Farbenfroher Frühling: Diese sieben Orte rund um Bremen lohnen sich jetzt
Frühblüher in Hülle und Fülle: Nicht nur in Bremen selbst verwandeln die Pflanzen gerade Wiesen in farbenfrohe Blütenmeere. Auch in der Umgebung gibt es einige Hotspots. Der Frühling ist da und mit ihm sprießen vielerorts Millionen von Frühblühern aus dem Boden. An manchen Stellen sind es sogar so viele, dass ganze Teppiche, riesengroß und fast endlos scheinend, entstehen. Während man einige Stellen direkt in Bremen bei einem Spaziergang bestaunen kann, lohnen andere mehr für einen Tagesausflug. Wer die Extraportion Farben haben möchte, setzt sich ins Auto und fährt los. Denn ein Areal im Norden übertrifft sie alle. Bremen-Oberneuland: Blütenmeer an der Allee In Bremen-Oberneuland entsteht jedes Frühjahr ein spektakuläres Blütenband: Entlang der Franz-Schütte-Allee blühen rund eine Million Krokusse zwischen alten Bäumen. Die violetten Blüten säumen die Straße über mehrere hundert Meter und gelten als einer der bekanntesten Frühblüher-Spots der Stadt. Besonders an sonnigen Tagen öffnen sich die Blüten vollständig und verwandeln die Allee in ein lilafarbenes Meer. Ein Spaziergang lässt sich gut mit einem Besuch der nahegelegenen historischen Parks Höpkens Ruh oder Ichons Park verbinden. Rhododendron-Park Bremen: Jetzt wird es bunt Der 46 Hektar große Park im Stadtteil Horn gehört zu den wichtigsten botanischen Anlagen Norddeutschlands. Schon im März zeigen sich hier Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und erste Narzissen auf den Wiesen und unter den Bäumen. Später folgen Magnolien und die berühmte Rhododendron-Blüte. Die Anlage bietet zahlreiche Wege durch Wald- und Gartenbereiche – ideal für einen ausgedehnten Frühlingsspaziergang . Bürgerpark Bremen: Blütenpracht zwischen alten Bäumen Direkt hinter dem Bremer Hauptbahnhof beginnt mit Bürgerpark und Stadtwald eine der größten innerstädtischen Parkanlagen Deutschlands. Im Frühling erscheinen auf vielen Wiesen Krokusse, Narzissen und andere Frühblüher. Besonders rund um den Emma-See und entlang der Wege im Stadtwald entstehen farbige Blütenflächen. Knoops Park Bremen: Schneeglöckchen und Historie Der historische Landschaftspark an der Weser in Bremen-Nord ist ein Geheimtipp für Frühblüher. Zwischen alten Baumgruppen und weitläufigen Wiesen wachsen im Frühjahr Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen. Besonders rund um die Villa Lesmona entstehen farbige Blütenteppiche. Gleichzeitig bieten die Weserhänge schöne Ausblicke über den Fluss. Fischerhude: Buschwindröschen umgeben das Künstlerdorf Rund um das Künstlerdorf Fischerhude breiten sich im Frühjahr in den Wäldern der Wümmeniederung große Teppiche aus Buschwindröschen aus. Der Waldboden wirkt dann stellenweise wie mit weißen Blüten bedeckt. Dazu kommen Schneeglöckchen und andere Frühblüher entlang der Wiesen und Gräben. Spaziergänge entlang der Wümme oder durch die alten Dorfwege gehören zu den schönsten Naturausflügen im Bremer Umland. Schlossgarten Oldenburg: Blaues Blütenmeer am Waldboden Etwa eine Stunde von Bremen entfernt verwandelt sich der historische Schlossgarten in Oldenburg im Frühling in ein blaues Blütenmeer. Tausende bis hunderttausende Blausterne (Scilla) bedecken den Waldboden unter alten Bäumen. Die Blüte dauert meist nur wenige Wochen zwischen März und April. Wenn die Pflanzen gleichzeitig blühen, entsteht ein dichtes blaues Farbband durch große Teile des Parks. Schlosspark Husum Es bedarf etwas Geduld, denn die Anfahrt dauert etwa zweieinhalb Stunden: Doch wer den womöglich spektakulärsten Frühblüher-Hotspot in Norddeutschland erleben möchte, muss in den Husumer Schlosspark. Dort wachsen mehr als vier Millionen Krokusse, die im Frühjahr große Teile der Parkwiesen violett färben. Das Naturschauspiel lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher in die nordfriesische Stadt. Die Blütezeit liegt meist zwischen Mitte März und Anfang April.
