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USA-News aktuell: China rügt Trumps Vorgehen im Handelsstreit

China setzt im Zollstreit mit den USA auf starke Töne. Trump empfiehlt Iran den Verzicht auf die Fußball-WM. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 13. März China legt im Handelsstreit mit Trump nach Kurz vor neuen Handelsgesprächen hat China eine Untersuchung der US-Regierung zu Überkapazitäten scharf kritisiert und sich Gegenmaßnahmen vorbehalten. Die USA hätten nicht das Recht, "einseitig" festzustellen, ob ein Handelspartner "Überkapazitäten" habe, und restriktive Maßnahmen zu ergreifen, teilte das chinesische Handelsministerium am Freitag mit. China prüfe den Vorgang und behalte sich das Recht vor, "alle notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung seiner Rechte und Interessen zu ergreifen". Die US-Regierung hatte am Mittwoch die Untersuchung angekündigt. Sie richtet sich gegen angebliche Überkapazitäten in der Industrie und gegen Zwangsarbeit. China wurde dabei als eines der Zielländer genannt, darunter auch die EU und Japan. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums wies auch den Vorwurf der Zwangsarbeit am Freitag zurück. Es handele sich um "eine von den USA erfundene Lüge". Die Auseinandersetzung überschattet die neue Runde von Handelsgesprächen, die an diesem Wochenende in Frankreich beginnen soll. Das chinesische Handelsministerium bestätigte die Gespräche. Sie sollen den geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump bei seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping Ende März in Peking vorbereiten. China entsendet Vize-Ministerpräsident He Lifeng zu den Verhandlungen vom 14. bis 17. März. Für die USA werden Finanzminister Scott Bessent und der Handelsbeauftragte Jamieson Greer erwartet. Kuba kündigt Freilassung von 51 Gefangenen an Nach Gesprächen mit Vertretern des Vatikan hat die kubanische Regierung die Freilassung von 51 Gefangenen angekündigt. Die Häftlinge würden "in einem Geist des guten Willens und der engen Beziehungen zwischen dem kubanischen Staat und dem Vatikan" in den kommenden Tagen freigelassen werden, erklärte das kubanische Außenministerium am Donnerstag. Die Gefangenen hätten "einen bedeutenden Teil ihrer Strafe" verbüßt. Die katholische Kirche agiert seit Jahrzehnten als Vermittler zwischen Kuba und den USA bei der Freilassung politischer Gefangener. Sie ist zudem ein wichtiger Bestandteil der kubanischen Gesellschaft. Nach Angaben der im Ausland ansässigen Menschenrechtsorganisation Justicia11J sind in Kuba 760 Personen aus politischen Gründen inhaftiert. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den USA und Kuba. US-Präsident Donald Trump hatte nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar bei einem US-Militäreinsatz die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden lassen. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Die Ölblockade hat die Wirtschaftskrise in dem kommunistisch regierten Karibikstaat verschärft. Fed: Großbanken müssen künftig weniger Kapital vorhalten Die US-Notenbank Fed will die Kapitalanforderungen für Großbanken lockern. Die Vorgaben würden gemäß den überarbeiteten Entwürfen leicht sinken und sich wieder dem Niveau von 2019 annähern, sagte die für Bankenaufsicht zuständige Fed-Vizechefin Michelle Bowman am Donnerstag in Washington . Wenn die Anforderungen überzogen seien, beeinträchtige dies die grundlegende Funktion des Bankensystems, der Realwirtschaft Kredite zur Verfügung zu stellen. Bowman war im vergangenen Jahr von US-Präsident Donald Trump ernannt worden. Für die Wall Street bedeutet die Ankündigung einen Sieg nach jahrelanger Lobbyarbeit. Analysten von Morgan