Sturmtief "Elli": Jugendliche werfen Eisblöcke von Autobahn-Brücke | Wetter
Schneesturm "Elli" löst vielerorts chaotische Situationen aus, der DWD warnt amtlich. Ein Gefangenentransporter fährt sich fest. Samstag, 10. Januar Coburg: Unfall auf glatter Fahrbahn – zwei Verletzte Bei einem witterungsbedingten Unfall auf der A73 bei Coburg sind zwei junge Menschen verletzt worden. Ein 21-Jähriger sei auf schneebedeckter Fahrbahn von der Spur abgekommen und gegen die Leitplanke gefahren, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Er und seine 14 Jahre alte Beifahrerin wurden verletzt. Weitere Details nannte der Sprecher nicht. Frankfurt: Weiterer Kältebus eingesetzt Wegen der niedrigen Temperaturen wird die Stadt Frankfurt an diesem Wochenende einen zweiten Kältebus einsetzen. Es würden zwar genügend Schlafplätze für obdachlose Menschen angeboten - aber viele wollten oder könnten das Angebot nicht annehmen, sagte der Pressesprecher des Sozialdezernats der Stadt Frankfurt. Der zweite Kältebus wird in den Nächten zum Sonntag sowie zum Montag unterwegs sein. Freitag, 9. Januar Busverkehr in Osnabrück eingestellt Wegen des Winterwetters ist der Busverkehr im Stadtgebiet Osnabrück vollständig eingestellt worden. Davon betroffen ist auch der Nachtbusverkehr, wie die Stadtwerke mitteilten. Dazu, wie lange die Einschränkungen andauern, gab es zunächst keine Angaben. Aktuelle Informationen veröffentliche die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) insbesondere über ihren WhatsApp-Kanal, hieß es. Hannover: Eis und Schnee lässt Stadtbahnen entgleisen In Hannover sind am späten Nachmittag zwei Stadtbahnen der Üstra unabhängig voneinander entgleist. Ursache seien festgedrückter Schnee und Eis im Gleisbereich gewesen, sagte Heiko Rehberg, Sprecher des zuständigen Verkehrsunternehmens Üstra. Zuerst hatte der NDR berichtet. Die Unfälle ereigneten sich in den Stadtteilen Bothfeld und Döhren. Ein Fahrer wurde dabei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Fahrgäste waren nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen, da die Bahnen ohne Passagiere auf dem Weg zu Betriebshöfen waren. Zuvor hatte die Üstra den Verkehr auf oberirdischen Streckenabschnitten eingestellt. Unfälle auf A7 in Niedersachsen Auf der Autobahn 7 in Niedersachsen ist es zu mehreren witterungsbedingten Verkehrsunfällen gekommen. Wegen Bergungsarbeiten ist die Strecke zwischen Bockenem (Landkreis Hildesheim) und Seesen (Landkreis Goslar) voll gesperrt, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Polizei ereigneten sich am späten Nachmittag bei Seesen an derselben Stelle vier Unfälle. Mindestens fünf Menschen wurden dabei ersten Erkenntnissen zufolge leicht verletzt. Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte waren im Einsatz. DWD: Schneefall lässt nach Nach dem Schneechaos durch Wintersturm "Elli" dürfte sich die Lage am Samstag wieder beruhigen. Wie der Deutsche Wetterdienst am Freitagabend mitteilte, lässt der Schneefall in der Nacht im Norden und Nordosten langsam nach. Nur an der Küste seien noch "einige Schneeschauer" und "kleinräumig wenige Zentimeter Neuschnee möglich". Im Süden liege die Schneefallgrenze bei etwa 300 bis 500 Metern. Für Samstag sagt der DWD in der Mitte und im Süden weiteren Schneefall voraus, der sich bis zum Abend in die Regionen südlich des Mains zurückziehe. Im Schwarzwald und im Oberallgäu gebe es dann teils kräftige Schneefälle und Neuschneemengen von zehn bis 20 Zentimeter. Meteorologe: Situation im Norden nicht mit Katastrophe vergleichbar 20.51 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für Norddeutschland nicht mehr mit großem Schneefall. In Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern könne es zwar im Laufe des Samstags noch einzelne Schneeschauer von der Ostsee her geben. Mit Blick auf die Schneemengen sei aber nichts Großartiges mehr zu erwarten, sagte der Meteorologe vom Dienst, Christian Paulmann. Allerdings stünden vor allem im Nordosten Tage mit strengem Frost bevor. In Hamburg liege auf freien und ungeräumten Flächen inzwischen eine Schneedecke bis zu fünf