Hamburg: So soll der Stadtpark erweitert werden – Folgen für Autofahrer
Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger: Hamburgs Stadtpark könnte sich bald vergrößern, wie aus einer Untersuchung des Bezirksamts Hamburg-Nord hervorgeht. Ein Teil des Südrings soll möglicherweise umgestaltet und teilweise für Autos gesperrt werden. Der Hamburger Stadtpark könnte erweitert werden. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das Bezirksamt Hamburg-Nord dem Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude vorgelegt hat. Im Fokus steht der Südring am Stadtpark. Konkret prüfte das Bezirksamt, ob ein Teil der Straße umgestaltet werden kann. Die Idee: Fahrbahnfläche soll zugunsten des Rad- und Fußverkehrs umgenutzt werden. Laut Untersuchung ließe sich so deutlich Platz gewinnen, ohne den Autoverkehr stark einzuschränken. Südring am Stadtpark vor kompletter Autosperre In einem anliegerfreien Abschnitt zwischen Wiesenstieg und Stadtpark-Schwimmbad könnte der Südring vollständig für Autos gesperrt werden. Das Bezirksamt verweist auf ein ohnehin geringes Verkehrsaufkommen. Zusätzlich wirkt sich der laufende Umbau der Saarlandstraße aus. Dadurch werde die Zahl der durchfahrenden Autos im Bereich des Südrings ohnehin um rund ein Drittel sinken, heißt es in der Vorlage. Die Untersuchung des Bezirksamts habe außerdem ergeben, dass am Südring oft mehr Parkplätze leer als belegt sind. Wenn dort geparkt wird, dann meist Wohnmobile, Anhänger oder andere gewerbliche Fahrzeuge. Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen Fraktion für Winterhude, Thorsten Schmidt, begrüßt die Pläne: "Die Polizei schafft damit zusätzlich Platz für die eher wenigen privaten Pkw, die künftig zwischen Wiesenstieg und Schwimmbad nicht mehr parken sollen. Das entlastet außerdem das geschützte Gartendenkmal Stadtpark." Der Abschnitt war bereits im Januar 2025 Thema bei der Hamburger Grünen-Fraktion.