Stanley zufolge verfügen die Großbanken derzeit über ein überschüssiges Kapital von 175 Milliarden Dollar. Klarheit über die neuen Regeln könnte es den Instituten ermöglichen, diese Mittel für Kredite oder Aktienrückkäufe zu nutzen. Die Branche hatte sich vehement gegen einen Vorschlag aus dem Jahr 2023 gewehrt, der noch eine Erhöhung der Kapitaldecke um rund 19 Prozent vorgesehen hatte. Die strengeren Vorschriften waren als Reaktion auf die Finanzkrise der Jahre 2007 bis 2009 eingeführt worden, um das System widerstandsfähiger zu machen. Kritiker warnten nun davor, diese Schutzmechanismen aufzuweichen. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren erklärte, der Plan schaffe unzureichende Vorschriften, die Schwachstellen im System außer Acht ließen. Dies geschehe zu einer Zeit, in der geopolitische Schocks wie der Iran-Konflikt und sich verschlechternde Finanzierungsbedingungen die Märkte verunsicherten. USA nehmen 60 Staaten wegen Zwangsarbeit ins Visier Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen unfairer Handelspraktiken gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet. Grund sei deren Versäumnis, gegen Zwangsarbeit vorzugehen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer am späten Donnerstag mit. Auf der Liste stehen wichtige US-Handelspartner und Verbündete wie Australien , Kanada, die EU, Großbritannien , Israel, Indien , Katar und Saudi-Arabien . Auch China und Russland werden genannt. "Diese Untersuchungen werden klären, ob ausländische Regierungen ausreichende Maßnahmen ergriffen haben, um die Einfuhr von Waren zu verbieten, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, und wie sich das Versäumnis, diese abscheulichen Praktiken zu beseitigen, auf US-amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen auswirkt", teilte Greer mit. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage des Abschnitts 301 des US-Handelsgesetzes. Die USA gehen bereits auf Grundlage des von Präsident Donald Trumps Vorgänger Joe Biden unterzeichneten Gesetzes zur Verhinderung von Zwangsarbeit durch Uiguren gegen Solarpaneele und andere Waren aus der chinesischen Region Xinjiang vor. Der US-Handelsbeauftragte sagte, andere Länder sollten Verbote für mit Zwangsarbeit hergestellte Waren durchsetzen. Die USA werfen den chinesischen Behörden vor, Arbeitslager für ethnische Uiguren und andere muslimische Gruppen eingerichtet zu haben. Die Regierung in Peking bestreitet die Vorwürfe. Auto rast in US-Synagoge – gezielter Gewaltakt? Nach der Fahrt eines Autos in eine Synagoge in den USA ermittelt das FBI wegen des Verdachts eines gezielten Gewaltakts gegen die jüdische Gemeinschaft. Die Bundespolizei gab außerdem bekannt, dass die Person, die an dem Vorfall beteiligt war, tot sei. Vieles war zunächst unklar: Man könne zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen über diese Person oder ein Motiv geben, hieß es. Mehr darüber lesen Sie hier. USA geben Kauf russischen Öls frei Die USA erlauben Ländern für die nächsten 30 Tage auf See befindliches russisches Öl und Ölprodukte zu kaufen. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert wurden, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung sagte Bessent, die Maßnahme sei "eng begrenzt" und "kurzfristig" und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen. "Der vorübergehende Anstieg der Ölpreise ist eine kurzfristige und vorübergehende Störung, die langfristig zu einem massiven Nutzen für unsere Nation und unsere Wirtschaft führen wird", sagte Bessent und wiederholte damit die Worte von US-Präsident Donald Trump. Die USA genehmigen demnach die Lieferung und den Verkauf von russischem Rohöl und Ölprodukten, die ab dem 12. März auf Schiffe