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Wetter in Deutschland: Glätte und Frost – DWD ruft Warnungen aus

Die Warnkarte des DWD färbt sich fast deutschlandweit ein, gefährliche Glätte beeinträchtigt den Berufsverkehr. In mehreren niedersächsischen Kreisen bleiben Schulen geschlossen. Eisige Temperaturen und teilweise Niederschläge führen am Freitagmorgen in Hunderten Landkreisen und Städten in Deutschland zu gefährlichen Situationen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat unzählige amtliche Warnungen herausgegeben. In einigen Regionen gilt sogar Warnstufe Rot – und damit eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Kategorie. In weiten Teilen von Bayern , Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hat der DWD Warnstufe Orange ausgerufen. Hier warnt der DWD wahlweise vor "strengem Frost" mit Temperaturen von bis zu minus 15 Grad oder "markanter Glätte". Der Grund: Regen kann sich auf eisigen Straßen innerhalb von Sekunden in gefährliches Blitzeis verwandeln – spiegelglatte Straßen mitten im Berufsverkehr sind die Folge. Bis zu 40 Zentimeter: Wann der Schnee zurückkommt Glätte-Chaos: Drei Tote bei Massenkarambolage auf der A44 Wetter in Deutschland: Glätte und Frost führen zu Unfällen In einer Region gilt besondere Vorsicht: In Teilen Niedersachsens, westlich von Bremen , hat der DWD Warnstufe Rot ausgerufen. Hier herrscht "Gefahr für Leib und Leben" durch plötzlich gefrierenden Regen. Die Meteorologen empfehlen, den Aufenthalt im Freien und auch Fahrten im Straßenverkehr nach Möglichkeit zu vermeiden. Die weiteren Hinweise des DWD: "Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen." Die Wetterwarnungen gelten noch bis mindestens 10 Uhr. Erste Behörden reagierten kurzfristig: In den Landkreisen Osnabrück , Vechta, Emsland und Grafschaft Bentheim sowie in der Stadt Osnabrück fällt am Freitag der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen aus. Nach Angaben der Stadtwerke Osnabrück ist zudem witterungsbedingt der Linienverkehr im Stadtgebiet "weitestgehend eingestellt". Glatteis hat in der Nacht auf Freitag bereits zu mehreren Unfällen geführt: Auf der A44 bei Paderborn starben drei Menschen, mehrere weitere wurden verletzt. Die Polizei registrierte innerhalb kurzer Zeit 18 Unfälle und sprach von einer "Massenkarambolage". Wetter: Prognosen für das Wochenende Das Wetter in Deutschland zeigt sich auch im Rest des Tages weiter eisig-winterlich: Im Laufe des Freitags steigen die Temperaturen im Erzgebirge auf nicht mehr als minus 6 Grad. Im Ruhrgebiet und im Schwarzwald sind hingegen vergleichsweise höhere Werte bis zu acht Grad möglich. Allerdings kippt die überwiegend freundliche Hochdruck-Wetterlage allmählich: Richtung Beginn der neuen Woche kündigt sich ein neues Tiefdruckgebiet mit Niederschlägen an. Bereits am Samstag und Sonntag dominieren Nebel und Hochnebel sowie einzelne Schnee- und Regenfälle das Wetter in Deutschland. Die Höchstwerte liegen bei maximal 6 Grad, die Nächte bleiben fast überall weiter frostig.