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Skoda Karoq: CEO bestätigt Nachfolger mit Verbrennungsmotoren

Der tschechische Autobauer baut seine SUV-Palette weiter aus. Neben Elektromodellen soll auch das Kompakt-SUV Karoq neu aufgelegt werden. Lange war offen, wie es mit dem Skoda Karoq weitergeht. Nun zeichnet sich eine Entscheidung ab: Das Kompakt-SUV soll eine neue Generation bekommen. Das kündigte Skoda-Chef Klaus Zellmer in einem Hintergrundgespräch an, über das die Zeitschrift "Auto Bild" berichtet. Demnach plant der Hersteller ein neues Modell auf Basis des größeren Kodiaq, den t-online bereits getestet hat . Der Nachfolger könnte in etwa zwei Jahren auf den Markt kommen und weiterhin mit Verbrennungsmotoren angeboten werden. Gebaut werden soll das Fahrzeug in Tschechien . Aktuelles Modell seit 2017 erhältlich Der aktuelle Karoq ist seit 2017 auf dem Markt. 2021 erhielt das Modell eine Modellpflege. Zuletzt stellte sich die Frage, ob Skoda künftig stärker auf Elektroautos setzt und das 2025 eingeführte Elektro-SUV Elroq den Karoq ersetzen könnte. Nach den Aussagen von Zellmer ist das offenbar nicht geplant. