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Schneesturm in Deutschland: DWD ruft hier zweithöchste Warnstufe aus

Der DWD verstärkt wegen des Schneesturms "Elli" seine Warnungen. Mehrere Bundesländer schließen die Schulen. Alle Entwicklungen im Liveblog. Freitag, 9. Januar Schneesturm "Elli": Drei Autobahnen voll gesperrt 9.56 Uhr: In Osthessen ist die Polizei damit beschäftigt, ein Verkehrschaos auf den Autobahnen zu beheben: Drei Autobahnen sind in beide Richtungen blockiert: die A7, die A4 und die A5. Grund sind laut einem Polizeisprecher festgefahrene und querstehende Lastwagen. Die A4 ist zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) blockiert, die A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis), die A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld. Autofahren bei Schnee und Eis: Das ist der größte Irrtum 9.43 Uhr: Winterzeit ist Pannenzeit – und voller Irrtümer. Viele Autofahrer glauben, dass Kühlerfrostschutz ins Scheibenwischwasser gehört oder man mit Schneeketten 100 km/h fahren darf. Warum das gefährlich ist und wie Sie sicher durch die kalte Jahreszeit kommen, erfahren Sie hier . Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein 9.30 Uhr: Die Deutsche Bahn stellt wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr im Norden Deutschlands bis mindestens zum Mittag ein. Mehr dazu finden Sie hier . Räumfahrzeuge von Fahrbahn gedrängt 9.24 Uhr: Autofahrer haben in Wilhelmshaven Räumfahrzeuge abgedrängt. Am Donnerstagabend wurde ein Fahrzeug des Winterdienstes überholt und von der Fahrbahn gedrängt, wie die Stadt mitteilte. Das Fahrzeug wurde zwei Stunden lang geborgen, kann aber weiter für den Winterdienst genutzt werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Erst zwei Tage zuvor habe es einen ähnlichen Vorfall gegeben, als ein Reisebus ein Streufahrzeug waghalsig überholt hatte. Darum werden Mülltonnen jetzt nicht geleert 9.17 Uhr: Der Wetterdienst warnt vor extremem Unwetter . Wem das möglich ist, der sollte in bestimmten Regionen nicht hinausgehen. Bedeutet das dann auch, dass etwa die Mülltonnen nicht geleert werden? t-online hat bei einigen Entsorgungsunternehmen nachgefragt – die Antworten lesen Sie hier . Lkw schlittert über Autobahn 9.06 Uhr: Auf der Autobahn 70 bei Gochsheim (Kreis Schweinfurt) ist ein Lastwagen aufgrund der schneeglatten Fahrbahn in die Mittelleitplanke gerutscht. Der 59-jährige Fahrer soll seine Geschwindigkeit zuvor nicht angepasst haben, wie die Polizei mitteilte. Der Sattelzug sei nach dem Aufprall quer über zwei Fahrstreifen stehen geblieben. Der Fahrer wurde verletzt. Frontalunfall bei Winterwetter: Zwei Menschen sterben 8.47 Uhr: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos im Landkreis Dingolfing-Landau sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos auf einer Staatsstraße bei Reisbach ins Schleudern geraten, vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenspur, es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto. Die Fahrer erlitten tödliche Verletzungen. Die Straße sei am Morgen noch gesperrt, die Einsatzkräfte vor Ort, erklärte die Polizei. Deutsche Bahn erwartet ab Samstag Entspannung im Zugverkehr 8.45 Uhr: Die Deutsche Bahn rechnet nach den aktuellen Unwettern durch Sturmtief "Elli" ab Samstag mit einer Entspannung im Zugverkehr . Eine generelle Reisewarnung gebe es derzeit nicht, sagte Bahnsprecher Achim Stauß im "ZDF-Morgenmagazin". Sicherheit habe für die Bahn weiterhin oberste Priorität. "Wir wollen natürlich auch nicht in unsicheren Situationen Züge auf die Strecke schicken, die dann vielleicht das Ziel nicht erreichen oder nicht wieder zurückfahren können", sagte der Bahnsprecher. Da sei es besser, den Zug am Bahnhof zurückzuhalten. Bis dahin komme es vor allem auf Strecken in Richtung Norden weiter zu Einschränkungen, unter anderem an die Nordsee sowie nach Kiel, Rostock und Rügen . Als Vorsichtsmaßnahme habe die Bahn dort bereits rund die Hälfte der Züge aus dem Verkehr genommen, um nach Abklingen der Wetterlage schneller wieder einen stabilen Betrieb aufnehmen zu können. Fahrgäste würden darüber rechtzeitig über die Auskunftssysteme informiert. Sky Line am Frankfurter Flughafen fällt aus – Bahnverkehr betroffen 8.42 Uhr: Das Winterwetter trifft den öffentlichen Verkehr in Hessen. Busse, Bahnen und sogar die Sky Line am Frankfurter Flughafen sind von den Folgen von Eis und Schnee betroffen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) meldete mögliche Einschränkungen im Busverkehr. Laut RMV könne es in einigen Teilen des Verbundgebiets aufgrund von gefrierender Nässe, Eis und Neuschnee zu Problemen kommen. Fahrgäste müssten mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Am Frankfurter Flughafen hat das Winterwetter ebenfalls Auswirkungen auf den Betrieb. Die Betreiber stellten aufgrund von Glättebildung den Betrieb der Sky-Line-Bahn ein. Zwischen den Terminals verkehrt stattdessen ein Busersatzverkehr. Was Flug- und Bahnreisende in Hessen beachten sollten, finden Sie hier . Schneechaos: Band sagt Konzerte ab 8.35 Uhr: Die Band Unheilig muss Konzerte absagen . Der Graf, Sänger der Band, teilte auf Instagram mit, dass die Betreiberfirma der Inselpark Arena das Management der Gruppe wenige Stunden vor Konzertbeginn am Donnerstag informiert habe. Wegen der angespannten Wetterlage könnten bis zum 13. Januar keine Veranstaltungen durchgeführt werden. Wetterchaos: Kein S-Bahnbetrieb in Hannover 8.28 Uhr: Das Winterwetter in Norddeutschland löst Verkehrschaos aus. In Hannover wurde der gesamte S-Bahnbetrieb wegen Sturmtief "Elli" am Freitag eingestellt. Das teilte das Unternehmen am Morgen mit. Auch ein Busnotverkehr sei aufgrund der Verhältnisse im Straßenverkehr nicht möglich. Weitere Infos finden Sie hier . Wetterdienst hebt Schneewarnung für Berlin auf 8.21 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnung für Berlin und Brandenburg zurückgezogen . Ein DWD-Sprecher sagte, in der Nordhälfte Brandenburgs und in Berlin werde deutlich weniger Schnee fallen als vorhergesagt. "Wir sehen keine Gefahr