A281 bei Bremen: Sattelauflieger abgestellt – weitere Fälle
Unbekannte stellen einen dunklen Sattelauflieger mitten in der Nacht quer auf einer Autobahn ab. Jetzt kommt heraus: Es gibt weitere rätselhafte Fälle. Nachdem Unbekannte auf der Autobahn 281 bei Bremen einen unbeleuchteten Sattelauflieger abgestellt und dadurch mehrere Auto- und Lkw-Fahrer in Lebensgefahr gebracht hatten, hat die Polizei weitere Neuigkeiten bekannt gegeben: Sie prüft zwei weitere Fälle, die möglicherweise auf das Konto derselben Täter gehen könnten. In der Nacht auf Samstag wurde der Auflieger so auf der A281 abgestellt, dass beide Fahrspuren komplett blockiert waren. Ein Lkw-Fahrer konnte einen Zusammenstoß "durch eine sofortige Gefahrenbremsung" gerade noch verhindern, wie es hieß. Verletzt wurde niemand. Schnee, Glatteis, Unwetter : Das nächste Wetterchaos steht bevor In beschaulichem Ostsee-Ort: Mordanschlag auf Hells-Angels-Rocker Sattelauflieger auf Autobahn: Zwei weitere ähnliche Fälle Wie jetzt bekannt wurde, meldete ein Zeuge der Polizei nur eine Nacht später einen weiteren abgestellten Sattelauflieger – diesmal jedoch nicht auf der Fahrbahn, sondern auf einem mit Warnbaken abgesperrten Fahrstreifen der A281. Nach Auffassung der Polizei dürfte er ebenfalls in der Nacht auf Samstag dort abgestellt worden sein. Und noch ein dritter Fall beschäftigt die Ermittler: Bereits am 21. Dezember stand nachts plötzlich ein gestohlener Lastwagen quer auf der A281 bei Bremen . Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Man prüfe mögliche "Zusammenhänge, die sich aus Modus Operandi, örtlicher und räumlicher Nähe ergeben", sagte eine Sprecherin t-online. Man bitte Zeugen der Vorfälle, sich zu melden. Falle auf Bremer Autobahn: Sprecher nennt Details Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll der Sattelauflieger, der in der Nacht auf Samstag für Lebensgefahr gesorgt hat, zuvor von einem videoüberwachten Gelände ganz in der Nähe gestohlen worden sein. Ein Polizeisprecher sagte der Zeitung, der Auflieger sei "gezielt und mit mehreren Arbeitsschritten auf der Autobahn positioniert" worden. Dafür brauche es "eine PS-starke Zugmaschine, ein normales Fahrzeug reicht nicht aus". Doch zu möglichen Hintergründen der Täter äußerte sich die Polizei auf Anfrage von t-online nicht. Sie ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, also versuchten Totschlags oder Mordes.
