Autounfall in NRW: Aus Auto geschleudert – Mann fliegt 40 Meter
Polizisten wollen einen Autofahrer kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gibt er Gas. Wenige Minuten später kämpft er um sein Leben. Ein 31-jähriger Autofahrer ist am Samstag gegen 20.30 Uhr im nordrhein-westfälischen Salzkotten bei einem schweren Unfall gestorben. Der Mann habe sich zuvor einer Polizeikontrolle entziehen wollen und sei dann mit seinem Audi S3 von der Straße abgekommen, teilt ein Sprecher der Polizei t-online mit. "In dessen Folge wurde er regelrecht aus dem Fahrzeug geschleudert und flog 40 Meter weit", so der Sprecher weiter. Der Mann habe zuvor mehrere Anhaltezeichen der Polizei ignoriert. "Kurz vor dem Ortsausgangsschild hat er dann richtig Gas gegeben", führte er aus. "Das war eine gezielte Tötung": Mann sitzt am Steuer – plötzlich wird er erschossen Großeinsatz in München : Schweres Busunglück – eine Tote, mehrere Verletzte Autounfall: Fahrer wurde aus Fahrzeug geschleudert Die Beamten hätten daraufhin den Sichtkontakt zu dem Auto verloren, seien ihm aber weiter gefolgt. Wenige Kilometer weiter hätte sich ihnen dann ein verheerendes Bild geboten. "Der gesamte vordere Teil des Wagens war abgerissen und hatte sich über die Fahrbahn und ein Feld verteilt", erklärte der Sprecher. Die Fahrzeugkabine und der hintere Teil des Wagens standen noch auf der Straße. Die Einsatzkräfte fanden den Fahrer laut dem Sprecher etwa 40 Meter entfernt schwer verletzt auf einer Ackerfläche. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen erlag der Mann noch am Unfallort seinen Verletzungen. Das Auto sei zuvor links von der Fahrbahn abgekommen und vermutlich seitlich gegen einen Baum geprallt. "Wahrscheinlich wurde die Fahrzeugfront und mit ihr auch der Gurt des Mannes abgerissen." Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. "Es lag kein Schnee und die Temperaturen lagen oberhalb des Gefrierpunkts. Ob Glätte dennoch der Auslöser gewesen sein könnte, wissen wir noch nicht", erklärte der Sprecher. Möglich sei auch, dass der 31-Jährige kurz abgelenkt worden sei oder Rehwild ausweichen musste. "Die genauen Umstände müssen jetzt erst ermittelt werden", so der Sprecher. Das betreffe auch die Frage, warum der Mann vor der Kontrolle geflüchtet sei. Zwar wüssten die Beamten bereits, dass er keinen Führerschein hatte, allerdings müsse nun ermittelt werden, ob es noch weitere Gründe gab.