für Leib und Leben", betonte der Sprecher. Trotz der Entwarnung herrscht Eiseskälte in der Stadt. A7 wird zur Rutschbahn: Lkw kippt um 8.15 Uhr: Trotz winterlicher Straßenverhältnisse ist es auf den Straßen in Hessen bislang weitgehend ruhig. Die Polizeidienststellen wussten am Morgen nur von einem wetterbedingten Unfall: Auf der Autobahn 7 fuhren sich zwischen Homberg und Bad Hersfeld einige Fahrzeuge aufgrund der Witterung fest. Dabei kippte ein Lkw um und blieb auf dem Seitenstreifen liegen . Aktuell kommen die Fahrzeuge dort mit langsamer Geschwindigkeit voran. Sturmtief "Elli" legt den Nordwesten lahm 8.09 Uhr: Das Unwetter führt zu massiven Einschränkungen im Verkehr und Schulbetrieb im Nordwesten. Wer kann, bleibt zu Hause. Autofahrer sollten besonders vorsichtig unterwegs sein und Fahrten auf ein absolutes Minimum reduzieren, rät die Polizei. Wer dennoch unterwegs sei, solle zwingend an Winterausrüstung wie Winterreifen, Eiskratzer, Schneebesen oder auch Decken denken. Die Straßenverhältnisse können sich sehr schnell verschlechtern. Weitere Informationen zur aktuellen Lage im Nordwesten finden Sie hier . Das Schlimmste kommt noch: Sturmtief "Elli" legt Norden lahm Sturmtief Elli erreicht Franken: Hier dauert es jetzt länger 8.03 Uhr: Am Freitagmorgen ist Vorsicht und Geduld geboten. Die Auswirkungen des Sturmtiefs sind auch in Nürnberg zu spüren – vor allem bei der Bahn. Weitere Infos finden Sie hier . Musicals in Hamburg finden am Freitag trotz Sturmtief statt 7.59 Uhr: Stage Entertainment hält an den geplanten Musical-Aufführungen in Hamburg für Freitag fest. Ein Sprecher des Unternehmens teilte auf dpa-Anfrage mit, man gehe davon aus, alle Shows trotz des winterlichen Wetters spielen zu können. Das müssen Karteninhaber, die witterungsbedingt nicht anreisen können, wissen . Warnstufe Rot: DWD gibt Update 7.44 Uhr: Sturmtief "Elli" kommt und zieht mit orkanartigen Böen über den Schwarzwald und Helgoland hinweg, während auf dem Brocken schwere Sturmböen wüten. Auch in anderen Landesteilen muss laut den Experten des Deutschen Wetterdienstes mit Sturm- und Windböen gerechnet werden. Der Norden und Osten sowie die Kammlagen der östlichen Mittelgebirge werden von starkem Schneefall und Schneeverwehungen heimgesucht. Ein breiter Streifen von Ostbayern über die Mitte bis zum Emsland verzeichnet teils markanten Schneefall. Besonders gefährlich wird es im Südosten Bayerns durch Unwetter mit Glatteis. Auch in der Mitte und im Südosten Deutschlands droht gebietsweise markante Glätte, während der Norden und Westen ebenfalls von Glätte betroffen sind. Busverkehr in deutscher Großstadt eingestellt 7.38 Uhr: Der Busverkehr in Osnabrück ist wegen des Winterwetters eingestellt worden. Das teilten die Stadtwerke mit. Demnach bleiben die Linienbusse in den Depots. Auch im Gebiet nordöstlich der Stadt, das noch zur Verkehrsgemeinschaft gehört, fahren keine Busse. In den übrigen Gebieten in Stadt und Landkreis Osnabrück kommt es demnach zu Einschränkungen und Teilausfällen. Die Region ist eine der ersten in Niedersachsen, die von dem Sturmtief "Elli" getroffen wurde. Osnabrück ist nicht die erste Stadt mit Einschränkungen im Busverkehr. Auch in der Stadt Oldenburg wurde der Busverkehr aus Sicherheitsgründen eingestellt. Ohne Eiskratzer: Hausmittel befreit vereiste Autoscheiben in Sekunden 7.33 Uhr: Das Winterwetter in Deutschland macht das Eiskratzen am Auto unausweichlich. Für vereiste oder verschneite Scheiben gibt es einen einfachen Trick, der schnell hilft. Wie Sie ihr Auto binnen Sekunden vom Eis befreien und was Sie besser nicht nutzen sollten, erfahren Sie hier . Sturmtief "Elli" erreicht Dresden: DWD warnt 7.29 Uhr : Das Sturmtief "Elli" erreicht im Laufe des Tages Sachsen und Dresden . Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird in der Region am Vormittag mit viel Schnee gerechnet. Aida gibt Warnhinweise – mehrere Schiffe betroffen 7.16 Uhr: Das aktuelle Winterwetter durch Sturmtief "Elli" sorgt bei Kreuzfahrt-Passagieren für Anspannung. Die Reederei "Aida Cruises" hat nun eine Warnung für anreisende Gäste herausgegeben – betroffen sind mehrere Schiffe, darunter auch die "Aida Nova" in Hamburg. Die Details finden Sie hier . "Elli" nimmt Kurs auf München – Straßen werden zu Rutschbahnen 7.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gefrierendem Regen, der Straßen und Fußwege in München und Oberbayern in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln könnte. Für Teile Bayerns gilt eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier. Bis etwa Freitagmittag sei über mehrere Stunden hinweg mit anhaltendem gefrierendem Regen zu rechnen, teilte der DWD mit. München und Oberbayern liegen dabei mitten im betroffenen Gebiet, das sich wie ein Band vom Allgäu über die Landeshauptstadt bis in das südliche Mittelfranken , Niederbayern und die Oberpfalz erstreckt. Dutzende Unfälle bei Glätte – Polizei mehrfach im Einsatz 6.44 Uhr: Auf den schnee- und eisglatten Straßen in Bayern haben Dutzende Unfälle für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, wie die Einsatzzentralen am frühen Morgen berichteten. Größtenteils sei es bislang bei Blechschäden geblieben. In Unterfranken rückte die Polizei mindestens 54 Mal aus, wie ein Sprecher sagte. Auf den dortigen Autobahnen ging es mehrmals nicht weiter, etwa auf der A71 bei Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen), wo rund zwei Dutzend Lastwagen im Schneetreiben nicht mehr vorankamen. Auf der A71 fuhren sich mehrere Fahrzeuge fest. Und auf der A70 im Landkreis Schweinfurt war ein Lastwagen auf der glatten Fahrbahn in die Leitplanke geprallt, verletzt wurde niemand. Schneefall und Glätte schränken Busse und Bahnen teils ein 6.40 Uhr: Wintersturm "Elli" bringt Eiseskälte, Glätte und viel Schnee: Busse und Bahnen sind teils nur eingeschränkt unterwegs. Der Landkreis Mansfeld-Südharz etwa teilte am Morgen mit, dass die Verkehrsgesellschaft Südharz den Betrieb im Bereich Sangerhausen komplett eingestellt hat. Betroffen seien neben dem Stadtverkehr die Verkehre Richtung