Unfall auf A7: Wichtige Autobahn stundenlang gesperrt – langer Stau
Ein Auto gerät auf der Autobahn in Brand. Das Feuer kann gelöscht werden – doch Autofahrer spürten die Auswirkungen noch Stunden später. Inmitten des morgendlichen Berufsverkehrs hat die Polizei die Autobahn 7 in Richtung Hannover am frühen Dienstagmorgen voll gesperrt. Zwischen der niedersächsischen Stadt Hannoversch Münden und dem Autobahndreieck Drammetal im Landkreis Göttingen gab es für Autofahrer stundenlang kein Durchkommen, teilte die Polizei mit. Erst am Vormittag konnte die Sperrung aufgehoben werden. Gegen 8 Uhr hatte sich laut dem ADAC bereits ein kilometerlanger Stau gebildet, der sich auch nach der Freigabe der Fahrbahn nur langsam abbaute. Gegen 10.30. Die Verkehrsexperten gaben deshalb die Empfehlung, die Stelle zu umfahren. Sechs Kilogramm Goldschmuck weg: Millionencoup in Einkaufszentrum Großeinsatz der Rettungskräfte: Bus mit Schülern stürzt mehrere Meter in die Tiefe Am Montagabend war an der Stelle gegen 22.45 Uhr ein Auto aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Wie viele Menschen in dem Auto saßen, ist nicht bekannt. Es sei aber niemand verletzt worden, so die Polizei. Aktuell finden umfangreiche Bergungs- und Reinigungsarbeiten statt, hieß es. Die Autobahn könne erst wieder freigegeben werden, wenn diese abgeschlossen seien. Unfall auf A3: Lkw knallt in Baustellen-Absperrung Die A7 ist nicht die einzige Autobahn, auf der es am Dienstagmorgen zu Behinderungen gekommen war. Auch die A3 war bei Wiesbaden in Richtung Würzburg über drei Stunden voll gesperrt, nachdem es in der Nacht zu einem Unfall gekommen war. Ein Lkw hatte eine Absperrung der Autobahnmeisterei übersehen und prallte in diese. Sie sei für Markierungsarbeiten aufgestellt worden, teilte die Polizei mit. Dafür hatte die Autobahnmeisterei die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt, nur der linke Fahrstreifen blieb für den Verkehr frei. Der 51-jährige Lkw-Fahrer habe zu spät auf die Sperrung reagiert und sei ungebremst in einen zur Absicherung abgestellten Anhänger der Autobahnmeisterei gekracht, hieß es. Sein Beifahrer und er konnten sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien und seien anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus geliefert worden, so die Beamten. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von rund einer halben Million Euro. Die Sperrung wurde gegen 7.30 Uhr wieder aufgehoben, dennoch baut sich der kilometerlange Stau auch hier nur langsam ab. Autofahrer sollten deshalb mehr Zeit einplanen.
