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Warnstreik in Nürnberg: Voller Berufsverkehr und wenig Busse im Einsatz

Der öffentliche Nahverkehr in mehreren bayerischen Städten steht weitgehend still. Besonders in Nürnberg müssen Fahrgäste mit massiven Einschränkungen rechnen. Der angekündigte Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in Bayern hat am Mittwoch zu erheblichen Einschränkungen geführt. Die Situation in Nürnberg ist angespannt. "Faktisch fährt so gut wie nichts. Es sind nur 30 Busse in der Stadt unterwegs", sagte Michael Batog von der Gewerkschaft Verdi am Morgen. Die Straßen sind im morgigen Berufsverkehr deutlich voller als sonst, es staut sich an vielen größeren Kreuzungen. Immerhin der Shuttle-Service zur Biofach-Messe scheint weitestgehend reibungslos zu verlaufen. Tausende Besucher der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel müssen auf Auto, Taxi oder Shuttle-Busse umsteigen, da die U-Bahn nicht fährt. Dafür haben die Verantwortlichen der Messe Busse ab Hauptbahnhof und Flughafen eingesetzt, die morgens alle paar Minuten abfahren. Neben Nürnberg ist auch Bayreuth vom Streik betroffen. In Bayreuth hatte der Warnstreik bereits am Dienstag begonnen. Den Stadtwerken zufolge sollte auf vielen Buslinien mit Fahrzeugen von Partnerunternehmen ein Grundangebot aufrechterhalten werden. Zweiter Streik innerhalb kürzester Zeit in Nürnberg Es ist bereits das zweite Mal im laufenden Tarifkonflikt, dass die Gewerkschaft im Freistaat zu diesem Druckmittel greift. Schon bei der ersten Runde war Nürnberg betroffen. S-Bahnen und Regionalbahnen fahren jedoch trotz des Warnstreiks weiter. Verdi fordert in dem Tarifkonflikt in Bayern unter anderem eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit. Die bayerischen Städte weisen das als zu teuer zurück, zumal sie bereits weitere Verbesserungen und eine Entgelterhöhung von mindestens 5 Prozent angeboten hätten. Die Gewerkschaftssekretärin Katharina Wagner kündigte an, dass es bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Freitag keine weiteren Warnstreiks in Bayern geben werde. Die Gewerkschaft wolle nicht die Fahrgäste treffen, dies sei nur der einzige Hebel, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.