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Ukraine-Krieg: Kiew testet offenbar hochmoderne Laserwaffe

Russland sperrt WhatsApp nun endgültig. Die ukrainische Armee arbeitet offenbar an einer neuen Laserwaffe. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 12. Februar Ukraine entwickelt offenbar Laserwaffe gegen russische Drohnen Die Ukraine arbeitet nach Angaben des US-Magazins "The Atlantic" an einer neuen Laserwaffe zur Drohnenabwehr. Ukrainische Soldaten führen dem Bericht zufolge einen Prototyp mit dem Namen "Sunray" vor. Das System erinnere an eine Art Teleskop mit Kameras und sei so kompakt, dass es in den Kofferraum eines Autos passe. Bei einem Test ist die Anlage laut "The Atlantic" auf dem Dach eines Pick-ups montiert. Anders als in Filmszenen sende der Laserstrahl demnach kein sichtbares Licht aus und verursache keinen Lärm. Innerhalb von Sekunden hole "Sunray" eine Drohne vom Himmel, die zu Testzwecken gestartet werde, heißt es in dem Bericht. Laser bündeln Licht und können Materialien durch Hitzeeinwirkung beschädigen – etwa indem sie sie schneiden, schmelzen oder zum Brennen bringen. Entscheidend ist dabei die Leistungsdichte: Ein Strahl, der stark auf eine kleine Fläche fokussiert wird, kann empfindliche Bauteile einer Drohne so stark erhitzen, dass sie ausfällt. Als Vergleich nennt der Bericht das israelische Abwehrsystem "Iron Beam". Der Hersteller Rafael gibt dafür eine Leistung von 100 Kilowatt an. Eine solche Energie könne – auf einen Punkt konzentriert – auch Kamikazedrohnen beschädigen und damit kampfunfähig machen. Ukraine greift Lukoil-Raffinerie im russischen Hinterland an Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Ölraffinerie weit im russischen Hinterland angegriffen. Das Ziel sei die Anlage des Ölkonzerns Lukoil in der Oblast Komi gewesen, die mehr als 1.750 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liege, teilt der ukrainische Generalstab über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Der Angriff habe auf dem Gelände ein Feuer ausgelöst. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur verstärkt. Ziel sind vor allem Ölraffinerien und Depots. Die Regierung in Kiew will damit den Nachschub für die russische Armee stören und die Einnahmen Moskaus aus dem Export von Energieprodukten schmälern. Ukrainische Rüstungsfirmen erhalten erste Exportlizenzen seit Kriegsbeginn Ukrainische Rüstungsfirmen haben die ersten Lizenzen für den Export ihrer Waren seit Beginn des Krieges erhalten. Das teilt der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Rustem Umjerow, mit. Die Regierung in Kiew will mit den Ausfuhren Geld für den Ausbau der heimischen Rüstungsindustrie einnehmen. Zudem sollen die innovativen Waffen als diplomatisches Druckmittel zur Stärkung von Bündnissen eingesetzt werden. Umjerow macht keine Angaben zur Anzahl der erteilten Lizenzen. Er erklärt, dass die jährliche Produktionskapazität des Sektors 55 Milliarden Dollar übersteige. Seit der russischen Invasion im Februar 2022 ist der ukrainische Verteidigungssektor stark gewachsen und umfasst inzwischen mehr als 1.000 zumeist private Unternehmen. Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge gibt es allein 450 Hersteller von Drohnen. Kleine und günstige unbemannte Fluggeräte (UAV) sind inzwischen für einen Großteil der Angriffe verantwortlich. "In den Bereichen Drohnen, elektronische Kriegsführung und Aufklärung übersteigen unsere Kapazitäten bereits den heimischen Bedarf", schreibt Umjerow. "Gezielte Exporte ermöglichen es uns, Investitionen anzuziehen, die Produktion auszuweiten und neue Technologien für die ukrainische Armee zu entwickeln." Kreml: Russland sperrt WhatsApp Russland hat den Messengerdienst WhatsApp nach Angaben des Kremls wegen Verstößen gegen russisches Recht gesperrt. Auf die Frage nach einer Blockade der App sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow Reportern, dass "eine solche Entscheidung in der Tat getroffen und