A9: Wichtige Autobahn voll gesperrt – mehrere Unfälle
Auf einer der wichtigsten deutschen Autobahnen geht in Richtung Norden nichts mehr. Der ADAC warnt vor Gefahr, Stau ist zu erwarten. Nach einer Serie von mehreren Unfällen ist die A9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen dem Kreuz Rippachtal und der Anschlussstelle Bad Dürrenberg voll gesperrt. Wie das Onlineportal "Tag24" berichtet, soll es gegen 15 Uhr zu einem ersten Unfall gekommen sein. An diesem Unfall seien mehrere Autos beteiligt gewesen, hieß es. Anschließend habe sich ein Rückstau gebildet. Dort sei es zu weiteren Unfällen gekommen. Mehrere Personen wurden laut Polizei verletzt. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Der ADAC warnte am späten Nachmittag auf seiner Staumelder-Seite vor "Gefahr" an der Stelle. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Die Polizei sei vor Ort, Stau sei zu erwarten. A2, A3 und A6: Auch diese Autobahnen waren gesperrt Auch andere wichtige Autobahnen waren am Freitag von der Polizei nach Unfällen gesperrt worden : die A2 bei Dortmund , die A3 bei Erlangen und die A6 bei Dielheim im Rhein-Neckar-Kreis. Auf der A2 kam ein Mensch ums Leben: Der 36-Jährige war am Morgen mit seinem Transporter auf ein Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren, das zu Kanalarbeiten eingesetzt war. Der Transporter drehte sich, bevor er zum Stehen kam. Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem zertrümmerten Wagen befreit werden, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Auf der A3 krachte ein Lastwagen des belgischen Militärs in einem Baustellenbereich in die provisorische Mittelschutzplanke und schob sie auf die Gegenfahrbahn. Auf der Autobahn 6 stieß ein 23-Jähriger beim Spurwechsel mit einem Auto zusammen, sein Wagen überschlug sich daraufhin, der junge Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen.
