Schnee-Unfall: Niederländisches Militär verunglückt in Brandenburg
Eine Kolonne des niederländischen Militärs fährt durch Brandenburg. Offenbar sind die Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Drei Autos verunglücken im Schnee. In Brandenburg sind mehrere Fahrzeuge einer niederländischen Militärkolonne ineinander gefahren. Die Kolonne war am späten Montagnachmittag auf einer Bundesstraße im Landkreis Potsdam-Mittelmark unterwegs, wie die Polizei am Dienstag in Brandenburg an der Havel mitteilte. Eines der Fahrzeuge sei gegen 16.40 Uhr "aufgrund von unangepasster Fahrweise" von der schneeglatten Straße gerutscht, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Es sei in einen Graben gefahren und habe dabei eine Laterne gerammt. "In diesem Punkt hat er Unrecht": Bundesamt widerspricht Jörg Kachelmann Wetter mit Schnee und Glätte in Italien : Alpenpass in Südtirol abgeriegelt Zwei weitere Kolonnenfahrzeuge verunglückten in der Folge: Ein Transporter kollidierte mit dem zuerst verunfallten Jeep, ein weiterer Transporter fuhr danach auf diesen auf. Militärpolizei informiert, Bußgeldverfahren eingeleitet Die Polizei nahm die Unfälle auf und informierte die zuständige Militärpolizei. Es wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Sachschaden lag ersten Schätzungen zufolge bei rund 18.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Bundesstraße 102 in Richtung Golzow musste zeitweise voll gesperrt werden. Das Winterwetter hat am Montag noch zu mehreren weiteren Unfällen in Brandenburg geführt: Unter anderem kippte auf der A10 bei Wandlitz ein Kleintransporter um, der Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auf der A13 geriet eine 29-Jährige mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen Leitplanken und einen Lkw. Auch sie kam in ein Krankenhaus. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam wurde der Busverkehr eingestellt.
