BMW iX3: Neues Elektro-SUV knackt 800-Kilometer-Marke
Der Januar wirbelt den Automarkt auf. BMW jagt die Elektro-Konkurrenz mit einer radikal neuen Plattform, Hyundai trimmt das Wasserstoff-SUV auf Langstrecke. Und Kia wagt die Kehrtwende. Die wichtigsten Neuheiten des Monats. Wer zum Jahresbeginn ein neues Auto kaufen möchte, muss sich entscheiden: Strom, Wasserstoff oder klassischer Sprit? In den Schauräumen der Händler treffen jetzt drei technologische Gegensätze aufeinander. BMW will mit dem ersten Modell der "Neuen Klasse" den E-Markt dominieren, Hyundai verfeinert die Brennstoffzelle und Kia besetzt eine Marktlücke. Ob maximale Reichweite, Tanken in fünf Minuten oder bewährte Benziner-Technik: Der Januar bietet für jeden Fahrertyp die passende Antwort. BMW iX3: Elektro-SUV knackt die 800-Kilometer-Marke Mit dem iX3 stellt BMW sein erstes Modell vor, das auf einer rein elektrischen Plattform basiert. Damit wagt die Marke den radikalsten Umbruch seit dem i3 von 2013 – oder sogar seit Jahrzehnten. Das Mittelklasse-SUV setzt auch technisch neue Maßstäbe: Ein 800-Volt-System ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 400 kW. Damit lädt der Akku in nur 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Je nach Ausstattung schaffen Langstreckenfahrer damit bis zu 805 Kilometer am Stück. Herzstück bleibt der Superrechner "Heart of Joy". Er steuert Antrieb und Fahrwerk zentral, wodurch der Wagen deutlich agiler ist als bisherige Elektro-SUVs. Der iX3 50 xDrive kostet mindestens 68.900 Euro. Erst im Laufe des Jahres folgt ein günstigeres Basismodell für rund 60.000 Euro. Hyundai Nexo: In fünf Minuten vollgetankt Hyundai verfeinert die Brennstoffzelle und schickt die zweite Generation des Nexo auf die Straße. In nur fünf Minuten tankt das SUV Wasserstoff für eine Reichweite von 700 Kilometern. Aus dem Auspuff entweicht lediglich Wasserdampf. Der neue Nexo leistet 190 kW (258 PS). Eine aktive Geräuschunterdrückung und spezielle Reifen schlucken Fahrgeräusche fast vollständig. Ein Novum für Wasserstoff-Pkw: Der Wagen darf Anhänger bis zu einem Gewicht von 1.000 Kilogramm ziehen. Im Cockpit blickt der Fahrer auf ein gebogenes Display, das auf KI-Spracherkennung hört. Kia K4: Der mutige Benziner-Nachfolger des Ceed Kia bricht mit dem Trend und ersetzt den Ceed durch den neuen K4 . Während die Branche elektrisiert, verzichtet dieser kompakte Fünftürer vollständig auf E-Motoren. Optisch ähnelt er den futuristischen Elektro-Modellen der Marke, unter der Haube arbeiten jedoch klassische Benziner mit bis zu 180 PS. Trotz Verbrennungstechnik fährt der K4 digital vorne mit: Ein Panoramadisplay und Updates über das Mobilfunknetz bringen die Technik der Stromer in die Kompaktklasse.
