A1 bei Köln stundenlang dicht: Lkw umgekippt – Schnee-Sturmtief Elli in NRW
Sperrung auf der A1 im Rheinland: Ein Lkw kippt um, die Strecke ist stundenlang dicht. Sturmtief "Elli" zieht derweil über NRW hinweg. Probleme auf der A1 am Freitagmorgen: Bei Euskirchen (Rhein-Erft-Kreis) in Fahrtrichtung Dortmund ist ein Lastwagen umgekippt, nachdem ein Reifen geplatzt war. Der Fahrer hatte zwischen den Anschlussstellen Nettersheim und Wißkirchen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Autobahn musste jedoch gesperrt werden, wie die Autobahn GmbH mitteilte. Der Verkehr wurde deshalb an der Anschlussstelle Nettersheim abgeleitet. Am frühen Abend kam die Meldung, dass die Sperrung der A1 aufgehoben wurde. Die Sperrung sei wegen der Bergungsarbeiten des verunglückten Lkws nötig geworden, hieß es. Bahn stoppt Fernverkehr im Norden: Züge aus NRW betroffen A1 bei Köln: Sperrungen am Wochenende wegen Mega-Bauprojekt Wetter Köln und NRW: Massiver Schneesturm bringt 40 Zentimeter Neuschnee Winter-Sturmtief "Elli" in NRW: Warnung nur im Osten des Landes Winterliche Straßenverhältnisse haben in der Nacht und am frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen zu ersten Unfällen und zu Verzögerungen auf der B1 bei Düsseldorf geführt. Insgesamt war es aber zunächst verhältnismäßig ruhig auf den Straßen, wie die Polizeistellen am Morgen mitteilten. Auch rund um Köln blieb es ruhig. Mittlerweile warnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in NRW nur noch für das Sauerland sowie für Teile Ostwestfalens vor gefährlichem Schneefall. Dort gilt noch bis 9 Uhr eine amtliche Warnung. Trotzdem appellierte die Polizei an Autofahrer, überall vorsichtig zu fahren. Das Tiefdruckgebiet war in der Nacht über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Winterdienste waren im Dauereinsatz, um die Straßen freizuhalten. Nach einer ersten Bilanz der Polizei gab es etwa im Kreis Siegen-Wittgenstein einige Verkehrsunfälle. Auch auf den Autobahnen blieben einige Lastwagen liegen, das große Chaos blieb in Nordrhein-Westfalen demnach aber aus. Die größte Gefahr durch "Elli" sieht der Deutsche Wetterdienst weiter im Nordosten – so wird unter anderem in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein vor Gefahren für den Verkehr gewarnt. Dort könnten verbreitet 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.
