Die teuersten Autos: BMW, Mercedes, Audi – diese 10 Wagen sind überteuert
Neuwagen kosten immer mehr, doch ihr Wert verfällt rasant. Der ADAC hat zehn Autos gnadenlos als teure Fehlkäufe entlarvt. E in günstiger Kleinwagen hingegen schlägt alle Rivalen. Ein hoher Preis garantiert keinen hohen Gegenwert. In seinem aktuellen Preis-Leistungs-Check entlarvt der ADAC eine Schieflage: Die Technik mag überzeugen. Doch Betriebskosten und Wertverlust halten nicht immer, was der Kaufpreis verspricht. Zehn teure Fehlkäufe – und zehn Modelle, die sich lohnen. Überteuertes Schlusslicht: Audi Q8 Der Audi Q8 55 TFSI e quattro belegt den letzten Platz unter 100 Autos, die der ADAC getestet hat. Wer diesen SUV bestellt, zahlt mindestens 94.700 Euro. Für Extras wie eine Lenkradheizung oder einen Abstandsregler verlangt Audi jedoch hohe Aufschläge. So kostete der ADAC-Testwagen am Ende 123.785 Euro. Besonders teuer wird es aber nach dem Kauf: Der enorme Wertverlust und die hohen Versicherungsklassen belasten das Budget. Zudem gewährt Audi lediglich zwei Jahre Garantie. Für ein Auto dieser Preisklasse ist das ein karges Angebot. Viel zu teuer: Die Preis-Leistungs-Verlierer 2025 Die Kosten-Note blickt weiter als nur auf das Preisschild. Sie berechnet fünf Jahre Autoleben: von Steuern und Versicherungen bis zum Wertverlust. Das Mittel aus Technik- und Kosten-Note ergibt schließlich das Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis – ein verlässlicher Kompass für den Autokauf. Modell Testnote Autokosten Preis-Leistung Volvo XC60 Plug-in Hybrid T6 Ultra Dark AWD Geartronic 2,3 4,4 3,3 Mercedes CLE 220 d Cabriolet AMG Line Premium Plus 9G-TRONIC 1,9 5,1 3,5 Mercedes CLE 300 Coupé AMG Line Premium 4MATIC 9G-TRONIC 2 5,1 3,5 Mercedes EQS 450+ AMG Line 1,6 5,5 3,5 Mercedes GLC 300 de AMG Line Premium 4MATIC 9G-TRONIC 2 5,1 3,5 Volvo EX90 Single Motor Plus (6/7-Sitzer) 1,8 5,4 3,6 Volvo XC90 Plug-in Hybrid T8 Ultra Bright AWD Geartronic 2,2 5,3 3,7 Audi Q7 50 TDI quattro tiptronic (5-Sitzer) 2 5,5 3,8 BMW M3 Competition Touring M xDrive Steptronic 2,1 5,5 3,8 Audi Q8 55 TFSI e quattro tiptronic 2,3 5,5 3,9 Viel Preis, wenig Leistung: BMW M3 Der BMW M3 Competition Touring schneidet kaum besser ab. Er startet bei 107.200 Euro. Selbst Funktionen wie ein Fernlichtassistent kosten extra. Mit ein paar weiteren Extras wie Carbon-Bremsen für fast 10.000 Euro kletterte der Preis des ADAC-Testwagens auf 138.160 Euro. Beim Unterhalt bleibt es kostspielig: Allein die Kfz-Steuer kostet 472 Euro im Jahr. Dazu kommen ungünstige Versicherungsklassen. Immerhin gewährt BMW drei Jahre Gewährleistung. Kluge Wahl: Hyundai Inster Dass Technik kein Vermögen kosten muss, beweist der Hyundai Inster Select (42 kWh). Er sicherte sich mit der Note 2 den Testsieg. Das Modell bietet eine ausgewogene Mischung aus Anschaffungskosten und Unterhaltskosten. Ihr Geld wert: Die Preis-Leistungs-Gewinner 2025 Modell Testnote Autokosten Preis-Leistung Hyundai Inster (42 kWh) Select 2,3 1,7 2 Mini Cooper E Classic Trim 2 2,1 2 Dacia Spring Electric 65 Expression 3 1,4 2,2 Kia EV3 (58,3 kWh) Earth 1,8 2,5 2,2 Mini Aceman SE Favoured Trim 1,9 2,6 2,2 Renault R5 E-Tech Electric 150 Comfort Range (52 kWh) Techno 2,2 2,2 2,2 Skoda Elroq 85 1,6 2,8 2,2 Skoda Octavia Combi 1.5 TSI ACT mHEV Selection DSG 1,9 2,6 2,2 Skoda Scala 1.0 TSI Selection DSG 2,2 2,2 2,2 Toyota Yaris 1.5 Hybrid 130 Style PLUS CVT 2,2 2,3 2,2 Teure Autos sind oft schlechte Geschäfte. Ein hoher Preis bewahrt den Käufer nicht vor dem Wertverfall – ganz im Gegenteil. Wer zehntausende Euro sparen will, muss die Unterhaltskosten kennen. Am Ende zählt nicht der Glanz im Prospekt, sondern die Summe unter dem Strich.
