Karneval in Köln: Trauer um Tom bei Kasalla – besondere Aktionen
Pins auf der Brust, Sticker im Backstage: Die Crews der Karnevalsbands gedenken einem Kollegen, der auf tragische Weise ums Leben kam. Was dahintersteckt. Mit Pins auf der Brust und Aufklebern in den Backstage-Bereichen erinnern die Crews und Bands des Kölner Karnevals in dieser Session an Tom. Der Techniker aus der Kasalla-Crew war Anfang Mai 2025 bei einem Motorradunfall auf der A3 ums Leben gekommen – auf dem Heimweg von einem Konzert in Düren. Nach Angaben der Autobahnpolizei war er mit seinem Motorrad auf ein liegengebliebenes Auto mit Anhänger aufgefahren und noch an der Unfallstelle verstorben. Der Vorfall hatte Bestürzung in der Kölner Karnevalsszene ausgelöst . An diesem Montagabend findet zum zwölften Mal die Sitzung der Karnevalsgesellschaft Schlepp Schlepp Hurra statt, in der sich die Roadies, Techniker und Fahrer des Kölner Karnevals 2012 zusammengeschlossen haben. Unter dem Motto "Mondachs han mer frei" werden die Band-Mitarbeiter diesmal besonders an den 55-Jährigen denken, der sowohl bei Künstlern als auch bei Technikern gleichermaßen geschätzt war . So verabschiedete sich die Band um Basti Campmann im Frühjahr von dem verunglückten Techniker. Karneval in Köln: Star hört nach 25 Jahren auf – Tränen bei Sitzung Berühmtes Kölner Hotel: Pachtvertrag läuft aus – nächstes Problem für Karneval? Kasalla im Kölner Karneval: Sticker sollen an Techniker erinnern "So ist er immer bei uns. Seine lockere Art und seine Hilfsbereitschaft werden immer fehlen", sagte Thorsten Eissele aus der Crew der Bläck Fööss stellvertretend für die Roadies dem "Express". Die Kasalla-Musiker haben in dieser Session zudem Aufkleber mit typischen Tom-Sprüchen erstellt – darunter "Was kann ich gegen dich tun?" und "Wenn ich so rufe, is nix" – und bringen diese in zahlreichen Sälen der Stadt an. Kasalla widmete Tom im vergangenen Jahr das persönliche Lied "Ne Jode", das an seine Leistungen und seine Verbundenheit zu der Kölner Band erinnern soll.
