Eisregen in Franken: Glätte-Chaos auf der Autobahn A6 bei Nürnberg
Wegen Glätte kommt es zu Unfällen in Franken. Besonders trifft es die A6. Die Polizei hat einen eindringlichen Rat. Der Eisregen hat Nürnberg und Franken erreicht. Vor allem auf der A6 bei Langwasser kam es seit dem frühen Nachmittag zu mehreren Unfällen. Einer davon endete tödlich, wie ein Polizeisprecher der Nürnberger Redaktion von t-online bestätigte. Gegen 13 Uhr sei zunächst ein Kleintransporter auf der eisglatten Fahrbahn in die Leitplanke gefahren. In der Folge seien sieben weitere Fahrzeuge, die ebenfalls Richtung Pilsen unterwegs gewesen seien, in die Unfallstelle gefahren. Wenig später sei auf der Gegenfahrbahn ein Sattelzug ins Schleudern und quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen. Lastwagen gerät ins Schleudern und fängt Feuer: A6 gesperrt Ein weiterer Lastwagen, der auf der A6 in Richtung Westen unterwegs war, geriet ins Schleudern, erfasste zwei Autos und fing Feuer. Laut Polizei verstarb eine Person dabei , mehrere wurden verletzt. Die Einsatzkräfte sperrten die A6 darauf in Fahrtrichtung Heilbronn komplett. Polizei: Immer mehr Unfälle kommen dazu Der Polizeisprecher empfiehlt, möglichst komplett auf Autofahrten in Mittelfranken zu verzichten. Wer fahren muss, sollte "mit höchster Vorsicht" unterwegs sein. Zurzeit würden immer mehr Unfälle gemeldet werden. Vorsicht ist auch auf den Gehwegen im Stadtgebiet geboten, wie eine Nürnberger t-online-Reporterin berichtet. Der Regen sei teils auf den Schneeresten auf den Bürgersteigen gefroren. Stellenweise sei es spiegelglatt, so die Reporterin weiter. Ausfälle auch am Flughafen Auch am Flughafen Nürnberg war es am Morgen bereits zu Ausfällen gekommen. Insgesamt vier Verbindungen von und nach Frankfurt fielen aus – wie auch schon die Tage zuvor, wie ein Flughafensprecher sagte. Ansonsten laufe der Betrieb bislang normal. Der Winterdienst sei auf dem Vorfeld und der Startbahn unterwegs, um zu streuen. Die aktuelle Warnung des DWD gilt bis Mitternacht. Die Meteorologen empfehlen, wie auch die Polizei, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und auf Autofahrten zu verzichten. Wer unterwegs ist, müsse auf allen Verkehrswegen mit Beeinträchtigungen rechnen und sich auf Sperrungen und Schließungen einstellen. Im Laufe des Abends sollen die Temperaturen laut DWD ansteigen, sodass sich die Lage in Mittelfranken wieder entspannt.