Harz, Allstedt und ins Leinetal. Anders im Burgenlandkreis: Dort fahren die Schulbusse heute. "Der Schülerverkehr findet derweil statt – darauf haben sich der Burgenlandkreis, die kreiseigene Personenverkehrsgesellschaft Burgenlandkreis mbH (PVG) und die Kreisstraßenmeisterei an diesem Morgen verständigt", teilte eine Landkreissprecherin mit. Die Kreisstraßenmeisterei sei seit drei Uhr früh im Einsatz, um die Kreisstraßen im Landkreis zu räumen. Die Bahn geht davon aus, dass bis Samstag Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr möglich sind. Wer kann, sollte seine Reise verschieben. Schon gekaufte Tickets könnten auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Wie viel Schnee wird es? 5 Uhr: Winter-Sturmtief "Elli" ist angekommen – und so viel soll es laut neuester Prognose schneien: Den meisten Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst für die sogenannten Staulagen der Mittelgebirge. An den Seiten der Berge, die dem Wind zugewandt sind, können 20 Zentimeter Neuschnee fallen, wie die Meteorologen in Offenbach am Morgen prognostizierten. Ansonsten fallen laut Vorhersage bis zum frühen Nachmittag zwischen 5 und 10 Zentimetern, "regional um die 15 Zentimeter in einem Streifen von Ostbayern über die Mitte und die Norddeutsche Tiefebene bis zum Emsland". Und: "Ein Großteil des Schnees fällt dabei innerhalb von drei bis 6 Stunden - gebietsweise Unwetter!", heißt es im Wetterbericht von 5.00 Uhr. Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet. Doch weil es in einem Streifen vom Nordwesten über den Norden bis in den Osten Deutschlands stürmt, kann es regional zu unwetterartigen Schneeverwehungen kommen - erst in der Nacht auf Samstag soll der Sturm langsam nachlassen. Hier lesen Sie mehr zur akuellen Lage am Freitagmorgen. Lkw kippt auf A1 um – Ursache wohl glatte Fahrbahn 3.10 Uhr: Ein Lkw ist auf der A1 auf Höhe Ahrensburg (Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein) umgekippt. In Richtung Norden war die Fahrbahn bis kurz nach ein Uhr gesperrt, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Der Fahrer wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Die Ursache für den Unfall war nach Polizeiangaben vermutlich die schneeglatte Fahrbahn. Linienbus rutscht Abhang hinunter 2.21 Uhr: Auf einer Landstraße bei Ebhausen (Kreis Claw in Baden-Württemberg) ist ein Linienbus auf schneeglatter Straße in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und rund fünf Meter einen Abhang hinuntergerutscht. Der 29 Jahre alte Fahrer und die beiden Insassen im Alter von 25 und 32 Jahren wurden dabei laut Polizei leicht verletzt. Es sei noch unklar, wie schnell der Bus unterwegs gewesen sei, erklärte die Polizei. Allerdings könne bei den aktuellen Witterungsbedingungen auch schon Schrittgeschwindigkeit zu schnell sein, hieß es weiter. Die Landstraße 362 ist aktuell befahrbar. Der Bus soll erst im Verlauf des Tages geborgen werden. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben. DWD warnt vor Unwettern in ganz Deutschland 1 Uhr: In der Nacht hat der Deutsche Wetterdienst vor teils schweren Unwettern in ganz Deutschland gewarnt: Im Schwarzwald und auf Helgoland drohen orkanartige Böen, auf dem Brocken schwere Sturmböen. Im Norden und Osten sowie in den Kammlagen der Mittelgebirge sorgt starker Schneefall für gefährliche Verwehungen. In vielen Regionen kommt es zu Sturm- und Windböen, verbreitet auch zu Glätte – besonders im Südosten Bayerns warnt der DWD vor Unwetter durch Glatteis. Zudem wird in der Nacht strenger Frost im Nordosten erwartet. DLRG warnt vor zu dünnen Eisflächen 00.30 Uhr: Trotz der Kälte warnt die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) vor erheblichen Risiken beim Betreten von gefrorenen Seen und anderen Gewässern. "Der Einbruch ins Eis ist schnell direkt lebensbedrohlich. Ob eine Eisfläche trägt, ist nur schwer zu erkennen", sagte DRLG-Sprecher Christopher Dolz der "Rheinischen Post" vom Freitag. Auch eine längere Frostperiode führe nicht zwangsläufig zu durchgehend ausreichend starken Eisflächen, fuhr Dolz fort. "Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie können die möglichen Gefahren oft gar nicht einschätzen." Eltern sollten daher mit ihnen über die Gefahren sprechen und sie an Gewässern durchgehend beaufsichtigen. Die DLRG rate, sich nur auf das Eis zu wagen, wenn die Fläche dafür auch freigegeben worden sei. "Auf stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15, auf fließenden gar 20 Zentimeter stark sein", sagte Dolz. Autofahrerin überschlägt sich mehrfach 00.15 Uhr: Bei einem witterungsbedingten Unfall auf einer Kreisstraße bei Trabitz (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) hat sich ein Auto mehrfach überschlagen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen, teilte die Polizei mit. Die Fahranfängerin hatte ihre Geschwindigkeit nicht an die schneebedeckte Straße angepasst und kam den Angaben zufolge rechts von der Fahrbahn ab. Nach mehreren Überschlägen blieb das Auto auf dem Dach liegen. Zwei unbeteiligte Autofahrer hielten laut Polizei an, schlugen das Beifahrerfenster ein und zogen die Frau aus dem Fahrzeug. Die Fahrerin wurde später zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Das Auto hatte einen Totalschaden. Nordbahn sagt Zugfahrten am Freitag zunächst ab 00.00 Uhr : Das Eisenbahnunternehmen Nordbahn hat wegen des erwarteten Unwetters am Freitag angekündigt, zunächst alle Fahrten abzusagen. Die Prüfung der Lage werde bis zum Vormittag dauern, teilte die Nordbahn aus Kaltenkirchen mit. Danach solle entschieden werden, wann und wie der Betrieb wieder aufgenommen werden könne. Das Unternehmen kündigte an, Ersatzbusse einzusetzen – sofern das möglich sei. Die Nordbahn betreibt Züge auf mehreren Regionalstrecken in Schleswig-Holstein – und verbindet beispielsweise Itzehoe mit Hamburg. Laut eigenen Angaben transportiert die Nordbahn täglich üblicherweise mehr als 45.000 Fahrgäste. Donnerstag, 8. Januar Berlin, Brandenburg: Parks und Schlösser bleiben zu 23 Uhr: Die Parkanlagen und Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bleiben