verladen wurden. Die Genehmigung bleibt nach Angaben des Finanzministeriums bis zum 11. April um Mitternacht Washingtoner Zeit gültig. Bessent kündigte die Maßnahme wenige Stunden nach dem Anstieg der Ölpreise auf mehr als 100 Dollar pro Barrel an. Trump empfiehlt iranischem Team Verzicht auf Fußball-WM US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Fußball-Nationalmannschaft den Verzicht auf die Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika nahegelegt. Er begründete dies am Donnerstag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit einer Sorge um "Leben und Sicherheit" der Spieler. Noch vor wenigen Tagen hatte Trump laut Fifa-Präsident Gianni Infantino erklärt, dass die Fußballer trotz des Iran-Kriegs in den USA "natürlich willkommen" seien. "Die iranische Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen", wiederholte Trump am Donnerstag. "Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist - wegen ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit", schrieb der US-Präsident. Er gilt als "Freund" von Fifa-Boss Infantino. Der Chef des Weltfußballverbands hatte Trump am Rande der WM-Auslosung im Dezember den erstmals vergebenen Fifa-Friedenspreis verliehen. In einer späteren Erklärung auf Truth Social betonte Trump, die Veranstaltung werde sicher sein für Spieler und Zuschauer. "Es wird das großartigste und sicherste Sportereignis in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein", erklärte der US-Präsident. Donnerstag, 12. März Neue Reichensteuer schlägt Millionäre in die Flucht Im US-Bundesstaat Washington haben sich die Abgeordneten auf eine neue Einkommensteuer für Vielverdiener geeinigt. Von den Unterstützern der Kampagne als "Millionärssteuer" bezeichnet, sieht das neue Gesetz eine jährliche Steuer von 9,9 Prozent auf persönliche Einkommen vor, die über einer Million Dollar liegen. Schätzungen zufolge könnte man damit jährlich etwa 4 Milliarden Dollar an Mehreinnahmen generieren. Das Gesetz muss noch von Gouverneur Bob Ferguson (Demokratische Partei) unterzeichnet werden. Er gilt jedoch als Befürworter. Kritiker fürchten, dass das neue Gesetz zu einer Abwanderung der Reichen führen könnte. Diese Sorge wurde noch einmal verstärkt, als einer der reichsten Bewohner des Bundesstaates, der ehemalige Starbucks-Chef Howard Schultz, in sozialen Medien verkündete, dass er den Bundesstaat verlassen und nach Florida ziehen werde – so wie es bereits Amazon-Gründer Jeff Bezos 2023 getan hatte. Bislang war Washington einer von neun Bundesstaaten in den USA, die keine Einkommensteuer erhoben haben. Sollte das neue Gesetz unterzeichnet werden, würden etwa 20.000 Haushalte von der Abgabe betroffen sein. Die Steuer soll allerdings ohnehin erst ab dem Jahr 2029 erhoben werden. Trump: Hoher Ölpreis gut für die USA Die deutlich gestiegenen Ölpreise sind nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump gut für die USA. "Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld", teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Trump hatte im Wahlkampf damit geworben, die Energiepreise im Land deutlich zu senken. Infolge des Kriegs im Iran waren die Benzinpreise in den USA allerdings auf das höchste Niveau seit Sommer 2024 gestiegen. US-Regierung bereitet neue Strafzölle vor Die US-Regierung hat zur Vorbereitung neuer Strafzölle Untersuchungen wegen mutmaßlich unfairer Handelspraktiken mehrerer Partner eingeleitet, darunter China und die EU. Dabei gehe es unter anderem um eine Überproduktion von Industriewaren, sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Mittwoch vor Journalisten. "Wenn wir Zölle verhängen müssen, um dieses Problem zu lösen, werden wir das tun." Das Verfahren richtet