Blutschnee in Deutschland: DWD-Wetter-Prognose kündigt seltenes Phänomen an
In Teilen Deutschlands könnte es zu einem ungewöhnlichen Naturereignis kommen. Meteorologen sprechen von einem seltenen Phänomen. Am Wochenende könnte in Teilen Deutschlands sogenannter Blutschnee fallen. Das Naturphänomen sei äußerst selten, erklärte Meteorologe Jan Schenk "Focus Online". Der Experte fügte hinzu: "Das ist nicht gefährlich." In den vergangenen Jahren gab es bereits in den Sommermonaten schon häufiger Blutregen. Dazu kommt es, wenn Saharastaub nach Europa zieht und sich dieser mit Regen vermischt. Autos und Fassaden färben sich dann leicht rötlich bis braun. Ähnliches könnte jetzt mit dem Schnee passieren. Der Schock von Spearfish ist unerreicht: Hier wurden die extremsten Temperaturen der Erde gemessen Berliner Glatteis-Chaos ist ein Sinnbild: Drei Zentimeter Schnee enden in totaler Blamage "Im Föhn vom Atlasgebirge ist ein Tiefdruckgebiet entstanden. Das nimmt aus der Sahara sehr viel Staub mit und führt diesen Richtung Italien und Deutschland", erklärte Schenk gegenüber dem Online-Portal. In diesen Regionen könnte es Blutschnee geben Treffen die Sandkörner auf Niederschlag, könne es sein, dass sie "sich an Wassertröpfchen oder Eiskristalle" anlagern, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung im Gespräch mit "Nordbayern.de". Teile Deutschlands könnten damit die Chance haben, das ungewöhnliche Phänomen zu erleben. Zu Blutschnee komme es nicht oft, führte Jan Schenk im Gespräch mit "Focus Online" aus. "Ich erinnere mich kaum daran, dass es mal so eine Lage gegeben hat". Laut dem Deutschen Wetterdienst wird am Wochenende im Norden, Osten und in der Mitte des Landes gebietsweise mit Niederschlag gerechnet. Möglich seien Regen und Sprühregen, teils aber auch Schnee, erklären die Meteorologen. Die Chance auf Blutschnee ist möglicherweise also gut. Der Westen und Südwesten haben dagegen weniger Glück: Laut den Prognosen des DWD soll es voraussichtlich an beiden Wochenendtagen trocken bleiben.
