Glatteis in Deutschland: Wetter-Warnungen – DWD warnt vor Glätte
Deutschland schlittert in die neue Woche: Glatteis, strenger Frost und lokal gefrierender Regen bestimmen das Wetter. Der DWD warnt amtlich. Ein Hoch über Skandinavien bringt eisige Luft in den Osten Deutschlands, im Süden und Westen hingegen bestimmen atlantische Tiefausläufer das Wetter : Vielerorts wird es durch diese Wetterlage gefährlich. Am Montagmorgen gelten hunderte amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Auf den Straßen dürfte es gefährlich werden – auch weil wegen des bundesweiten Streiks im öffentlichen Nahverkehr wohl mehr Menschen auf das Auto umsteigen werden. Fast die komplette DWD-Warnkarte zeigte sich am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr eingefärbt: Im Nordwesten, im Osten sowie nordöstlich von Stuttgart und in Teilen Schleswig-Holsteins gilt Warnstufe Orange, die dritthöchste Warnstufe: Teils wird vor "markanter Glätte" durch gefrierenden Regen, teils vor "strengem Frost" mit Temperaturen bis zu minus 13 Grad gewarnt. Prozess auf Urlaubsinsel: Deutscher Polizist verprügelte Taxifahrer auf Mallorca Feuerkatastrophe in Bar: Crans-Montana – 18-Jähriger erliegt seinen Verletzungen Die Meteorologen empfehlen insbesondere in Teilen Niedersachsens, den "Aufenthalt im Freien und Fahrten zu vermeiden" beziehungsweise das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Autofahrer müssten sich auf Behinderungen einstellen, so die Wetterexperten. Die Warnungen gelten bis Montagvormittag gegen 11 Uhr. In fast ganz Deutschland gelten darüber hinaus ohnehin seit Tagen Glättewarnungen der niedrigsten Kategorie Gelb. Wetter in Deutschland: Prognosen für die Woche Nachdem sich die Glättegefahr im Laufe des Tages gelegt hat, dürfen sich insbesondere die Menschen in Vorpommern und im Süden auf sonnige Phasen freuen, so die Prognosen der Meteorologen. Im Nordwesten kann es weiter leichten Schnee oder gefrierenden Regen geben. Im Nordosten bleibt es bei Dauerfrost mit Werten bis minus 10 Grad, am Oberrhein sind dagegen bis zu 11 Grad plus möglich. Am Dienstag strömen von Südwesten neue Regenfelder ins Land, im Osten bleibt es hingegen trocken. Gefährlich wird es dann vor allem im Übergangsbereich zwischen Hoch und Tief: Wo Regen auf noch gefrorene Böden trifft, droht erneut gefährliches Blitzeis. Die Temperaturen liegen im Nordosten bei maximal minus 7 Grad, im Westen hingegen bei plus 10 Grad. Auch am Mittwoch bleibt das Wetter in Deutschland zweigeteilt – und die Gefahr durch gefrierenden Regen hält an.