sich demnach gegen die EU, China, Japan und Indien sowie Singapur, die Schweiz, Südkorea, Vietnam, Taiwan und Mexiko. Es werde sich auf Sektoren konzentrieren, in denen es Hinweise auf eine "strukturelle Überkapazität und Überproduktion gebe", sagte Greer. Gibt es auf dem Weltmarkt zu viel eines Produkts, drückt dies die Preise und bedroht damit Hersteller, die höhere Kosten haben. Für Donnerstag kündigte der Handelsbeauftragte eine weitere Untersuchung wegen mutmaßlicher Zwangsarbeit an. Er machte keine Angaben dazu, ob mögliche Strafzölle am Ende pauschal oder für jeden Handelspartner unterschiedlich ausfallen würden. Dutzende US-Soldaten wohl schwer verletzt Ein iranischer Drohnenangriff auf eine US-Militärbasis in Kuwait traf die USA offenbar härter als bisher angenommen. Bekannt war, dass bei dem Angriff am 1. März sechs US-Soldaten ums Leben gekommen sind. Jetzt berichtet der US-amerikanische Sender CBS News, dass dabei dutzende weitere US-Soldaten schwer verletzt wurden. Dem Bericht zufolge erlitten sie Verbrennungen, Schädel-Hirn-Traumata und Splitterwunden. Mehr als 30 Militärangehörige hätten sich am Dienstagabend noch in Krankenhäusern befunden. Insgesamt sind während des Krieges im Nahen Osten inzwischen sieben US-Soldaten ums Leben gekommen. Etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden, teilte das Pentagon am Dienstag mit. Mit dieser Mitteilung reagierte das US-Ministerium auf einen kurz zuvor veröffentlichten Reuters-Bericht, in dem von bis zu 150 verletzten Mitgliedern der US-Truppen die Rede war. US-Kriegskosten steigen Beamte aus der Regierung von Präsident Donald Trump haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar (rund 9,78 Milliarden Euro) geschätzt. Das sind durchschnittlich 1,88 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) pro Tag. In der vergangenen Woche hatte eine Denkfabrik in Washington laut CNN die Kosten noch auf etwa 890 Millionen Dollar (rund 771 Millionen Euro) pro Tag geschätzt. Die Zahl von 11,3 Milliarden sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren am Dienstag genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde. Einige Beamte sagten, der Antrag könnte sich auf 50 Milliarden Dollar (rund 43,3 Milliarden Euro) belaufen, während andere diese Schätzung für zu niedrig hielten. Mittwoch, 11. März Putins Gesandter trifft Trump-Vertraute in Florida Der Sondergesandte des Kremls, Kirill Dmitrijew, ist in Florida nach Medienangaben zu Gesprächen mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump zusammengetroffen. Das berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Verhandlungskreise. Dmitrijew ist der Sonderbeauftragte von Kremlchef Wladimir Putin für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland. Er spielt auch bei den Verhandlungen über die Beendigung des Ukraine-Kriegs eine wichtige Rolle. Aus Moskauer Sicht ist es seine Aufgabe, auf die Position Washingtons Einfluss zu nehmen und die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder wieder zu verbessern. Medienberichten nach hat Dmitrijew in den vergangenen Monaten ein gutes Verhältnis zu Trumps Sondergesandten Steve Witkoff aufgebaut, den er bei Verhandlungsrunden in Moskau auch zum Essen ausführte. Kirill Dmitrijew : Putin setzt auf einen Ukrainer Die USA sehen sich als Vermittler in den Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine. Treffen gab es zuletzt mehrfach im nun vom Iran-Krieg erschütterten Nahen Osten und einmal in der Schweiz. Dmitrijew hat dabei mehrfach die USA für ihre Rolle als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen gelobt. Hingegen lästerte er über Europa, es müsse bald Russland um Öl-, Gas, und Düngemittellieferungen anbetteln. Neues