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Eisregen fordert Todesopfer in Nürnberg: Lastwagen und Auto brennen aus

Spiegelglatt ist es auf der A6 bei Nürnberg am Nachmittag. Ein Lastwagen gerät ins Schleudern – das hat fatale Folgen. Der Eisregen hat in Franken ein Todesopfer gefordert. Auf der spiegelglatten A6 bei Nürnberg-Langwasser ist am Montagnachmittag ein Lastwagen ins Schleudern geraten und hat dabei zwei Autos auf der linken Fahrbahn erfasst. Ein Polizeisprecher hat das der Nürnberger Lokalredaktion von t-online inzwischen bestätigt. Zu dem Unfall sei es gegen 13.45 Uhr gekommen. Der Lastwagen war laut Polizei gerade in Richtung Heilbronn unterwegs, als der Fahrer aufgrund der Eisglätte die Kontrolle verloren haben soll. Darauf sei der 54-Jährige mit seinem Lastwagen von der rechten Fahrspur auf die Spur links daneben geschlittert, wo er die zwei Autos erfasst habe. Sowohl der Lastwagen als auch eines der Autos fingen nach der Kollision Feuer. Der Lastwagenfahrer habe den schwer verletzten 64-jährigen Fahrer des betroffenen Autos retten können. Laut einer Mitteilung der Feuerwehr Nürnberg versorgten zwei Ärzte, die zufällig im Stau auf der Gegenfahrbahn standen, die Verletzten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte. Die Person auf dem Beifahrersitz des brennenden Autos sei hingegen eingeklemmt worden und noch an der Unfallstelle verstorben, sagte der Polizeisprecher weiter. Ein Reporter berichtete von der Unfallstelle, dass es sich bei der verstorbenen Person um eine Frau handelte, die verbrannt sei. Der Polizeisprecher konnte das bislang nicht bestätigen. Polizei sperrt Autobahn – und warnt weiter Der Fahrer des dritten beteiligten Fahrzeugs konnte sich mit leichten Verletzungen selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Die A6 ist in Fahrtrichtung Heilbronn derzeit weiter für den Verkehr gesperrt (Stand 19.15 Uhr). Laut Feuerwehr ist eine Umleitung über die angrenzenden Autobahnen eingerichtet. Es sei weiterhin spiegelglatt, betonte der Polizeisprecher am Nachmittag. Auf der A6 kam es am Montag zu mehreren Unfällen. Die Polizei rät generell vor Autofahrten ab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Franken derzeit vor einer "Gefahr für Leib und Leben" durch gefrierenden Regen. Die amtliche Unwetterwarnung gilt noch bis Mitternacht.