am Freitag geschlossen, teilte die Stiftung mit. Die vorhergesagte Schneelast erhöht demnach die Gefahr von Astbruch. Auch Einschränkungen auf den Wegen und Straßen seien wahrscheinlich. Schneesturm in Deutschland: DWD-Warnkarte auch in Bayern rot 22 Uhr: Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes in Bayern leuchtet es jetzt auch rot auf: Im gesamten Osten, von Rosenheim bis zum Kreis Wunsiedel im Fichtelgebirge gelten zwei Unwetterwarnungen aufgrund des Schneesturms, der einen Großteil von Deutschland trifft. Einmal warnt der DWD in Bayern vor Neuschnee mit Mengen bis zu 20 Zentimetern im äußersten Nordosten von Passau bis ins Fichtelgebirge und einmal vor Glatteis (bis Freitag, 9 Uhr). Im restlichen Bayern, vom Süden bis etwa Ingolstadt, gilt eine Unwetterwarnung vor Glatteis. Auch im nördlichen Franken, im Landkreis Rhön-Grabfeld und im Kreis Bad Kissingen wird vor starkem Schneefall in Form einer Unwetterwarnung gewarnt, die bis ebenfalls 9 Uhr gilt. Teenager rutscht mit Wagen von Vater in eisiges Wasser 20.20 Uhr: Eine Rutschpartie auf schneeglatter Straße endet in Ichenhausen im schwäbischen Landkreis Günzburg für einen 18-Jährigen und seinen Freund in eisigem Wasser. Er hatte mit dem Wagen seines Vaters auf eine Brücke einbiegen wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch auf der glatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das geradeaus zwischen der Brücke und einem Baum den Abhang hinunter schoss und im eisigen Wasser der Günz landete. Das Fahrzeug habe sofort zu sinken begonnen, erläuterten die Beamten. Doch der ebenfalls 18-jährige Beifahrer reagierte schnell: Er konnte noch rechtzeitig die Beifahrertüre öffnen, so dass die beiden das sinkende Auto verlassen konnten. Sie schwammen an das wenige Meter entfernte Flussufer und konnten sich zwar unterkühlt, ansonsten aber unverletzt in Sicherheit bringen. Stadt stellt Busverkehr am Freitagmorgen ein 20.15 Uhr: Angesichts der Warnung vor starkem Schneefall wird der Busverkehr in Oldenburg am frühen Freitagmorgen eingestellt. Aus sicherheitsrelevanten Gründen werde der Verkehr aller Buslinien ruhen, teilte die VWG mit. Das gelte bis auf weiteres. Durch das Wintertief "Elli" erwarten die Verantwortlichen Bedingungen, die die Verkehrswege stark beeinträchtigen und die Unfallgefahr erhöhen. "Mit dieser frühen Entscheidung möchten wir unseren Fahrgästen zudem die Möglichkeit geben, sich frühzeitig auf die Situation einzustellen", schreibt das Unternehmen. Extremwetter: Größter Flughafen Deutschlands ergreift Maßnahme 19.50 Uhr: Die deutschen Flughäfen reagieren auf das Extremwetter und haben besondere Tipps für Reisende veröffentlicht. Wie der Flughafen Frankfurt auf seiner Internetseite erklärte, sollen sich die Fluggäste schon drei Stunden vor Abreise in ihrem Terminal einfinden. Zudem sollen Reisende vor der Anreise den Status ihres Fluges prüfen. Auch der BER in Berlin ruft Passagiere dazu auf, den Flugstatus im Vorhinein zu prüfen und sich auf Verzögerungen einzustellen. Wegen Schneefall: Lawinengefahr in Bayern steigt 19.44 Uhr: In den bayerischen Alpen droht eine deutliche Verschärfung der Lawinengefahr durch starken Schneefall und Orkanböen. Der Lawinenwarndienst erwartet bis Freitagmorgen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in Hochlagen, begleitet von Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h. Für das Wochenende sind sogar 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee angekündigt. Besonders gefährlich wird die Kombination aus Neuschnee und starkem Wind eingeschätzt. "Mit stürmischem Wind und Neuschnee steigt die Lawinengefahr weiter an", warnen die Experten des bayerischen Lawinenwarndienstes. Die Windverfrachtungen lassen dort, wo der Schnee liegen bleibt, das Risiko für Lawinen wachsen. So bereitet sich Berlin auf den Schneesturm vor 19.38 Uhr: Berlin hat sich am Donnerstag auf den kommenden Schneesturm vorbereitet. Die unterschiedlichsten Bereiche der Hauptstadt haben sich auf das kommende Extremwetter vorbereitet. Besonders die Kliniken rechnen mit einer hohen Auslastung. DWD aktualisiert Warnstufe: Warnung Rot in großen Teilen Deutschlands 19.17 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnungen für die kommenden Tage aktualisiert – und für weitere Gebiete die Alarmstufe Rot ausgerufen. Die zweithöchste Warnstufe gilt nun auch in der Umgebung Münchens – aufgrund von Glatteis –, in Berlin und seiner Umgebung – wegen starker Schneeverwehungen – und im Harz – aufgrund starken Schneefalls. Schon am Donnerstagvormittag hatte der DWD Wetterwarnungen der Stufe Rot für den Nordwesten von Deutschland verhängt. Die Warnstufe bedeutet, dass der Wetterdienst von einer Gefahr für "Leib und Leben" ausgeht. Für weitere Teile Deutschlands hat der Wetterdienst die nächsthöhere Warnstufe ausgerufen: die Gefahrenstufe Orange. Deutsche Bahn warnt vor unnötigen Zugfahrten 18.26 Uhr: Die Deutsche Bahn rät Reisenden in Norddeutschland, bei dem Winterwetter auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. Gleichzeitig stellte das Unternehmen klar, dass die Züge des Nah- und Fernverkehrs in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen weiterhin verkehren werden. Fahrgäste sollten sich jedoch auf ausgedünnten Takt, weniger Wagen und eingeschränktes Platzangebot einstellen. Die Bahn behält sich vor, je nach Entwicklung der Wetterlage einzelne Linien komplett einzustellen. Rot: Wetterdienst weitet Warnstufe aus 17.26 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die amtlichen Warnungen für das Wochenende aktualisiert. Auch für den Süden Baden-Württembergs geben die Meteorologen nun die Warnung der Stufe Rot heraus. Ab 21 Uhr am Donnerstag bis zum Samstagmorgen sind hier demnach orkanartige Böen möglich. Oberhalb von 1.000 Metern rechnet der Wetterdienst dort mit Windgeschwindigkeiten von 90 bis 110 km/h. In dem Bereich gelte "Gefahr für Leib und Leben". Wie der Wetterdienst schreibt, sind etwa umstürzende Bäume möglich. Zudem warnt der DWD in Bayern an der Grenze zu Tschechien bis Freitagmittag in der Warnstufe Rot vor starkem Schneefall. Für die südliche Hälfte des Bundeslandes warnt der Wetterdienst zudem vor Glatteis. Bereits am Donnerstagmorgen war im Nordwesten Warnstufe Rot ausgerufen worden. Hier wird vor "starker Schneeverwehung" gewarnt. Das bedeuten die Warnstufen des DWD 16.