umgesetzt" worden sei. Peskow betonte, die Entscheidung sei auf den "Widerwillen" des Unternehmens zurückzuführen, sich an russisches Recht zu halten. Peskow rief die Bevölkerung auf, stattdessen die 2025 eingeführte staatliche Plattform Max zu nutzen, über die auch Zahlungen und staatliche Dienstleistungen abgewickelt werden können. WhatsApp hatte am Mittwochabend im Onlinedienst X einen Versuch der russischen Regierung angeprangert, seine Dienste "vollständig zu blockieren", um die Menschen zur Nutzung der staatlichen "Überwachungs-App" Max zu drängen. Laut WhatsApp, das zum Facebook-Mutterkonzern Meta gehört, ist der Versuch, mehr als 100 Millionen Nutzern eine private und sichere Kommunikation vorzuenthalten, "ein Rückschritt, der die Sicherheit der Menschen in Russland nur beeinträchtigen kann". Die russische Regierung schränkt bereits seit einiger Zeit nach und nach die Funktionen internationaler Messenger-Apps ein. Bei WhatsApp etwa waren Anrufe bereits nur noch über VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) möglich. Eingeschränkt wurden auch Telegram und der Apple-Dienst iMessage. Ukraine attackiert Militärobjekt und Raffinerie in Russland Die Ukraine hat nach Behördenangaben ein Militärobjekt in der Region Wolgograd und eine Raffinerie in der nordrussischen Teilrepublik Komi angegriffen. In der Nacht habe die Flugabwehr einen Raketenangriff abgewehrt, teilte der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, mit. "Durch herabfallende Trümmer auf das Territorium eines Objekts des Verteidigungsministeriums nahe der Ortschaft Kotluban ist ein Brand ausgebrochen", wird Botscharow vom Telegramkanal der Gebietsverwaltung zitiert. Wegen anhaltender Detonationen sei die Evakuierung des Ortes veranlasst worden, heißt es weiter. Verletzte und Schäden an ziviler Infrastruktur habe es bisherigen Informationen nach nicht gegeben. Auf Bildern und Videos sind mehrere Explosionen zu sehen. Ukrainische Medien berichteten, dass in der Region Wolgograd Depots der Raketenartilleriestreitkräfte getroffen worden seien. Ukrainischer Olympionike wegen Helms mit Fotos getöteter Sportler disqualifiziert Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch ist nach eigenen Angaben von den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina ausgeschlossen worden. Grund ist sein Helm, auf dem ukrainische Sportler abgebildet sind, die von Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine getötet wurden. Heraskewytsch sagt, er sei nach einem Treffen mit IOC-Präsidentin Kirsty Coventry über die Entscheidung informiert worden. Sein Team kündigt an, vor dem Internationalen Sportgerichtshof Berufung einzulegen. Das IOC argumentiert, dass der Helm gegen ein Verbot politischer Äußerungen verstößt. Hunderttausende in Odessa ohne Strom und Wasser In der südukrainischen Stadt Odessa sind nach einem russischen Angriff fast 300.000 Menschen von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. Das teilt der stellvertretende Ministerpräsident Oleksij Kuleba mit. Zudem seien fast 200 Gebäude in der Stadt ohne Heizung. Auch in der südöstlichen Stadt Dnipro hätten 10.000 Verbraucher keine Heizung mehr. Nach Telegram-Blockade: "Wie sollen wir denn kämpfen? Mit Brieftauben?" Russische Soldaten an der Front haben Schwierigkeiten zu kommunizieren, nachdem der Messenger Telegram landesweit gedrosselt wurde und die Starlink-Internetterminals ausgefallen sind, berichtet die "Kyiv Post". Einheiten seien lahmgelegt worden, es sei zu Beschuss durch eigene Einheiten gekommen. "Die Front steht unter Schock … Starlinks sind tot, Telegram ist überlastet – wie sollen wir denn kämpfen? Mit Brieftauben?", schrieb der russische Propagandist und Unternehmer Ivan Utenkov. Russische Nutzer meldeten am 10. Februar zum zweiten Mal in Folge weitreichende Ausfälle von Telegram, wobei Downdetector innerhalb von 24 Stunden mehr als 11.000 Beschwerden registrierte. Roskomnadzor, die staatliche Zensur- und Kommunikationsaufsichtsbehörde