV Lucid Gravity. Erste autonome Straßentests haben bereits in San Francisco begonnen, und noch in diesem Jahr sollen die Fahrzeuge die ersten Passagiere befördern. Uber plant, bis 2029 mindestens 20.000 Robotaxis von Lucid in seine Plattform zu integrieren. Die Fahrzeuge sind mit Sensoren und einem Nvidia-Rechner ausgestattet, um in Echtzeit Daten zu verarbeiten. Zudem will Uber ab 2027 eine globale Flotte mit 100.000 autonomen Fahrzeugen aufbauen. Afeela 1: Sony und Honda bringen gemeinsames Auto auf den Markt Sony Honda Mobility (SHM) nutzt die CES erneut als Bühne, um weitere Schritte Richtung Marktstart seines E-Autos zu dokumentieren. 2023 war das Modell erstmals als Prototyp präsentiert worden. Nun wird die in wenigen Monaten in den USA erhältliche Limousine Afeela 1 als Vorserienmodell gezeigt. Daneben stellt SHM mit dem Afeela-Prototyp 2026 eine SUV-Variante in Aussicht. Am bereits vor einem Jahr genannten Preis von rund 90.000 US-Dollar hält SHM fest. Ebenso bleiben die Eckdaten unverändert: Allradantrieb mit 400 kW/536 PS sowie eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Die knapp 4,90 Meter lange E-Limousine ist mit 40 Sensoren ausgerüstet, die automatisierte Fahrfunktionen ermöglichen. Erweiterte Assistenz- und Automatisierungsfunktionen sollen sich später gegen Aufpreis freischalten lassen, sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen dies erlauben. Der Marktstart 2026 bleibt zunächst auf Kalifornien beschränkt. 2027 sollen Arizona und Japan als weitere Märkte folgen. Zu einem möglichen Europa-Start macht SHM bislang keine Angaben. 2028 soll schließlich die SUV-Variante in Serie gehen, die technisch weitgehend identisch mit der Limousine ausfallen dürfte. SHM ist die gemeinsame Elektroautomarke von Sony und Honda. Ultradünner OLED-Fernseher von LG vorgestellt TV-Hersteller LG bringt seine sogenannte Wallpaper- (auf Deutsch: Tapeten-)Fernsehreihe zurück. Mit dem OLED Evo W6 kommt das bislang dünnste Modell der Serie auf den Markt. Laut LG ist das Gerät nur 9 mm dick. Zum Vergleich: Moderne Smartphones sind etwa 8 Millimeter dick. Anders als bei herkömmlichen Fernsehern hat der Evo W6 seine Anschlüsse nicht an der Rückseite des Geräts, sondern nutzt die sogenannte Zero Connect Box. Diese wird frei im Raum platziert und überträgt Signale von daran angeschlossenen Geräten wie Set-Top-Boxen oder Spielekonsolen drahtlos bis zu einer Entfernung von 10 Metern an den Fernseher. Der Wallpaper TV soll laut LG eine bis zu 3,9-fach höhere Leuchtdichte als herkömmliche OLED-Displays erreichen. Ein neuer Prozessor soll eine hohe Rauschreduktion und "ausgewogene Bilder mit natürlichen Details ohne Überschärfung" gewährleisten. ZF zeigt neue Geräuschunterdrückung im Fahrwerk Der Zulieferer ZF stellt ein neues System zur Lärmminderung bei Autofahrten vor: Stoßdämpfer, die aktiv Gegenschall erzeugen und damit Fahrgeräusche direkt an der Quelle bekämpfen. Die Technik basiert auf Beschleunigungssensoren im Fahrwerk, die sogenannte "Cavity Noise", Schwingungen der Luft im Reifeninneren, erkennen. Ein Algorithmus erzeugt daraufhin ein Gegensignal, das über die Ventile der Stoßdämpfer abgespielt wird. So sollen Vibrationen gezielt gedämpft werden, bevor sie in den Innenraum gelangen. Im Vergleich zu bisherigen Lösungen, die mit Mikrofonen und Lautsprechern im Fahrzeug arbeiten, kommt das neue System ohne zusätzliche Hardware aus. ZF sieht darin vor allem Chancen für den Einsatz in günstigeren Fahrzeugklassen. Der Start in die Serie ist für 2028 geplant. Kühlschrank mit Köpfchen – Samsung bringt KI in alle Geräte Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will mit dem flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz seinen Kunden Mehrwert bieten und die Konkurrenz auf Abstand halten. "Heute beginnt ein neues Kapitel für Samsung: Ihr Begleiter für das Leben mit KI", sagte Samsung-CEO TM Roh. "Wir werden KI in jede Kategorie und jedes Produkt integrieren." Samsung setzt dabei auch auf eine Kooperation mit Google. Das KI-System Gemini hilft beispielsweise dabei, Lebensmittel zu erkennen, die