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt wegen der extremen Kälte – von den Stufen Gelb bis zu Orange und sogar Rot. Jeder Farbton zeigt, wie ernst die Lage ist – und welches Verhalten empfohlen wird. Das bedeuten die einzelnen Warnfarben des DWD. VW stoppt Produktion wegen Sturmtief 16.42 Uhr: Wegen des Sturmtiefs "Elli" lässt Volkswagen die Produktion in seinem Werk im niedersächsischen Emden am Freitag komplett ruhen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass beide Schichten entfallen und die Bänder für einen Tag stillstehen werden. Der Autobauer ziehe dafür einen ohnehin für das Werk geplanten Ruhetag vor. Ursprünglich war dieser für Ende Januar vorgesehen. Nach Angaben des Unternehmenssprechers läuft die Produktion "nach jetzigem Stand" in allen anderen Werken normal weiter Experte gibt Prognose: Hier sind am Freitag Schneemengen zu erwarten 16.27 Uhr: Neuschnee, gefrierender Regen und stürmischer Wind: Der Winter und das Sturmtief "Elli" haben Deutschland fest im Griff. Der Meteorologe Fabian Chow vom Deutschen Wetterdienst (DWD) erklärt detailliert, wo das Tief Deutschland zuerst trifft – und wie sich die Wetterlage entwickelt . "Was die Niederschlagsform angeht, so ist so ziemlich von allem etwas dabei", erklärt der Meteorologe. Laut dem Icon-Modell, das auch der DWD verwendet, sind im Harz am Freitagmittag 38 Zentimeter Neuschnee möglich. Im deutschen Erzgebirge sollen Werte um die 20 Zentimeter erreicht werden. Winterwetter: Schulen in Niedersachsen bleiben geschlossen 16.19 Uhr: Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag für den regulären Schulbetrieb geschlossen. Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht. Auch in weiteren Bundesländern sollen die Schulen geschlossen bleiben. Berlin und Brandenburg heben Schulpflicht am Freitag auf 15.59 Uhr: Berlin hebt die Präsenzpflicht an Schulen für Freitag auf. Das teilte die Senatsbildungsverwaltung am Donnerstag mit. Grund sei die angekündigte extreme Wetterlage mit starkem Schneefall, möglichen Verwehungen und Glätte, hieß es. Was Eltern jetzt beachten müssen, lesen Sie hier . Hamburg versinkt im Schneechaos 15.48 Uhr: Kreuzfahrtschiffe, Flughäfen, Bahnhöfe, Straßen und Schulen: Alles ist lahmgelegt. Auch Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein kämpfen gegen die Schneemassen an. Der Überblick hier im Video: Ministerpräsident warnt vor Wintersturm und ruft zur Mithilfe auf 15.44 Uhr: Angesichts des Winterwetters in Niedersachsen warnt Ministerpräsident Olaf Lies vor unnötigen Fahrten und ruft zum Zusammenhalt auf. "Seien Sie vorsichtig, nehmen Sie Rücksicht auf andere und unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen", appellierte der SPD-Politiker. "Helfen Sie älteren oder kranken Nachbarinnen und Nachbarn beim Einkauf oder Schneeschippen und kümmern Sie sich um wohnungslose Menschen. Vermeiden Sie unnötige Fahrten oder Fußwege und bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr." Das entlaste auch die Einsatzkräfte, die voraussichtlich stark gefordert sein würden. Es sei mit extremen Wetterlagen mit starkem Schneefall, Blitzeis und Sturm sowie zum Wochenstart zweistelligen Minusgraden zu rechnen. Autofahrer: Dieser Reflex kann tödlich enden 15.35 Uhr: Frost und Glatteis gefährden Autofahrer. Doch die größte Gefahr droht am Waldrand: Die Polizei meldet eine Serie schwerer Wildunfälle. Lesen Sie hier, wie Sie richtig reagieren und die Gefahren minimieren. Eiseskälte: Familie auf Berg in höchster Not 15.30 Uhr: Eine dreiköpfige Familie mit einem Kleinkind und einem Hund ist auf dem Breitenberg in Pfronten (Allgäu) in eine Notlage geraten. Wie die Bergwacht am Donnerstag mitteilte, hatte die Gruppe am Mittwoch die letzte Talfahrt der Breitenbergbahn verpasst und saß bei einbrechender Dunkelheit auf dem 1.838 Meter hohen Berg fest. Angesichts großer Kälte mit Temperaturen von minus zwölf Grad Celsius und der akuten Gefahr einer Unterkühlung, besonders für das Kleinkind, sei umgehend ein Rettungseinsatz eingeleitet worden, teilte die Bergwacht Pfronten mit. Drei Einsatzkräfte der Bergwacht wurden demnach von Mitarbeitern der Bergbahn unterstützt. Am Ende konnte die Familie ins Tal gebracht werden. Bezahlen muss die Familie den Einsatz selbst. "Wir machen uns Sorgen": Obdachlose frieren auf Hamburgs Straßen 15.21 Uhr: Für wohnungslose Menschen ist das Leben derzeit noch härter als sonst. In Hamburg gelten 180 von ihnen als schwer krank. Warum dennoch viele lieber draußen als in Notunterkünften schlafen, lesen Sie hier . Generalabsage: Berliner Fußball-Verband setzt Spielbetrieb aus 15.14 Uhr: Wegen der eisigen Temperaturen und des winterlichen Wetterausblicks setzt der Berliner Fußball-Verband (BFV) den Spielbetrieb bis einschließlich kommenden Montag (12. Januar) aus . Das teilt der Verband auf seiner Homepage mit. In der Mitteilung heißt es: "Die Regelung gilt weiterhin für alle Punktspiele im Herren-, Senioren-, Jugend-, Frauen- und Freizeitbereich. Somit finden im BFV-Spielbetrieb bis einschließlich 12. Januar keine Spiele statt." Hallenturniere sind von der Entscheidung nicht betroffen. Zuvor galt die Generalabsage bereits vom Montag bis Mittwoch (5. bis 7. Januar). XXL-Baugrube wird zu Nürnbergs gefährlichster Eisfläche 15.02 Uhr: Die Baugrube am Aufseßplatz in Nürnberg frustriert seit Jahren viele Anwohner. Weil sie regelmäßig mit Wasser vollläuft, ist sie im Netz scherzhaft schon als "Lago di Aufseß" viral gegangen. Im vergangenen Sommer sollen sogar zwei Jungs in die metertiefe Grube gesprungen sein. Nun ist es offenbar erneut zu einer gefährlichen Aktion an der stillstehenden Baustelle gekommen. Wieder soll jemand den Bauzaun überwunden haben – dieses Mal wohl, um auf der Eisfläche in der Grube Schlittschuh zu