Zentimetern. Die Menge des Neuschnees sei dabei aber schwer zu messen, weil er leicht verdrifte. Allerdings sei die gesamte Situation mit dem stürmischen Schneewinter von 1978/79 überhaupt nicht zu vergleichen – weder mit Blick auf die Schneemengen noch bei den Windgeschwindigkeiten. Wetter-Chaos: Deutsche Handballer verpassen Flug 20.19 Uhr: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist nach dem EM-Testspiel in Kroatien auf dem Heimweg vorerst ausgebremst worden. Wegen starker Winterbedingungen verzögerte sich der Abflug aus Zagreb um mehr als eine Stunde. Der Anschlussflug nach Hannover wurde dadurch verpasst – ein Weiterflug wäre erst am Samstag möglich gewesen. Stattdessen ging es für das Team mit dem Bus weiter, wie der Verband mitteilte. Mehr zu den Reise-Strapazen erfahren Sie hier. Wegen Schneewehe: Autofahrer bleibt auf Gleis stecken 19.37 Uhr: Ein Auto ist im Kreis Schleswig-Flensburg auf einem Bahnübergang in einer Schneewehe stecken geblieben. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag in der Gemeinde Sollerup auf den Gleisen zwischen Husum und Jübek, wie die Polizei mitteilte. Der Bahnverkehr musste kurzzeitig unterbrochen werden. Nach Angaben der Polizei wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Aida muss wegen Unwetter Stopp streichen 19.32 Uhr: Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida ist wegen des Sturmtiefs "Elli" früher als geplant nach Hamburg zurückgekehrt. Die "Aidanova" lief am frühen Freitagmorgen im Hamburger Hafen ein, wie die Rostocker Kreuzfahrtreederei mitteilte. Eigentlich sollte das Schiff erst am Samstagmorgen zurückkommen. Zahlreiche Autos und Lkw bleiben in Ortschaft stecken 19.11 Uhr: In der niedersächsischen Gemeinde Zetel (Landkreis Friesland) sind auf einer Straße zahlreiche Fahrzeuge wegen der Witterungsverhältnisse festgefahren. Insgesamt blieben dort 15 Autos und drei Lastwagen stecken, wie die Polizei mitteilte. Der betroffene Streckenabschnitt auf der Blauhander Straße ist derzeit nicht passierbar. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu meiden und alternative Routen zu nutzen. Wie ein Obdachloser in Berlin die Minusgrade übersteht 19.04 Uhr: In Berlin sind die Temperaturen frostig. Für obdachlose Menschen in Berlin werden die Minusgrade gefährlich. In der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten warten am Freitag mehr als ein Dutzend von ihnen auf Kleidung und ein warmes Essen. Der 39-jährige Tom erzählt, wie er mit den eisigen Temperaturen umgeht. Mehr dazu hier . Hier gilt nach wie vor Alarmstufe Rot 18.41 Uhr: In einigen Regionen hat der Deutsche Wetterdienst seine Warnungen mittlerweile zurückgestuft. Aber am Freitagabend gelten immer noch in 37 Landkreisen Warnungen der Stufe 3 von 4, also Unwetterwarnungen der Alarmstufe Rot. Diese gehen mit "Gefahr für Leib und Leben" einher. Auf Helgoland warnt der DWD bis Mitternacht vor orkanartigen Böen mit bis zu 110 km/h. In 24 anderen Kreisen im Nordwesten sind laut DWD bis Samstagmorgen starke Schneeverwehungen zu erwarten, verbreitet werde es glatt. In Baden-Württemberg warnt der DWD unterdessen bis Sonntag vor starkem Schneefall. Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee können demnach fallen, in Staulagen sogar bis zu 50 Zentimeter. Bahn nimmt Fernverkehr im Norden erst am Samstag wieder auf 17.07 Uhr: Der Bahnverkehr in Norddeutschland ist witterungsbedingt weiter stark eingeschränkt. Es fallen Züge aus oder verspäten sich. Jetzt teilt die Deutsche Bahn mit, dass sie den eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen will. Am Samstag sei trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte das Unternehmen mit. Nachbarland muss AKW abstellen 16.56 Uhr: Der französische Stromkonzern EDF hat das Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal wegen des heftigen Sturms abgeschaltet. Mehr zu den Problemen in Frankreich erfahren Sie hier. Hamburg: Ausfälle bei S-Bahn und Bussen 16.51 Uhr: Im gesamten Hamburger S-Bahn-Verkehr kommt es weiter zu erheblichen Einschränkungen. So fahren zwischen Wedel und Blankenese sowie zwischen