Russlands, soll damit begonnen haben, die App landesweit zu drosseln. Telegram wurde vom in Russland geborenen Tech-Unternehmer Pawel Durow gegründet und ist in Russland und Osteuropa sehr beliebt. Die russische Regierung spielte die Blockade herunter und verwies darauf, dass die Truppen andere Kommunikationskanäle nutzten. Bürgermeister: Tausende Gebäude in Kiew nach Angriff ohne Heizung Infolge des massiven russischen Angriffs auf Kiew sind dem Bürgermeister zufolge fast 2.600 weitere Wohngebäude in der Hauptstadt ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilt Vitali Klitschko mit. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht 219 Drohnen und 24 ballistische Raketen ein. Massiver Angriff auf Kiew gemeldet Die ukrainische Hauptstadt Kiew steht Behördenangaben zufolge unter einem massiven russischen Raketenangriff. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von Treffern in Wohn- und Geschäftsgebäuden auf beiden Seiten des Flusses Dnipro. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hörten Explosionen in der Stadt. Am frühen Morgen wurde der Luftalarm aufgehoben. Zwei Personen sollen laut der Nachrichtenagentur Ukrinform verletzt worden sein. Selenskyj fordert Datum für EU-Beitritt Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert, dass ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Für die Ukraine sei es wichtig, alles dafür zu tun, bis 2027 für einen EU-Beitritt bereit zu sein, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Zumindest die wichtigsten Schritte werde sie erreichen. "Ich will ein genaues Datum", führte er aus. Wenn in dem Abkommen, das die USA , Russland, die Ukraine und Europa unterzeichnen sollen, kein genaues Datum stehe, werde Russland alles dafür tun, um den Beitrittsprozess zu blockieren. Russland werde das nicht selbst, sondern über bestimmte europäische Vertreter tun, schrieb Selenskyj. Die EU sei für sein Land eine Sicherheitsgarantie. "Das sind konkrete Details mit einem konkreten Datum." Mittwoch, 11. Februar Wahlen in der Ukraine? Kiew verweist auf Bedingungen Die Ukraine macht eine Verbesserung der Sicherheitslage im Land zur Voraussetzung für das Abhalten von Wahlen. "Es sollte so schnell wie möglich Wahlen geben, aber nicht, bevor die Sicherheitslage dies zulässt", sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. "Im Moment geht der russische Terror weiter, und nichts weist darauf hin, dass Russland ein Interesse daran hat, den Krieg zu beenden", hieß es weiter. In der ukrainischen Politik herrsche weiterhin die Auffassung, dass es keine Wahlen geben könne, so lange das Kriegsrecht noch gelte, hieß es aus Kreisen der Präsidentenpartei. Bei den jüngsten Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi in der vergangenen Woche sei über ein mögliches Referendum gesprochen worden. Angesichts der Sicherheitslage sei es aber "reine Träumerei", einen Termin zu nennen. Bericht: Selenskyj will Plan für Wahl und Referendum vorlegen Einem Bericht der "Financial Times" zufolge plant der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj unter Druck der USA, eine Präsidentenwahl und ein Friedensreferendum für den 15. Mai anzusetzen. Die britische Zeitung beruft sich auf ukrainische und westliche Verantwortliche, die mit den Überlegungen vertraut seien, zitiert aber nicht Selenskyj selbst. Demnach könnte Selenskyj am 24. Februar, dem vierten Jahrestag der russischen Invasion, die Wahl ausrufen. Dann solle im Mai parallel über das Staatsoberhaupt und eine bis dahin zu erreichende Friedensregelung mit Russland abgestimmt werden. Der ukrainische Präsident hat bereits das Parlament beauftragt, die nötigen Gesetzesänderungen für eine Wahl zu Kriegszeiten vorzubereiten. Er berichtete vergangene Woche auch von Druck der US-Administration, den Krieg bis zum Sommer zu beenden. Ukraine: Russland setzte bei Angriff 129 Drohnen ein Russland hat nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 129 Drohnen bei den Angriffen