laufen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier . Hamburger Flughafen im Krisenmodus 14.45 Uhr: Der Hamburger Flughafen geht in den Krisenmodus : Der anhaltende und zunehmende Schneefall führt zu ersten Flugausfällen. "Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es im Luftverkehr zu Einschränkungen und Verzögerungen. Bitte prüfen Sie laufend Ihren Flugstatus und wenden sich bei Fragen zu Ihrem Flug direkt an die Fluggesellschaft", informiert der Airport aktuell auf seiner Internetseite. Streusalz wird teilweise knapp 14.25 Uhr: Wegen des Winterwetters und vielerorts starkem Schneefall sind Streusalz und andere Taumittel in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten. "Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar", sagte ein Sprecher von Hornbach. Glätte in München: Wo Anwohner Gehwege selbst streuen müssen 14.13 Uhr: In vielen Teilen Münchens sind Anwohner selbst für geräumte und gestreute Gehwege verantwortlich. Doch nicht alles ist erlaubt – und bei Verstößen drohen Konsequenzen. Welche Regeln gelten, lesen Sie hier . Tour abgesagt: Olivia Jones greift zu besonderer Maßnahme 14.06 Uhr: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte der Kult Kieztouren hat Olivia Jones alle geplanten Führungen wetterbedingt abgesagt. Die Touren am Freitag (9. Januar) finden nicht statt. Grund sei ein angekündigter Schneesturm, der eine sichere Anreise und Durchführung unmöglich mache, teilte sie am Donnerstag mit. Was stattdessen geplant ist, erfahren Sie hier . Wetterexperte warnt: "Wenn möglich, bleiben Sie zu Hause" 13.54 Uhr: Robert Scholz ist Diplom-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Gespräch mit der Regionalredaktion von t-online in Berlin redet er von einer "ungewöhnlichen Wetterlage". Der Experte sagt auch, dass der Osten eine solche Situation seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt hat. Er warnt die Menschen in den betroffenen Gebieten, vorsichtig zu sein: "Wenn möglich, bleiben Sie zu Hause." Den ganzen Artikel lesen Sie hier. DWD aktualisiert Wetterwarnungen 13.38 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtlichen Warnungen am frühen Donnerstagnachmittag aktualisiert. Bereits am Vormittag war im Nordwesten Warnstufe Rot ausgerufen worden: Ab Freitagmorgen gilt in den betroffenen Bereichen "Gefahr für Leib und Leben". Es handelt sich um die zweithöchste Warnstufe. Konkret wird vor "starker Schneeverwehung" gewarnt. Die Meteorologen raten: "Notfalls Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen." Außerdem wurden für weitere Bereiche sogenannte "Vorabinformationen Unwetter" veröffentlicht. Bereits in der Nacht auf Freitag könnte in Bayern sowie im Norden und Osten des Landes ebenfalls die zweithöchste Warnstufe ausgerufen werden, so der DWD. "Hinsichtlich der genauen Entwicklung bestehen noch Unsicherheiten." Es drohen Regenfälle, die auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Blitzeis werden können. Dort könne es zu "starken Einschränkungen" im Verkehr kommen. Raum Braunschweig: Hier fällt Freitag wegen des Schneesturms die Schule aus Eisglätte: Autofahren kann lebensgefährlich werden 13.33 Uhr: Dauerschnee und Eisregen peitschen über Deutschland. Meteorologen warnen: Wer jetzt Auto fährt, riskiert sein Leben. Die Straßen werden spiegelglatt. Wo genau jetzt die größten Gefahren durch Glätte und Schnee drohen, lesen Sie hier . Unfallkrankenhaus wegen Glätte "am Anschlag" 13.25 Uhr: Im Berliner Unfallkrankenhaus werden zurzeit zahlreiche Menschen nach Glatteis-Unfällen behandelt. Seit Tagen kämen Menschen mit Knochenbrüchen, Platzwunden am Kopf oder Schädelhirntraumata in die Rettungsstelle, sagte Sprecherin Angela Kijewski. "Es gibt lange Warteschlangen, wir können nur empfehlen, jedes Risiko zu meiden." Sie empfehle, Spikes an den Schuhen zu befestigen, das sorge für einen besseren Halt. "Passen Sie auch auf Ihre Nachbarn auf oder fragen Sie, ob Sie für ältere Menschen Dinge besorgen können, um ihnen den Weg zu ersparen", so die Bitte der Sprecherin. Deutscher Ort misst minus 27,8 Grad 13.18 Uhr: Teile von Deutschland sollen am Wochenende von massiver Eiseskälte erfasst werden, doch auch jetzt schon ist es vielerorts rekordverdächtig kalt: In dem erzgebirgischen Ort Kühnhaide wurden am frühen Donnerstag Temperaturen von minus 27,8 Grad gemessen. Das meldete das MDR-Wetterstudio am Vormittag. Den historischen Minusrekord für Sachsen hält das nicht weit entfernte Marienberg: Hier wurden im Februar 1956 minus 35,5 Grad gemessen. Rostocker Zoo schließt am Freitag – beliebte Veranstaltung fällt aus 13.08 Uhr: Der Rostocker Zoo bleibt aufgrund aktueller Unwetter- und Sturmwarnungen für die Region am Freitag geschlossen. Auch die geplante Abendveranstaltung "ZooLichtZauber" falle aus, teilt der Zoo mit. Am Samstagvormittag würden dann die Parkanlagen auf mögliche Sturmschäden geprüft und diese gegebenenfalls beseitigt, bevor der Zoo um 12.00 Uhr wieder öffne. Der Schweriner Zoo bleibt nach aktuellem Stand offen. Wenn sich wegen der Wetterlage Sicherheitsrisiken abzeichneten, behalte man sich aber eine Schließung vor. Auch der Zoo Stralsund bleibt vorerst weiter geöffnet. "Alarmiert" wegen Wetter: Werden Bundesliga-Spiele abgesagt? 