Blankenese und Othmarschen keine Züge, heißt es auf der Website der S-Bahn. Gleiches gelte für den innerstädtischen Bereich zwischen den Stationen Holstenstraße und Hauptbahnhof. "Verlässliche Prognosen zum weiteren Betrieb sind aktuell nicht möglich", erklärte die S-Bahn. Wegen der oft sehr kurzfristigen Fahrplanänderungen seien die Auskunftssysteme DB Navigator, HVV-App sowie die Zugzielanzeiger an den Bahnsteigen derzeit keine verlässlichen Informationsquellen. Nächste Absage: Weitere Bundesliga-Partie kann nicht stattfinden 16.37 Uhr: Das Sturmtief "Elli" hat am Freitagmittag bereits zur Absage des für den Samstag angesetzten Bundesliga-Spiels zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig geführt. Wie die DFL am Nachmittag mitteilte, muss jetzt auch das ebenfalls für den Samstagnachmittag geplante Duell zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim abgesagt werden. Mehr zum zweiten Spielausfall dieses Bundesliga-Spieltags erfahren Sie hier. Vollsperrung der A19 16.30 Uhr: Nach einem Unfall mit einem Lastwagen ist die Autobahn 19 in Fahrtrichtung Berlin seit 14 Uhr vollständig gesperrt. Grund ist die aufwendige Bergung eines verunglückten Sattelschleppers mit Auflieger. Die Sperrung wird voraussichtlich mehrere Stunden andauern. Zuvor war die Strecke zwischen den Anschlussstellen Linstow und Malchow seit etwa 8.50 Uhr nur halbseitig befahrbar. Nach ersten Erkenntnissen kam der Fahrer eines Lastwagens mit Auflieger aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rutschte eine Böschung hinunter, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam schließlich auf einem parallel zur Autobahn verlaufenden Forstweg zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Reisende mit Problemen in Berlin: "Katastrophe" 15.31 Uhr: Der Norden wird mit voller Wucht vom Sturmtief "Elli" getroffen. In Berlin ist es weitestgehend ruhig. Dennoch gibt es Probleme, etwa am Hauptbahnhof. So ist die Lage . Uhu genießt Winterpause auf Schneemann 15.18 Uhr: Ein ungewöhnliches Wintermotiv bietet derzeit der Vogelpark Marlow: Während der Winterpause im Park hat sich Uhu "Symphonie" einen ungewöhnlichen Ruheplatz gesichert. Der große Vogel ließ sich auf einem Schneemann im Park nieder. Gelassen thronte der Uhu auf der winterlichen Figur und schien die frostige Ruhe zu genießen. Während der Winterpause ist der Park für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Leichte Entwarnung in Mecklenburg-Vorpommern 15.09 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine zuvor für den Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns bestehende Unwetterwarnung aufgehoben. Demnach wird nicht mehr vor starker Schneeverwehung gewarnt. Weiterhin besteht für weite Teile des Landes eine Warnung vor Schneeverwehung, allerdings nicht in unwetterartigem Ausmaß. Ostfriesische Inseln vom Festland abgeschnitten 14.56 Uhr: Nichts geht mehr auf Langeoog, Norderney und Co. Wintersturm "Elli" hat die Inseln in der Nordsee vom Festland abgeschnitten. So ist die Lage . Mann flüchtet mit 180 km/h vor der Polizei 14.49 Uhr: Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist ein Autofahrer im Landkreis Vechta mit Tempo 180 vor der Polizei geflüchtet. Die Einsatzkräfte wollten den Fahrer am Donnerstag kontrollieren. Das Fahrzeug war den Beamten aufgefallen, weil der Mann an einer Kreuzung trotz Schnee und Glätte stark beschleunigte. Der 27-Jährige fuhr demnach viel zu schnell und überholte mit seinem Auto trotz unklarer Verkehrslage mehrere andere Fahrzeuge, teilweise auch im Kurvenbereich. An einer roten Ampel stoppten die Beamten das Auto. Jugendliche werfen Eisblöcke von Autobahnbrücke 14.44 Uhr: Bei Bremerhaven sollen drei Jugendliche Eisblöcke von einer Brücke auf die Autobahn 27 geworfen haben. Mehrere Autos wurden getroffen, teilte die Polizei mit. Ein Sprecher sagte t-online, über Schäden sei bislang nichts bekannt. Verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand. Die drei Verdächtigen wurden kurze Zeit später in der Nähe der Brücke gefasst. Sie sind zwischen 13 und 15 Jahre alt. Laut dem Sprecher wurden gegen