in einem Samsung-Kühlschrank aufbewahrt werden. Gemini kann dann etwa Vorschläge machen, welches Gericht man mit den Zutaten aus dem Kühlschrank kochen kann. KI kommt auch bei der Fernsehtechnik Vision AI Companion zum Einsatz. Samsung demonstrierte auf der CES, wie man damit etwa bei der TV-Übertragung eines Fußballspiels die Stimme des Kommentators ausblenden und trotzdem die akustische Atmosphäre aus dem Stadion hören kann. "Das wird die Art und Weise, wie wir Sport schauen, verändern", sagte Samsung-Managerin Sukhmani Mohta. Der Fernseher könne aber auch die Hintergrundgeräusche des Spiels reduzieren oder entfernen, wenn man sich allein auf den Kommentar konzentrieren möchte. Bosch entwickelt smartes Auto-Cockpit Bosch hat ein KI-basiertes Fahrzeug-Cockpit vorgestellt. Das System kann laut Geschäftsführerin Tanja Rückert sowohl Sprache als auch Bilder verarbeiten und soll das Auto so personalisieren – etwa durch visuelle Erkennung im Innen- und Außenbereich oder KI-gestützte Parkplatzsuche. Welcher Hersteller das System zuerst einsetzen wird, ließ Bosch offen. Zudem kündigte das Unternehmen eine Kooperation mit dem US-Start-up Kodiak AI an. Ziel ist ein modulares System für autonome Lkw. Bosch betonte auf der CES die Bedeutung des US-Markts und kündigte bis Anfang der 2030er-Jahre mehr als sechs Milliarden Euro Umsatz mit Software und digitalen Diensten an. Nvidia stellt Plattform für autonomes Fahren vor Nvidia präsentiert eine neue Plattform für autonomes Fahren. "Alpamayo" soll selbstfahrenden Autos helfen, Entscheidungen ähnlich wie Menschen zu treffen, so Firmenchef Jensen Huang. Erstmals soll die Technik im neuen Mercedes-Benz CLA eingesetzt werden. Das Fahrzeug, das in Zusammenarbeit mit dem deutschen Autobauer entsteht, soll in den kommenden Monaten in den USA starten, später auch in Europa und Asien. Alpamayo basiert auf einem quelloffenen KI-Modell, das Forschenden kostenlos zur Verfügung steht. Laut Nvidia soll es auch komplexe Verkehrssituationen bewältigen und sein Fahrverhalten erklären können. Das Unternehmen zeigte zudem ein Video, in dem ein mit der Technik ausgestatteter Mercedes autonom durch San Francisco fährt. Eine Serienproduktion für Robotaxis sei ebenfalls geplant, in Kooperation mit einem bisher nicht genannten Partner. BMW ermöglicht natürliche Gespräche mit dem Auto BMW integriert ab der zweiten Jahreshälfte 2026 den Sprachassistenten Amazon Alexa+ in seine Fahrzeuge. Die neue Funktion ermöglicht Gespräche in natürlicher Sprache, ohne feste Sprachbefehle. Erstmals zum Einsatz kommt das System im neuen BMW iX3, der auf der Technikmesse CES vorgestellt wurde. Fahrer sollen damit sowohl Fahrzeugfunktionen steuern als auch Wissensfragen stellen können, etwa zur Navigation oder zu aktuellen Nachrichten. Gekoppelt mit einem Amazon-Account sind auch Musikstreaming und weitere Dienste möglich. Langfristig will BMW die generative KI in alle Modelle mit dem neuen Operating System X und OS9 integrieren. Weitere Märkte sollen folgen. Amazon bringt neuen Smart-TV auf den Markt Versandhändler Amazon hat auf der CES einen 4K-QLED-Fernseher mit Unterstützung für Dolby Vision, HDR10+ und Wi-Fi 6 sowie einem 3,9 cm dünnen Design gezeigt. Der Smart-TV namens Ember Artline verfügt über ein mattes Display, das Spiegeleffekte reduzieren soll. Um mit der Sprachassistentin Alexa kommunizieren zu können, soll der Fernseher über Fernfeldmikrofone verfügen, die Sprachbefehle auch von weiter entfernten Personen empfangen können. Den Höhepunkt soll die sogenannte Ambient-TV-Funktion darstellen, die Fotos oder Kunstwerke auf dem Bildschirm automatisch ein- und ausschalten kann, wenn Personen den Raum betreten oder verlassen. Die Aufnahmen bezieht der Fernseher aus der Cloud über den Bilderdienst Amazon Photos. Amazon Ember Artline wird im Frühjahr in den Größen 55 Zoll (1,4 Meter) und 65 Zoll (1,65 Meter) ab 999,99 Euro erhältlich sein, teilt das Unternehmen mit. Käufer können aus zehn magnetischen Rahmen in verschiedenen Farben wählen. Ein Rahmen ist im Lieferumfang enthalten, weitere können dazugekauft werden.