12.54 Uhr: Das in Deutschland befürchtete Wetterchaos hat auch die Bundesliga-Klubs erreicht. Zumindest beobachtet die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die Lage ganz genau. "Die DFL ist alarmiert", sagte ein DFL-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Aktuell finden aber alle Spiele statt." Gerade im Norden wird die Situation täglich neu bewertet . Am Samstag empfangen Werder Bremen und der FC St. Pauli ihre Gegner am Nachmittag, auch in Berlin wird gespielt. Flughäfen erwarten "Mammutaufgabe" und "Schwerstarbeit" 12.41 Uhr: "Wir beobachten die Lage konstant, sprechen uns regelmäßig in Strategiesitzungen ab", sagte Pressesprecherin Angelika Heinbuch vom Flughafen in Frankfurt am Main t-online. Axel Schmidt, Leiter der Unternehmenskommunikation des Flughafens BER in Berlin, erwartet eine "Mammutaufgabe". Auf die Mitarbeiter komme in den nächsten Tagen "Schwerstarbeit" zu. In Hamburg schneit es bereits heftig. "Acht- bis zehnmal täglich werden in Hamburg Start- und Landebahnen geräumt", sagt Katja Bromm, Leiterin der Kommunikation des Flughafens. Mehr dazu lesen Sie hier . Schneesturm: Deutsche Inseln nicht per Fähre erreichbar 12.35 Uhr: Wintersturm "Elli" wirbelt den Fährverkehr an den deutschen Küsten durcheinander. Die Inseln Wangerooge und Langeoog teilten mit, der Fährverkehr werde am Freitag komplett eingestellt. Wegen der schlechten Wetterlage sei ein sicherer Schiffstransport sowie eine sichere An- und Abreise der Gäste nicht möglich. Eingestellt wird am Freitag auch der Fährverkehr zwischen der ostfriesischen Insel Juist und dem Festland. Im Fährverkehr zur Nachbarinsel Norderney sei mit kurzfristigen Änderungen und Ausfällen zu rechnen. Winterwetter: Retter bricht auf Bodensee in Eiswasser ein 12.30 Uhr: Mehrere Menschen sind in den vergangenen Tagen auf zugefrorenen Seen eingebrochen. In Mölln in Schleswig-Holstein ist ein zwölfjähriges Mädchen mit seinem Hund auf eine zugefrorene Eisfläche geraten und eingebrochen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Mädchen konnte gerettet werden, der Hund überlebte nicht. Auch in der Hegner Bucht am Bodensee brach am Mittwoch eine Person in etwa 90 Zentimeter tiefes Wasser ein. Während der Rettung fiel auch ein Helfer ins Wasser. Beide Personen konnten gerettet und mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Wassertemperatur lag laut Polizei bei rund drei Grad. Berliner Bezirk schließt alle Senioreneinrichtungen 12.12 Uhr: Alle Senioreneinrichtungen des Bezirks in Berlin-Spandau bleiben am Freitag, 9. Januar 2026, geschlossen . Dies teilte der Bezirk am Donnerstag mit. Die Maßnahme diene dem Schutz und der Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter, hieß es. Grund für die Schließung ist demnach die aktuelle Wetterwarnung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in der Region am Freitag gebietsweise 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee, örtlich können es sogar bis zu 15 Zentimeter werden. Dazu kommen Windböen mit etwa 60 Kilometern pro Stunde aus östlicher Richtung. Schneeverwehungen sind wahrscheinlich . Touristenattraktion stellt Betrieb ein Wegen des angekündigten Sturmtiefs setzen die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) den Verkehr am Freitag größtenteils aus. Lediglich ein Abschnitt im Südharz zwischen Nordhausen und Ilfeld Neanderklinik werde planmäßig befahren, teilten die HSB mit. "Gefahr für Leib und Leben": Warnstufe Rot ausgerufen Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnstufe erhöht: Für den Nordwesten des Landes gilt Warnstufe Rot. Dabei handelt es sich um eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Kategorie, auch Hamburg und Bremen sind betroffen . Ab Freitagmorgen besteht "Gefahr für Leib und Leben" durch starke Schneeverwehungen. Die Meteorologen warnen vor "stark erhöhter Schneedecke bis hin zu blockierten Verkehrswegen" und "oftmals stark eingeschränkter Sichtweite". Der DWD empfiehlt, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. "Möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen", so die weiteren Tipps. Sturmtief Elli: Was kommt da auf Franken zu? Der DWD rechnet bereits in der Nacht auf Freitag mit leichtem Schneefall in Mittelfranken. Immerhin fünf bis zehn Zentimeter könnten fallen, sagt der Wetterdienst vorher. Im Laufe der Nacht soll dann der Schnee in Regen übergehen. Der fränkische Experte Stefan Ochs, der als "Wetterochs" bekannt ist, erwartet gar "starke Schneefälle" am Donnerstagabend. Auch er erwartet, dass der Schnee später in Regen übergeht. Der breite sich dann von Südwest nach Nordost aus. Laut DWD droht im Süden Mittelfrankens (sowie weiter südlicher im Freistaat) bis Freitagvormittag Eisregen. Im Rest Mittelfranken, und damit auch im Stadtgebiet von Nürnberg, sei nur gebietsweise mit Glätte zu rechnen. Mehr Informationen finden Sie hier . Schnee und Eis: Was der Wintereinbruch für Passagiere am Airport Nürnberg bedeutet Wegen Wetterwarnungen: CDU sagt Klausurtagung ab Der CDU-Vorstand hat seine Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen abgesagt . "Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte eine Parteisprecherin mit. Schneewalze rückt auf NRW und Köln vor: Kommt es jetzt zu Schulschließungen? Wintersturm zieht auf Berlin zu: Das rät die Feuerwehr Am Freitag werden in Berlin Sturm und Schnee erwartet. Die Feuerwehr warnt vor Gefahren und gibt Tipps. Was Sie beachten sollen, erfahren Sie hier . Winterwetter: Flughafen Düsseldorf beeinträchtigt Schnee und Eis haben am Flughafen Düsseldorf Probleme ausgelöst. Zweimal sei der Flugbetrieb für etwa 30 Minuten kurzzeitig unterbrochen worden, teilte ein Sprecher der Düsseldorfer Regionalredaktion von t-online mit. In fünf Fällen haben sich ankommende Maschinen am Mittwochnachmittag entschieden, auf andere Flughäfen auszuweichen. Wann Hausbesitzer und Mieter Schnee räumen müssen Schnee räumen ist Aufgabe des Hauseigentümers, Mieters und teilweise Vermieters. Wer seine Pflicht zum Schneeräumen nicht erfüllt, muss beim Unfall zahlen. Hier lesen Sie alle Regeln zum Schneeschippen nach dem Wintereinbruch. Höhepunkt von Sturmtief "Elli" steht erst bevor Sturmtief "Elli" wird seinen Höhepunkt am Freitag erreichen, vor allem der Norden Deutschlands muss sich auf meterhohe Schneeverwehungen einrichten. Innerhalb von 24 Stunden drohen laut aktuellen Wettermodellen Schneemengen von 20 Zentimetern, örtlich könnte noch mehr fallen. Schnee und Eis in Deutschland: Ein Todesopfer, mehrere Verletzte Am Donnerstag haben sich deutschlandweit bereits etliche Unfälle aufgrund des Wetters ereignet. So kam es etwa in Gehrde in Niedersachsen zu einem schweren Autounfall. Wie die Polizei mitteilte, war das Auto eines Mannes von der Fahrbahn abgekommen und daraufhin gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen. Schulen in Hamburg und Bremen bleiben komplett geschlossen Die Schulen in Hamburg