den 15-Jährigen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Schneechaos trifft VW: Produktion in einem Werk gestoppt 14.37 Uhr: Das Sturmtief Elli beeinträchtigt die Produktion bei Volkswagen in Wolfsburg. Der Autobauer hat eine der drei geplanten Spätschichten im Stammwerk abgesagt. In Emden hatte VW die Produktion bereits vorsorglich komplett gestoppt. Ein für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden. Mehr zu den Problemen bei VW lesen Sie hier. Linke will Obdachlose in leeren Büros unterbringen 14.32 Uhr: Die Linke fordert angesichts der derzeitigen Kältewelle die Unterbringung von Obdachlosen in leer stehenden Bürogebäuden und in U-Bahnhöfen. "Die aktuellen Kältenächte machen unmissverständlich klar: Deutschland braucht sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen", sagt der Bundesgeschäftsführer der Partei, Janis Ehling, t-online. Lesen Sie hier mehr zu den Forderungen der Partei angesichts des Schneesturms in Deutschland. Sturmtief "Elli": Etliche Unfälle – mindestens vier Tote 14.10 Uhr: Bei wetterbedingten Unfällen sind am Donnerstag und Freitag insgesamt mindestens vier Menschen ums Leben gekommen: Am Donnerstag kam ein 31-Jähriger im Landkreis Osnabrück von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Am Freitag prallten zwei Autos in Niederbayern frontal zusammen. Eines der Autos war auf einer Staatsstraße bei Reisbach ins Schleudern geraten, ein Fahrer und sein Beifahrer erlitten tödliche Verletzungen. Auch im Landkreis Neustadt an der Waldnaab kam es zu einem tödlichen Unfall: Ein 52 Jahre alter Autofahrer starb, nachdem er in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Chaos gab es zwischenzeitlich in Osthessen: Auf gleich drei Autobahnen hatten festgefahrene Lastwagen den Verkehr lahmgelegt. Es bildeten sich kilometerlange Staus. Am Freitag Frau nach Schnee-Sturz in Lebensgefahr 13.50 Uhr: Eine 52 Jahre alte Frau ist bei einem Unfall in Flensburg am Morgen schwer verletzt worden. Die Frau rutschte mit ihrem E-Scooter im Schneematsch aus, als sie versuchte, nach dem Überqueren der Straße wieder auf den Gehweg zu fahren, wie die Polizei mitteilte. Bei dem anschließenden Sturz verletzte sie sich am Kopf. Die 52-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Aktuell kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Schnee schmilzt am Rhein: Droht jetzt Hochwasser? 13.43 Uhr: Regen statt Schnee und deutliche Plusgrade statt Frost: In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist der Schnee wieder weggeschmolzen. Die Temperaturen stiegen etwa rund um Düsseldorf auf mehr als fünf Grad. Zu Hochwasser an den Flüssen wird die schnelle Schneeschmelze nach Einschätzung von Experten trotzdem nicht führen . Die Pegelstände sind im Moment überall vergleichsweise niedrig. Die für den Rhein zuständige Hochwasservorhersagezentrale rechnet in den kommenden Tagen zwar mit einem spürbaren Anstieg der Pegelstände durch Schneeschmelze und Regen, allerdings sind die erwarteten Werte noch weit entfernt von einem möglichen Hochwasser. Bundesliga-Spiel offenbar abgesagt 13.19 Uhr: Das Sturmtief "Elli" hat eine erste Spielabsage in der Bundesliga zur Folge. Wie die "Bild" meldet, muss die Partie zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig abgesagt werden. Die Partie hätte eigentlich am morgigen Samstagnachmittag (15.30 Uhr) stattfinden sollen. Die "Hamburger Morgenpost" hatte bereits berichtet, dass eine Absage wahrscheinlich ist. Mehr dazu lesen Sie hier . Häftlingstransport festgefahren – überraschende Hilfe 13.03 Uhr: Ein Gefangenentransporter hat sich am Vormittag auf glatter Fahrbahn festgefahren. Auf der Bundesstraße 213 in Löningen bei südwestlich von Cloppenburg sei das Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen – wie zahlreiche weitere Fahrzeuge auch, sagte eine Polizeisprecherin. Auch Schwerlastfahrzeuge seien ins Stocken geraten. Landwirte zogen den Angaben nach den Gefangenentransport zurück auf die Straße und begannen auch eigenmächtig mit der Räumung der Straße. Das Fahrzeug sei inzwischen wieder unterwegs. Niemand habe das Fahrzeug