Trump-Gesetz könnte Frauen das Wählen erschweren Für verheiratete Frauen in den USA könnte es in Zukunft schwieriger werden, zu wählen. Der Gesetzentwurf für den sogenannten SAVE America Act im US-Kongress sieht vor, dass verheiratete Frauen ihre Ausweisdokumente aktualisieren müssen, um ihre Stimme abgeben zu können. Mehr dazu lesen Sie hier. Statue in Washington: Trump und Epstein in Titanic-Pose In der US-Hauptstadt Washington ist eine Statue aufgetaucht, die Präsident Donald Trump und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der berühmten Titanic-Pose darstellen soll. Die goldfarbene Figur mit dem Titel "Der König der Welt" wurde in der Nacht auf Dienstag in direkter Nähe zum Kapitol aufgestellt, wie die anonyme Gruppe "The Secret Handshake", die hinter der Aktion steckt, bestätigte. Die Skulptur zeigt zwei Figuren, die auf dem kleinen Nachbau eines Schiffsbuges stehen und die Arme ausbreiten – in Anlehnung an die berühmte Szene aus dem Filmklassiker Titanic, in der Rose (Kate Winslet) vor Jack (Leonardo DiCaprio) an der Reling steht und die Arme ausgebreitet, als würde sie über das Meer fliegen. Unser USA-Korrespondent in Washington, Bastian Brauns, war vor Ort und hat beobachtet, dass sich viele Touristen bereits mit dem neuen Protest-Kunstwerk fotografieren lassen. "Wir wollten eine Installation schaffen, die dem aktuellen Moment in der amerikanischen Geschichte angemessen erscheint", teilte die anonyme Gruppe "The Secret Handshake" mit. Es sei sehr schwierig gewesen, die schwere Statue dort hinzuschaffen. Auf einem an der Statue angebrachten Schild ist zu lesen: "Dieses Monument ehrt die Verbindung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein, eine Freundschaft, die scheinbar auf luxuriösen Reisen, ausgelassenen Partys und geheimen Aktzeichnungen beruhte." Bereits in der Vergangenheit war in Washington eine Statue der beiden Männer aufgetaucht – damals mit dem Titel "Best Friends Forever". Immer mehr US-Forscher zieht es nach Deutschland Internationale Forscherinnen und Forscher zieht es zunehmend nach Deutschland – insbesondere aus den USA. Bei mehreren deutschen Forschungsgesellschaften gingen nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr deutlich mehr Bewerbungen aus den USA ein, wie diese dem "Tagesspiegel Background" berichteten. Die Humboldt-Stiftung verzeichnete 2025 etwa 32 Prozent mehr Anträge aus den USA als im Jahr zuvor, vor allem auf Forschungsstipendien. Im 4. Quartal seien es sogar gleich 65 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2024 gewesen. Bei der Helmholtz-Gemeinschaft zeigte sich eine Verschiebung: Die Zahl der langfristig Forschenden mit US-Staatsbürgerschaft nahm 2025 um 11 Prozent zu, während die Zahl der Gastwissenschaftler mit US-Staatsbürgerschaft um 17 Prozent zurückging. Die Max-Planck-Gesellschaft verzeichnete beim eigenen "Lise-Meitner-Exzellenzprogramm" zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft sogar dreimal so viele Bewerbungen aus den USA wie noch 2024. Transporter durchbricht Absperrung am Weißen Haus Vorfall am Weißen Haus in Washington: Nach Polizeiangaben ist am Mittwoch ein Transporter in eine Sicherheitsabsperrung nahe dem Sitz von US-Präsident Donald Trump gerast. Die Behörden riegelten das Gebiet in der Innenstadt von Washington daraufhin ab. Der Secret Service, der für den Schutz des Präsidenten zuständig ist, erklärte: "Der Fahrer des Wagens ist in Gewahrsam und wird derzeit vernommen." Der Wagen krachte im morgendlichen Berufsverkehr in ein Tor am Lafayette-Platz vor dem Weißen Haus, auf dem gerade Touristen und Büroangestellte unterwegs waren. Wegen des US-israelischen Kriegs gegen den Iran gelten derzeit erhöhte Sicherheitsvorkehrungen