in der Nacht eingesetzt. Davon seien 112 abgeschossen oder außer Gefecht gesetzt worden. EU-Minister beraten über militärische Unterstützung der Ukraine Die EU-Verteidigungsminister treffen sich am Mittwoch (16.30 Uhr) in Brüssel , um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland zu beraten. Dabei soll der Schwerpunkt nach Angaben des Rats der EU-Länder auf der Zusammenarbeit bei technologischer Innovation liegen. Zu dem Treffen reist auch der neue ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow an. Weiteres Thema des Treffens werde der EU-Beitrag zu den Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle einer Waffenruhe sein. Bereits um 15.00 Uhr gibt Nato-Generalsekretär Mark Rutte eine Pressekonferenz anlässlich des Treffens der Nato-Verteidigungsminister am Donnerstag. Es wird erwartet, dass die Ministerinnen und Minister neben der Ukraine auch das künftige Engagement der Nato in der Arktis diskutieren werden. Marine-Inspekteur warnt vor wachsender russischer Bedrohung auf See Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, hat vor einer zunehmenden Bedrohung durch Russland auf See gewarnt. "Die Bedrohung ist real", sagte Kaack der "Süddeutschen Zeitung". Besonders in der Ostsee habe die Aggressivität in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, sagte der Vizeadmiral. Die Marine beobachte vermehrt tief anfliegende russische Flugzeuge über Nato-Schiffen und aggressivere Annäherungen. Das sei "gefährlich, denn dadurch kann es leicht zu einer Eskalation durch Zufall kommen", sagte Kaack. Die russischen Streitkräfte wüchsen sowohl personell als auch an Fähigkeiten, die im Ukraine-Krieg täglich erprobt würden. Um Eskalationen zu verhindern, bereite man die Kommandantinnen und Kommandanten gezielt auf solche Situationen vor. Es gebe klare Verhaltensregeln, sagte Kaack. Zudem würden diese Szenarien in militärischen Planspielen regelmäßig durchgespielt. Positiv bewertete der Marine-Inspekteur die Nato-Mission "Baltic Sentry", die vor einem Jahr zum Schutz von Pipelines und Unterseekabeln in der Ostsee gestartet ist. Immer wieder hatte es dort Sabotageakte von Schiffen mit Verbindungen zu Russland gegeben, etwa an Unterseekabeln. Die Reaktionszeit bei verdächtigen Ereignissen habe von 17 Stunden auf eine Stunde verkürzt werden können, sagte Kaack. Als größtes Problem nannte Kaack den Personalmangel in den Seestreitkräften. "Das größte Defizit ist, dass wir nicht genug Menschen haben", sagte er der "SZ". Kaack setzt auf den neuen freiwilligen Wehrdienst: "2026 wird unser Jahr des Aufwuchses, ein Jahr des Aufbruchs." Vier Tote bei russischem Angriff nahe Charkiw Bei einem russischen Angriff in der Stadt Bohoduchiw westlich der ukrainischen Metropole Charkiw wurden nach Angaben des Gouverneurs der Region vier Menschen getötet. Unter den Toten seien drei Kleinkinder, teilt Oleh Syniehubow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem sei ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Eine 74-jährige Frau werde verletzt. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist zunächst nicht möglich. Eine russische Stellungnahme liegt nicht vor. Selenskyj kündigt Änderungen bei der Flugabwehr an Der Präsident der von russischen Luftangriffen geplagten Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat Veränderungen bei der Organisation der Flugabwehr angekündigt: "In einigen Regionen wird die Arbeitsweise der Teams komplett umstrukturiert." Dies betreffe Abfangjäger, mobile Feuergruppen und den gesamten Komplex der lokalen Flugabwehr, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Entsprechende Anordnungen seien bei einer Beratung mit der Militärführung getroffen worden. Die Ukraine leidet schwer unter den anhaltenden russischen Drohnen- und Raketenangriffen. Mitten im Winter bei tiefstem Frost ist die Strom- und Wärmeversorgung vieler Städte im Land massiv beeinträchtigt. Millionen Ukrainer müssen täglich stundenlang ohne Heizung und Strom