zwischenzeitlich verlassen, ergänzte die Sprecherin. Auch der restliche Verkehr in dem Gebiet laufe schleppend wieder an, teilte die Polizei mit. Autofahrer sollten den Bereich dennoch weiträumig umfahren. Zugausfälle und glatte Straßen: Die aktuelle Lage in Hamburg 12.54 Uhr: Die Deutsche Bahn hat wegen Sturmtief "Elli" den Verkehr im Norden eingestellt. Wie die Fahrgäste reagieren, berichtet t-online-Reporter Carsten Janz. Wütende Worte von Wettermoderator Kachelmann 12.45 Uhr: Wettermoderator Jörg Kachelmann hat auf der Plattform X Unverständnis über das Chaos bei der Bahn in Norddeutschland geäußert. "Dass die Bahn bei dieser Wetterlage den Fernverkehr in Norddeutschland generell einstellt, macht mich völlig ratlos. Was für ein Land", schrieb Kachelmann. Er betonte, die Wetterlage dürfe man nicht überdramatisieren: "Es ist eine beherrschbare Wetterlage, wenn Sie informiert sind", so Kachelmann. Chaos auf Autobahnen – Polizei meldet neuen Stand 12.30 Uhr: Nach den erheblichen Verkehrsbehinderungen auf drei Autobahnen in Osthessen am frühen Morgen beginnt sich die Lage nach Angaben der Polizei wieder zu entspannen. Die Autobahnen A4 und A5 seien in den zuvor blockierten Abschnitten zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald beziehungsweise vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost wieder frei, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Fulda mit. Die A7 sei zwischen Homberg und Bad Hersfeld wieder einspurig befahrbar. Winterliche Straßenverhältnisse hatten zuvor für massive Probleme auf den Autobahnabschnitten gesorgt. Grund waren laut Polizei zumeist festgefahrene und querstehende Lastwagen. Sturmtief "Elli": Schneechaos auf den Braunschweiger Autobahnen Busverkehr in Bremen eingestellt 12.12 Uhr: Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen stellt die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ab sofort und bis auf Weiteres den Busbetrieb in Bremen-Stadt und Bremen-Nord komplett ein. Aktuelle Fahrten werden beendet, dann rücken die Busse auf den Betriebshöfen ein, wie eine Sprecherin der BSAG mitteilte. Wegen der anhaltenden Schneefälle werden demnach auch mehrere Straßenbahnlinien eingestellt. Aktuell betroffen sind die Linien 5, 8 und 14, wie die Sprecherin mitteilte. Das Problem sei, die Weichen für die Straßenbahnen freizuhalten. Die BSAG konzentriere sich demnach dabei auf Schlüsselbereiche im Netz wie Hauptbahnhof und Domsheide. Chaos in Hamburg: Bundesliga-Spiel wackelt 12.00 Uhr: Wegen des Wintereinbruchs steht auch das Bundesligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig am Samstagnachmittag (Anstoß: 15.30 Uhr) auf der Kippe. Man beobachte die gesamte Situation "sehr genau", teilte der Gastgeber aus Hamburg schon am Donnerstag mit. "Wir tun das Möglichste, damit das Spiel gegen Leipzig wie geplant stattfinden kann", schreiben die Kiezkicker weiter. "Der Verein muss allerdings abwarten, wie sich die Wetterlage entwickelt und ob es weitere heftige Schneefälle geben wird." Mehr Informationen finden Sie hier. DWD warnt: Hier sind bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich 11.51 Uhr: In Teilen Baden-Württembergs herrscht Unwettergefahr. Bis Samstagmorgen gilt für mehrere Regionen im Schwarzwald eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wegen orkanartiger Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde oberhalb von 1.000 Metern. In exponierten Lagen müsse mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden. Am Samstag drohen den Angaben nach vermehrt Schneeverwehungen, teils mit unwetterartigen Auswirkungen. Daher könnten weitere Unwetterwarnungen nötig werden, sagte DWD-Meteorologin Helga Scheef. In der Nacht zum Samstag soll es in Baden-Württemberg wieder schneien. In Staulagen im Schwarzwald seien bis Sonntagfrüh 30 Zentimeter, punktuell bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Im Flachland seien am Samstag zunächst Schneematsch und Schneeregen zu erwarten, sagte Scheef. Dann sei überfrierende Nässe Thema. "Wenn man nicht weg muss, sollte man zu Hause bleiben. Oder zumindest vorsichtig fahren."
