Bremen: Unbekannte blockieren mit Lkw-Auflieger A281 – versuchte Tötung
Unfassbarer Vorfall in Bremen: Unbekannte stellen einen Sattelauflieger quer über eine Autobahn. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. In der Nacht zu Samstag hat ein gefährlicher Zwischenfall auf der Autobahn 281 für Aufregung und eine mehrstündige Sperrung gesorgt: Unbekannte hateen auf der Strecke einen Sattelauflieger quer über beide Fahrstreifen gestellt, sodass die Fahrbahn vollständig blockiert war, teilte ein Sprecher der Polizei am Samstag mit. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus und suchen nun nach Zeugen des Vorfalls. Der Auflieger war in der Nacht gegen 2.10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen in Richtung A 27 abgestellt worden. Da der Auflieger leer und unbeleuchtet war, war er für herannahende Verkehrsteilnehmer nur schwer zu erkennen. Lkw-Fahrer kann in letzter Sekunde bremsen Mehrere Fahrzeuge mussten anhalten, als sie die Blockade bemerkten. Ein 64-jähriger Lkw-Fahrer erklärte, er habe den Hindernisaufbau erst im letzten Moment gesehen und durch eine Notbremsung einen Unfall verhindert. Anschließend habe er andere Verkehrsteilnehmer gewarnt. Die Polizei Bremen bewertet das absichtlich hergestellte Hindernis als äußerst gefährlich und hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen laufen – unter anderem, um herauszufinden, wer den Auflieger dort abgestellt hat und mit welcher Absicht. Polizei sucht Zeugen Zeugen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zur Herkunft des Sattelaufliegers machen können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 042/362-3888 melden. Der Vorfall führte zu verkehrlichen Behinderungen in den frühen Morgenstunden. Ob es bei dem Einsatz zu Straftaten an Personen gekommen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.