auskommen. Dienstag, 10. Februar Bundesregierung will wohl Botschafter in Moskau austauschen Wichtige deutsche Botschafterposten sollen nach übereinstimmenden Medienberichten neu besetzt werden: Der bisherige Botschafter in Moskau , Alexander Graf Lambsdorff, könnte nach Tel Aviv wechseln. Das berichten der "Spiegel" und "Table Media". Sein Vorgänger dort, der frühere Regierungssprecher und ZDF-Journalist Steffen Seibert , würde dann regulär in den Ruhestand gehen. Nachfolger von Lambsdorff auf dem heiklen Posten in Kreml-Nähe soll laut "Spiegel" Clemens von Goetze werden, der bisher die Vertretung in Mexiko-Stadt leitet. In Indien würde Jasper Wieck, derzeit Politischer Direktor im Verteidigungsministerium, die Leitung der Botschaft neu übernehmen. Der bisherige Statthalter dort, Philipp Ackermann, soll demnach als Botschafter nach Peking wechseln. Diese und weitere Veränderungen in den Vertretungen in Madrid und Brasilia sollen dem Bericht zufolge am Mittwoch Thema im Kabinett sein. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es dazu lediglich, turnusgemäß würden eine Vielzahl von Leiterinnen und Leitern deutscher Auslandsvertretungen zu einem einheitlichen Versetzungstermin die Posten wechseln. Allerdings sei vorgesehen, zunächst das Gastland über eine geplante Entsendung zu informieren und hierzu das Einverständnis der betreffenden Gastregierung einzuholen. Vorher würden solche Personalien auch nicht bestätigt. Russische Regierung schränkt Telegram-Dienst ein Russland hat angekündigt, den Onlinedienst Telegram wegen Verstößen gegen russisches Recht einzuschränken. Die staatliche russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor teilte am Dienstag mit, dass sie "weiterhin schrittweise Beschränkungen" gegen die Plattform verhängen werde. Laut russischem Gesetz sind Plattformen verpflichtet, Daten über russische Nutzer innerhalb Russlands zu speichern. Zudem müssen die Plattformen Anstrengungen unternehmen, um das, was Moskau als "kriminelle und terroristische Zwecke" bezeichnet, zu unterbinden. Kritiker und Menschenrechtsaktivisten sehen darin den offensichtlichen Versuch des Kreml, die Kontrolle und Überwachung über die Internetnutzung in Russland zu verstärken. Russische Nutzer berichten am Dienstag bereits vor der öffentlichen Ankündigung von Verzögerungen auf der Plattform. Die russische Regierung hatte in der Vergangenheit bereits versucht, Telegram zu verbieten , scheiterte aber mit dem Versuch und hob das Verbot 2020 wieder auf. Auch andere Onlinedienste wollte die russische Medienaufsichtsbehörde sperren, etwa WhatsApp, das zum Facebook-Mutterkonzern Meta gehört, sowie die Google-Tochter YouTube. EU-Außenbeauftragte Kallas wünscht Debatte über Atomwaffen Kaja Kallas, Chefdiplomatin der EU, hat sich vor der Münchner Sicherheitskonferenz für eine offene Debatte über europäische atomare Abschreckungskapazitäten ausgesprochen. "Ich verstehe, woher diese Diskussionen kommen, und ich finde, wir müssen diese Diskussionen führen", sagte Kallas im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und anderen großen Nachrichtenagenturen. Hintergrund sei die Tatsache, dass das transatlantische Bündnis "nicht mehr das ist, was es einmal war". Zugleich warnte Kallas vor einfachen Schlussfolgerungen. "Meine persönliche Ansicht ist: Wenn wir überall auf der Welt mehr Atomwaffen haben, werden wir nicht in einer friedlicheren Welt leben – und auch nicht in einer weniger gefährlichen", betonte sie. Es müsse daher ein Gleichgewicht bewahrt werden. Nach den offenen Drohungen gegen die EU von US-Präsident Donald Trump in der Grönland-Krise hatte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zuletzt den Schutz durch französische Atomwaffen angeboten. Allerdings mit strikten Einschränkungen bei der Mitsprache. Das Nicht-EU-Mitglied Großbritannien hatte sich Brüssel zuletzt sicherheitspolitisch angenähert, allerdings ist das britische Atomwaffenarsenal stark von Beiträgen des US-Militärs