Hamburg: Hafenbahn-Unfall in Waltershof – Mitarbeiter schwer verletzt
Unfall bei Hamburgs Hafenbahn: Ein Waggon schiebt ein Auto beiseite – ein Mitarbeiter wird dabei eingequetscht und bricht sich einen Knochen. Ein Waggon der Hamburger Hafenbahn hat am Montagabend im Stadtteil Waltershof ein Auto zur Seite geschoben und dabei einen Mitarbeiter der Bahngesellschaft verletzt. Das teilte das Lagezentrum der Hamburger Polizei mit. Zunächst hatten das Portal "Tag24" und die "Hamburger Morgenpost" berichtet. Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang. Der betroffene Mitarbeiter – ein 22-Jähriger – befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einem Waggon, der von einer Lokomotive angeschoben worden war. Als der Waggon mit dem Auto kollidierte, wurde der Mann eingequetscht. Er erlitt einen Bruch und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hafenbahn und Linienbus stoßen zusammen Der Zug sei zum Zeitpunkt des Vorfalls langsamer als Schrittgeschwindigkeit gefahren, sagte ein Polizeisprecher. Warum es zu dem Unfall kam, ist noch unklar – die Ermittlungen laufen. Es ist nicht der erste schwere Zwischenfall mit der Hamburger Hafenbahn. Im Januar waren eine Lok der Hafenbahn und ein Linienbus zusammengestoßen. Dabei kam eine 19-Jährige ums Leben. Der Busfahrer und ein weiterer Fahrgast wurden schwer verletzt, vier weitere Passagiere erlitten leichte Verletzungen. Die Ermittlungen zu diesem Unfall dauern nach Polizeiangaben weiterhin an.