bleiben wegen der Witterungsverhältnisse und des erwarteten starken Schneefalls am Freitag geschlossen. Das teilte die Schulbehörde mit. Auch in Bremerhaven und an weiteren Orten in Niedersachsen fällt in den kommenden Tagen der reguläre Schulunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Einige Kreisverwaltungen verweisen darauf, dass trotz eines pausenlosen Einsatzes der Räumdienste die Schulbeförderung mit Bussen nicht sichergestellt werden könne. Wenig später teilte auch das Land Bremen mit, dass die Schulen am Freitag auf Distanzunterricht umstellen. Wetterchaos: Schulausfall am Freitag in Hamburg – das müssen Eltern wissen Liste liefert Überblick: Schulen im Nordwesten sagen Präsenzunterricht ab Schneesturm zwingt Kreuzfahrtriesen zur Kehrtwende Der bevorstehende Schneesturm zwingt die "Aida Nova" zur Planänderung. Das Kreuzfahrtschiff kehrt einen Tag früher als geplant nach Hamburg zurück. Das teilte die Rostocker Reederei Aida Cruises mit. Die "Aida Nova" befindet sich derzeit auf der beliebten Metropolenroute und hat bereits Zeebrügge, Le Havre sowie Cherbourg angelaufen. Der für Donnerstag geplante Aufenthalt im englischen Southampton entfällt nun ersatzlos. Mehr zu den Folgen des Schneesturms für die "Aida Nova" lesen Sie hier . Schnee und Eis: Wahrzeichen Hamburgs gesperrt In Hamburg ist am Donnerstagmorgen ein wichtiges Wahrzeichen abgeriegelt worden. Die Köhlbrandbrücke ist wegen Schnee und Eis gesperrt , teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Wann die Brücke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. "Eilig geht heute morgen gar nichts", hieß es aus der Verkehrsleitzentrale. Die Köhlbrandbrücke ist die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Sie liegt im Hamburger Hafen. Winterwetter löst S-Bahn-Chaos in Hamburg aus In Hamburg müssen sich die Menschen wegen Schneefalls und Glätte auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen . Mehrere S-Bahn-Linien fahren nicht oder verspätet, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Auch der Busverkehr in Hamburg und im Umland ist betroffen: "In einigen Stadtgebieten können unsere Busse aufgrund der Straßenverhältnisse nicht die regulären Linienwege fahren", teilte eine Sprecherin der Hamburger Hochbahn mit. Winterwetter und Sturm: "Rechnen mit Schädel-Hirn-Traumata" Die Krankenhäuser in vielen Regionen stellen sich auf Glätteunfälle und großen Andrang in den Notaufnahmen ein. "Wir rechnen mit Brüchen, Platzwunden und Schädel-Hirn-Traumata durch Stürze aller Art", erklärte etwa Angela Kijewski vom Unfallkrankenhaus Berlin auf Anfrage von t-online. Generell sei man als Unfallkrankenhaus auf Massenanfälle von Verletzten vorbereitet, sagte die Sprecherin. Aber: "Auch wir haben unsere Grenzen." Menschen sollten bei der prekären Wetterlage am besten zu Hause bleiben und – falls sich das nicht umgehen lässt – draußen vorsichtig sein. Großer Ansturm auf Streusalz – Engpässe in Baumärkten Das Streusalzverbot in Hamburg ist aufgehoben – und die Nachfrage in den Baumärkten nach Taumitteln steigt enorm. Es kommt zu Engpässen . Die Umweltorganisation BUND appellierte unterdessen an Hausbesitzer, auf Streusalz zu verzichten und stattdessen Sand, Kies, Sägespäne oder umweltzertifizierte Streumittel zu nutzen. Salz dringe mit dem Schmelzwasser in den Boden ein und sammele sich dort über die Jahre an. Es verändere den Nährstoffgehalt des Bodens und führe zu Schäden an Wurzeln. DWD ruft amtliche Wetterwarnung aus Schon bevor der angekündigte Schneeorkan Deutschland mit voller Wucht erreicht, ruft der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtliche Warnungen für über 300 Städte und Landkreise aus. Teilweise gilt Alarmstufe Orange wegen strengen Frosts. Fast flächendeckend wurde eine Glättewarnung ausgerufen. Meteorologen warnen vor "katastrophaler Verkehrslage" Ein massiver Schneesturm mit Schnee, Eisregen und Orkanböen nimmt Kurs auf Deutschland: Bereits am Donnerstag kommt es insbesondere im Westen Deutschlands zu starken Schneefällen. Am Freitag wird es dann ernst: Im Norden und Osten drohen teilweise Schneemengen von bis zu 50 Zentimeter, warnte der NDR-Meteorologe Sebastian Wache. Aufgrund von heftigen Schneeverwehungen sei eine "katastrophale Verkehrslage" nicht ausgeschlossen. Der Wetterexperte Karsten Brandt wurde in der "Bild"-Zeitung vom Dienstag deutlich. Für Norddeutschland warnt er: "Planen Sie um, bleiben Sie zu Hause. Auf den Straßen besteht am Donnerstag und am Freitag Lebensgefahr!" Feuerwehr rettet hilflosen Hund aus eisigem See Die Feuerwehr hat am Mittwoch einen Hund aus dem Bremer Werdersee gerettet. Das Tier war auf dem nur teilweise zugefrorenen See ins Wasser geraten, wie die Feuerwehr mitteilte . Ein Feuerwehrmann habe sich zu dem Hund vorgearbeitet und ihn an Land gebracht. Das Tier habe sich nicht mehr selbst ans Ufer retten können. Doppelte Wetterwarnung für München Für München gelten aktuell mehrere amtliche Warnungen . Der DWD warnt bis Donnerstagvormittag vor Glätte, es besteht Rutschgefahr, insbesondere im Straßenverkehr. Zudem gilt seit Mittwochabend bis Donnerstagvormittag eine Frostwarnung: Bei Temperaturen bis zu minus 8 Grad sind mögliche Frostschäden nicht ausgeschlossen, entsprechende Schutzmaßnahmen werden empfohlen. Ausnahmen am Flughafen Frankfurt wegen des Winterwetters Am Frankfurter Airport müssen weiter Maschinen enteist werden. Das hat erneut Lockerungen beim Nachtflugverbot zur Folge. Mehr dazu erfahren Sie hier . DWD warnt in Berlin vor Temperaturen bis minus 15 Grad Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost für Berlin und weite Teile Brandenburgs herausgegeben . Demnach sinken die Temperaturen auf minus 9 bis minus 13 Grad. In Tal- und Muldenlagen kann das Thermometer sogar auf minus 15 Grad fallen. Die Warnung gilt seit Mittwochabend und läuft bis mindestens Donnerstagvormittag um 11 Uhr. Der DWD stuft die Lage als "markantes Wetter" ein und warnt vor möglichen erheblichen Frostschäden, Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien sowie einfrierende Wasserleitungen.