Autounfall in Bayern: Mann ignoriert Warnung – und fährt in den Tod
Ein Mann will mit seinem Auto einen Bahnübergang kreuzen. Dabei missachtet er Warnsignale. Wenige Sekunden später wird er von einem Zug erfasst. In der Nacht auf Donnerstag ist ein Mann in Viehausen im Landkreis Rosenheim mit seinem Auto bei einem Zusammenstoß mit einem Zug tödlich verunglückt. Der 67-Jährige habe zuvor ein blinkendes Warnlicht am Bahnübergang ignoriert, erklärte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von t-online. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Autofahrer sei um 0.30 Uhr auf einer Gemeindestraße unterwegs gewesen, als er den Bahnübergang überquerte, führte der Sprecher aus. Zwar habe der 62-jährige Fahrer des Regionalzuges sofort eine Notbremsung eingeleitet, doch das tonnenschwere Fahrzeug sei nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gekommen. Umweltvertreter fordern Konsequenzen: Vermisste Frau in Magen von Krokodil entdeckt Aufwendige Bergungsarbeiten: Tonnenschweres Fahrzeug stürzt Abhang hinab "Der VW wurde mehrere Meter mitgeschleift und verkeilte sich dabei unterhalb des Fahrerhäuschens", erklärte der Sprecher. Der 67-Jährige habe dabei tödliche Verletzungen erlitten. Er verstarb noch am Unfallort. Polizei hat Ermittlungen eingeleitet "Zum Glück war der Zug um die Uhrzeit einigermaßen leer", so der Sprecher. Deshalb seien durch den Unfall nur zwei der Insassen leicht verletzt worden. Der Zugführer erlitt einen Schock. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot von etwa 30 Feuerwehrleuten, sechs Polizisten und mehreren Rettungskräften vor Ort. Sie kümmerten sich ambulant um die Verletzten. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 5.30 Uhr. "Wir haben jetzt Ermittlungen zu den Hintergründen des Unglücks aufgenommen", erklärte der Polizeisprecher im Gespräch mit t-online. Unklar sei, warum der Mann die Warnsignale ignorierte.
