Polizei schießt in Hamburg-Tonndorf auf flüchtenden Mercedes-Fahrer
Ein Polizeieinsatz in Tonndorf eskalierte in den frühen Morgenstunden. Die Beamten schießen. In Hamburg-Tonndorf hat sich am frühen Mittwoch ein Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch ereignet. Eine Zivilstreife wollte laut Polizei am frühen Mittwochmorgen den Fahrer eines schwarzen Mercedes auf der Jenfelder Allee kontrollieren. Das Fahrzeug sei den Beamten wegen überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Der Fahrer habe jedoch nicht auf das Haltesignal reagiert. Er missachtete bei der Verfolgung durch Jenfeld und Tonndorf "diverse Verkehrsregeln und fuhr grob verkehrswidrig und rücksichtslos". Er sei über einen Geh- und Radweg und eine rote Ampel gefahren. Fluchtfahrzeug zunächst gestoppt – Magazin mit Patronen gefunden Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei verfolgten den Wagen und konnten ihn schließlich in der Tonndorfer Hauptstraße stoppen und einkeilen. Als Beamte sich dem Fahrzeug näherten, habe der Fahrer zurückgesetzt und zwei Streifenwagen gerammt. Die Polizisten schossen auf den Reifen des Fahrzeugs und der Wagen prallte gegen einen Baum. Schließlich konnten die Beamten den leicht verletzten 25-jährigen Fahrer und seinen 24-jährigen Beifahrer vorläufig festnehmen. Der Fahrer stand wohl unter Drogeneinfluss, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Im Fahrzeug fanden die Polizisten ein Magazin mit mehreren Patronen, welches sie sicherstellten. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.