abhängig. Warschau weist russische Anschuldigungen zurück Polens militärische Spionageabwehr weist russische Angaben über eine angebliche polnische Spur beim Anschlag auf den russischen General Wladimir Alexejew zurück. Dies sei ein typisches Beispiel für gezielte russische Desinformation, sagte der Leiter des Militärgeheimdienstes SKW, Jaroslaw Strozyk, der polnischen Nachrichtenagentur PAP in Warschau . Die russischen Vorwürfe sollen das Bild zeichnen, dass Russland und Belarus aus dem Westen bedroht würden. Die polnischen Geheimdienste hielten sich an die Gesetze und die Vorgaben ihrer Führung, sagte der Brigadegeneral. Alexejew, Vizechef des russischen Militärgeheimdienstes, war vergangene Woche in Moskau durch Schüsse schwer verletzt worden. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB nahm zwei Verdächtige fest und macht die Ukraine für den Anschlag verantwortlich. Der Schütze sei "unter Beihilfe polnischer Geheimdienste" angeworben worden, behauptet der FSB. Olympia: Selenskyj verteidigt Helmdesign Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch hat für die Wahl seines besonderen Helmdesigns Unterstützung durch Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj erhalten. Selenskyj dankte dem ukrainischen Fahnenträger bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo in den sozialen Netzwerken "für das Erinnern der Welt an den Preis unseres Kampfes". Heraskewytsch hatte zuvor erklärt, ihm sei die Nutzung eines Helms, der Porträts von im Krieg getöteten ukrainischen Sportlerinnen und Sportlern zeigt, durch einen Offiziellen des IOC untersagt worden. Dies breche ihm "das Herz". Stattdessen erlaubte das IOC Heraskewytsch, ein schwarzes Armband im Gedenken an die Kriegstoten zu zeigen. Estland warnt vor russischer Aufrüstung Russland baut dem estnischen Auslandsgeheimdienst zufolge angesichts der Aufrüstung in Europa seine Streitkräfte im Eiltempo wieder auf. Ein Angriff Russlands auf ein Nato-Mitglied sei aber weder in diesem noch im nächsten Jahr zu erwarten, heißt es in dem Jahresbericht. Europa müsse in Verteidigung und innere Sicherheit investieren, sagt Geheimdienst-Chef Kaupo Rosin gegenüber der Presse. "Wir sehen, dass die russische Führung sehr besorgt ist über die europäische Aufrüstung. Sie geht davon aus, dass Europa in zwei bis drei Jahren in der Lage sein könnte, eigenständig militärisch gegen Russland vorzugehen." Russlands Ziel sei es, dies zu verzögern und zu verhindern. In westlichen Geheimdienstkreisen wird wiederholt vor russischen Angriffsplänen für die Jahre nach 2027 gewarnt. Russland legt Energieanlage in Odessa lahm Eine Energieanlage in der südukrainischen Schwarzmeerregion Odessa ist dem Betreiber zufolge durch einen russischen Angriff schwer beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten würden entsprechend lange dauern, teilt der Energieversorger DTEK mit. Regionalgouverneur Oleh Kiper zufolge sind einige Ortschaften teilweise ohne Strom. Die russische Armee nutzt gezielt ihre Luftangriffe, um Energieanlagen lahmzulegen. Die EU hatte der Ukraine zu Jahresbeginn die Lieferung von 450 Notstromaggregaten zugesagt, um die Schäden in der Energieinfrastruktur zu mindern. Stockende Ukraine-Verhandlungen: Lawrow beschuldigt USA Russland sieht die Verantwortung für den stockenden Friedensprozess im Ukraine-Krieg bei den USA. Außenminister Sergej Lawrow wirft Washington vor, von eigenen Zusagen abgerückt zu sein. Mehr dazu lesen Sie hier . Macron will "Dialog mit Russland aufnehmen" Frankreichs Präsident wirbt für eine neue Gesprächsinitiative gegenüber Moskau. Zugleich warnt er eindringlich vor einem geopolitischen Bedeutungsverlust Europas. Mehr dazu lesen Sie hier . Montag, 9. Februar Rubio und Selenskyj werden in München erwartet US-Außenminister Marco Rubio wird die Delegation seines Landes bei der Münchner Sicherheitskonferenz anführen. Zudem werden mehr als 50 US-Kongressmitglieder nach München reisen, wie der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger am Montag in Berlin ankündigte. Er rechnet auch mit der Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Insgesamt werden zur 62. Auflage der Sicherheitskonferenz laut Ischinger mehr als tausend Teilnehmer aus etwa 120 Staaten erwartet, unter ihnen mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie fast hundert Außen- und Verteidigungsminister. Das Treffen wird am frühen Freitagnachmittag von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eröffnet. Thematische Schwerpunkte der Konferenz seien unter anderem die Fähigkeit Europas, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Ukraine-Krieg und die kriselnden transatlantischen Beziehungen, sagte Ischinger. US-Vizepräsident Vance hatte im Vorjahr bei seiner Rede in München die anhaltende Abkühlung der transatlantischen Verhältnisse eingeleitet. Russland meldet Geständnisse nach Attentat auf General Nach dem versuchten Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Geheimdienstgeneral haben die beiden Tatverdächtigen nach Angaben aus Moskau ein Geständnis abgelegt. Sie hätten in Verhören ausgesagt, im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU gehandelt zu haben, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Montag mit. Beide Männer hätten "ihre Schuld gestanden". Die Ukraine hatte zuvor eine Beteiligung an dem am Freitag verübten Attentat dementiert. Das Opfer, der stellvertretende Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Wladimir Alexejew, soll nach einer Operation wieder bei Bewusstsein sein. Ermittlern zufolge war auf den 64-Jährigen in einem Moskauer Wohnhaus dreimal mit einer Pistole mit Schalldämpfer geschossen worden. Der mutmaßliche Schütze, ein in der Ukraine geborener russischer Staatsbürger, war von Dubai nach Moskau ausgeliefert worden. Er wurde dem FSB zufolge im August 2025 in der westukrainischen Stadt Ternopil vom SBU rekrutiert, in Kiew ausgebildet und monatlich in einer Kryptowährung bezahlt. Für die Tötung des Generals seien ihm vom SBU 30.000 Dollar versprochen worden. An der Anwerbung sei auch der polnische Geheimdienst beteiligt gewesen. Merz: Ukraine kann mit EU-Geld auch britische Waffen kaufen Das ukrainische Kabinett kann nach Angaben der Bundesregierung mit dem 90 Milliarden Euro umfassenden Kredit der EU auch britische Waffen kaufen. "Das ist mein Verständnis", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius auf eine entsprechende Frage. Die EU-Botschafter hatten zuvor eine Einigung über die Verwendung der 90 Milliarden Euro erzielt, aber keine Details bekannt gegeben. Frankreich hatte darauf gepocht, dass die Ukraine mit dem Geld ausschließlich Waffen aus EU-Ländern kaufen sollte. Andere Länder wie Deutschland hatten darauf verwiesen, dass die Ukraine auch einen Teil ihrer Waffen aus Großbritannien erhält. Die Waffenhilfe für die Ukraine war im Dezember auf einem EU-Gipfel vereinbart worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dort eine bittere Niederlage bereitet. Merz hatte darauf beharrt, dass die neuen Rüstungsgüter für die Ukraine über eingefrorene russische Vermögen bestritten werden. Macron und Meloni setzten durch, dass die Waffenhilfe aus gemeinschaftlichen Mitteln über neue Kredite finanziert wird. Deutschland lehnt gemeinschaftliche Kreditaufnahmen der EU traditionell ab. Ukraine: Nächtliche russische Drohnen-Attacken fordern vier Tote Bei massiven russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die Ukraine wurden in der Nacht zum Montag nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet. Zudem fiel bei Zehntausenden Einwohnern der Strom aus. In der Stadt Bohoduchiw in der östlichen Region Charkiw starben eine Mutter und ihr zehnjähriger Sohn, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. In der Hafenstadt Odessa im Süden kam ein Mensch ums Leben, in der nördlichen Region Tschernihiw wurde ein 71-jähriger Mann getötet. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein 13-jähriges Mädchen in der Region Dnipropetrowsk. Die ukrainische Luftwaffe meldete russische Angriffe mit elf ballistischen Raketen und 149 Drohnen. Davon seien 116 Drohnen abgeschossen oder neutralisiert worden. Die Angriffe richteten sich erneut gezielt gegen die Infrastruktur. In der westlichen Region Wolhynien an der Grenze zum Nato-Mitglied Polen wurde ein Umspannwerk beschädigt, was in der Stadt Nowowolynsk zu einem Stromausfall bei mehr als 80.000 Haushalten führte. Auch Bahnanlagen in den Regionen Sumy und Tschernihiw wurden getroffen. Die Angriffe ereigneten sich ungeachtet der laufenden Friedensgespräche, die von den USA vermittelt worden waren. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erklärt, die US-Regierung unter Donald Trump dringe auf eine Lösung zur Beendigung des Krieges noch vor dem Sommer. Russland hat seit Herbst 2025 seine Angriffe auf das ukrainische Energienetz verstärkt, was bei winterlicher Eiseskälte Millionen Menschen ohne Strom und Heizung zurückließ. Russland: Ukrainischer Geheimdienst steckt hinter Attentat Der russische Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt den ukrainischen Geheimdienst SBU, hinter dem versuchten Mordanschlag auf General Wladimir Alexejew zu stecken. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax. Der polnische Geheimdienst sei dem FSB zufolge zudem an der Rekrutierung des Attentäters beteiligt gewesen. Beweise des FSB für die Vorwürfe liegen zunächst nicht vor. Am Sonntag war ein in der Ukraine geborener russischer Staatsbürger als Tatverdächtiger von Dubai nach Moskau ausgeliefert worden. Alexejew ist stellvertretender Leiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Auf ihn wurde Ermittlern zufolge am Freitag in einem Wohnhaus im Norden Moskaus mit einer Pistole mit Schalldämpfer dreimal geschossen. Der 64-Jährige musste notoperiert werden. Seine Frau sagte am Sonntag einem russischen Militärblogger, Alexejew habe das Bewusstsein wiedererlangt und sei ansprechbar. Sonntag, 8. Februar Selenskyj: Erste Drohne aus Produktion in Deutschland schon im Februar Mitte Februar erwartet die Ukraine die ersten ukrainischen Drohnen aus einer Produktionsstätte in Deutschland. "Ich werde die erste Drohne erhalten. Das ist eine Produktionslinie, die bereits arbeitet", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einem Auftritt vor Studentinnen und Studenten in Kiew. Auch in Großbritannien gebe es bereits eine funktionierende Produktion mit "unserer ukrainischen Technologie". Russland greift Kiew wieder mit ballistischen Raketen an Das russische Militär hat erneut Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. "Explosionen in der Hauptstadt. Die Flugabwehr ist aktiv", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Abend bei Telegram. Im Zentrum der Dreimillionenstadt waren gut ein halbes Dutzend Explosionen vernehmbar. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion. Russland hat im aktuellen Winter die Angriffe auf Energieanlagen verstärkt. In Kiew gibt es für den Großteil der Einwohner nur wenige Stunden Strom am Tag. Im Ostteil der Stadt ist die Fernwärmeversorgung für viele Wohnblöcke ausgefallen. Selenskyj kündigt Friedensgespräche in den USA an Die US-Regierung will nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Krieg in der Ukraine bis zum Sommer beenden und lädt in der kommenden Woche zu einer neuen Gesprächsrunde mit Russland ein – dieses Mal in den Vereinigten Staaten. Washington habe "erstmals vorgeschlagen", dass sich die ukrainischen und russischen Unterhändler in den USA treffen, teilte Selenskyj am Samstag mit. Washington wolle ein Ende des seit bald vier Jahren andauernden Krieges "bis zum Beginn des Sommers, bis Juni", erklärte Selenskyj. Das nächste Treffen zwischen den Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA soll seinen Worten zufolge voraussichtlich in der kommenden Woche in Miami abgehalten werden. Frühere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine lesen Sie hier .