an Bundesgebäuden und Botschaften in Washington. Krieg im Iran lässt Benzinpreise in USA deutlich steigen Auch Autofahrer in den USA bekommen die Auswirkungen des von ihrer Regierung geführten Krieges im Iran deutlich zu spüren. Seit Kriegsbeginn kletterten die Preise für bleifreies Benzin bis Dienstag (Ortszeit) um 55 Cent auf rund 3,54 US-Dollar pro Gallone, wie der amerikanische Automobilverband AAA auf Anfrage mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von fast 19 Prozent. Es ist das erste Mal seit Juli 2024, dass der Durchschnittspreis die Marke von 3,50 Dollar knackte. Eine Gallone entspricht 3,785 Litern. Im Vergleich zu deutschen Autofahrern kommen die Amerikaner dabei noch günstig weg: Pro Liter zahlen sie umgerechnet nur etwa 81 Euro-Cent. Wegen geringerer Steuern und Abgaben und der eigenen Ölproduktion liegen die Spritpreise in den USA grundsätzlich niedriger als in Deutschland. Dienstag, 10. März Keine Opfer bei Schüssen auf US-Konsulat in Kanada Auf das US-Konsulat im kanadischen Toronto sind Schüsse abgegeben worden. Zwei Männer hätten sich am Dienstagmorgen dem stark gesicherten Gebäude in einem Fahrzeug genähert, seien ausgestiegen und hätten auf das Gebäude geschossen, sagte Torontos stellvertretender Polizeichef Frank Barredo. Zu dem Zeitpunkt haben sich demnach Menschen in dem Gebäude befunden. Niemand sei verletzt worden. Die kanadische Bundespolizei sprach von einem "Vorfall der nationalen Sicherheit". Ob es sich um einen terroristischen Anschlag gehandelt habe, müsse bei den Ermittlungen geklärt werden. Die Sicherheitsmaßnahmen an den Vertretungen der USA und Israels in Toronto und der kanadischen Hauptstadt Ottawa würden verschärft. Am Wochenende hatte es vor dem Konsulatsgebäude in Toronto Proteste gegen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran gegeben. Zudem wurden in den vergangenen Tagen drei Synagogen im Raum Toronto von Schüssen getroffen; dabei gab es keine Verletzten. Reporter ohne Grenzen: Wichtiges Urteil gegen US-Regierung Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat das Urteil über die unrechtmäßige Kündigung Hunderter Journalisten beim US-Auslandssender Voice of America (VOA) begrüßt. "Das Urteil bestätigt, was wir bereits wussten, als wir diese Klage vor fast einem Jahr eingereicht haben: Kari Lake und die Trump-Regierung haben mit der Entlassung der VOA-Mitarbeitenden rechtswidrig gehandelt", sagte der Leiter des US-Büros von Reporter ohne Grenzen, Clayton Weimers. Der Fall zeige, wie wichtig es sei, für die Pressefreiheit zu kämpfen. US-Präsident Donald Trump setzte Lake in seiner zweiten Amtszeit als Chefin der Muttergesellschaft des staatlich finanzierten Senders, der US-Agentur für globale Medien (USAGM), ein. Ende des vergangenen Augusts hatte Lake die Entlassungen dort angekündigt. Laut Gerichtsangaben waren über 500 Beschäftigte davon betroffen. Ein Richter durchkreuzte nun die Pläne und begründete das mit der rechtswidrigen Berufung von Lake. Lake war ohne Zustimmung des Senats ins Amt gekommen – ein Weg, der nur in wenigen Ausnahmen zulässig ist, etwa wenn es sich um einen Beamten mit Erfahrung in leitender Position handelt. Keine der Ausnahmen treffe allerdings im vorliegenden Fall zu, befand das Gericht. Die von Lake ergriffenen Amtshandlungen seien damit hinfällig. Reus-Gegner betroffen: USA verweigern zehn Fußballern die Einreise Für Los Angeles Galaxy und Marco Reus steht ein wichtiges Spiel gegen den jamaikanischen Vizemeister Mount Pleasant an. Doch die Partie steht unter keinem guten Stern. Denn zehn Spieler von Mount Pleasant haben kein Visum für die USA erhalten. Was dahintersteckt. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier .