Tunesien-Reise: Auswärtiges Amt warnt – das sollten Urlauber wissen
Zwei deutsche Reisende in Tunesien sind aus einem überfluteten Gebiet gerettet worden. Das Auswärtige Amt warnt deutsche Urlauber, die sich in dem nordafrikanischen Land befinden. Ungewöhnlich starke Regenfälle im gesamten Mittelmeerraum verursachen auch im nordafrikanischen Tunesien Chaos. Die Staatsagentur TAP meldete am Mittwochabend, das Land sei "durch tödliche Stürme paralysiert" und spricht vom "Jahrhundertregen". Mindestens vier Menschen verloren in der Folge der Überschwemmungen bereits ihr Leben. Zwei deutsche Touristen, die in ihrem Auto in einer ländlichen Gegend um Takelsa in die Wassermassen geraten waren, wurden von Anwohnern gerettet . Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Tunesien daher aktualisiert. Laut der Experten kommt es in den nördlichen Küstenregionen, insbesondere im Großraum Tunis und im Gouvernorat Nabeul, nach Starkregen zu Überflutungen und Einschränkungen im Straßenverkehr und der sonstigen Infrastruktur. "Es besteht zudem eine erhöhte Gefahr von Erdrutschen", ruft das Ministerium Reisende zur Vorsicht auf. Urlauber sind angehalten, folgende Hinweise zu beherzigen. Informieren Sie sich über die Medien zur aktuellen Lage und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte. Sehen Sie von nicht notwendigen Fahrten/Ausflügen in die Umgebung ab. Informieren Sie sich bei Ihrer Reiseleitung oder Ihrer Fluggesellschaft, ob es zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommt und prüfen Sie, ob die Anfahrt zum Flughafen möglich ist. Meiden Sie Hänge oder Fluss-/Bachtäler, auch wenn diese normalerweise ausgetrocknet sind, sowie Aufenthalte in Kellergeschossen (zum Beispiel Tiefgaragen). Das Unwetter hat auch Griechenland und Italien fest im Griff. In vielen Landesteilen kam es zu schweren Regenfällen, in höheren Lagen fiel zudem kräftiger Schnee, wie griechische Medien berichteten. Erdrutsch begräbt Campingplatz unter sich – Kinder vermisst Viele Deutsche entfliehen derzeit dem mitteleuropäischen kalten Wetter . Oft zieht es sie dafür auch nach Nordafrika, zum Beispiel ins mediterran beeinflusste Tunesien. In den Küstenorten herrschen im Winter tagsüber meist angenehme Temperaturen und die Sonne scheint. Gerade in der Nebensaison zwischen November und März kann man dort normalerweise gut entspannen.
