A3: Großalarm in Bayern – LKA sprengt verdächtige Gegenstände
Ein schwarzer BMW gerät in eine Verkehrskontrolle auf der A3. Die Polizei findet "sprengstoffverdächtige Gegenstände" – und nimmt eine kontrollierte Sprengung vor. Vollsperrung, Großalarm, Sprengung: Die bayerische Polizei hat die A3 zwischen Rosenhof (Landkreis Regensburg) und Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen) auf einer Strecke von mehr als 20 Kilometern komplett gesperrt und verdächtige Gegenstände gesprengt. Gegen 2 Uhr am Freitagmorgen war den Beamten ein schwarzer BMW auf der Autobahn aufgefallen. Polizisten kontrollierten das Auto im Bereich der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau – und fanden dabei eigener Auskunft zufolge "sprengstoffverdächtige Gegenstände". Die Frau, die am Steuer saß, sowie der Mann auf dem Beifahrersitz wurden vorläufig festgenommen. Mordkommission ermittelt: U-Bahn überrollt zwei Menschen Hamburg: Christina Block erleidet herbe Niederlage vor Gericht LKA-Sprecher: Kein Terror Wie die verdächtigen Gegenstände aussahen und wie viele es waren, ist noch unklar. Auch Details zu den festgenommenen Personen teilte die Polizei bislang nicht mit. Immerhin ist inzwischen klar: Einen terroristischen Hintergrund gibt es wohl nicht. "Das schließen wir im Moment aus", sagte ein LKA-Sprecher t-online. Ob ein Zusammenhang zur organisierten Kriminalität besteht, ist hingegen noch unklar. Um 8.45 Uhr nahmen Sprengstoffspezialisten vom LKA eine kontrollierte Sprengung auf einem Feld neben der Autobahn vor. Teile der verdächtigen Gegenstände seien als zu gefährlich eingeschätzt worden, um sie über größere Distanzen zu bewegen, erklärte der LKA-Sprecher t-online. Ob sie tatsächlich Sprengstoff enthielten, ist allerdings noch unklar. Die Reste sollen nun in einem Labor untersucht werden, ebenso wie die nicht gesprengten Teile der Gegenstände. Polizeisprecherin: "Könnte noch Stunden dauern" Eine Sprecherin der Polizei berichtete t-online, es seien Dutzende Einsatzkräfte an der Autobahn. Wie lange die Sperrung aufrechterhalten werden muss, konnte sie am Morgen nicht sagen. "Es könnte noch Stunden dauern", erklärte sie. Der Bereich um die Autobahn sei weiträumig abgesperrt worden, "um die Bevölkerung bei einer möglichen Explosion nicht in Gefahr zu bringen". Am Morgen staute sich der Verkehr auf der Autobahn und auf der nahen Bundesstraße 8.
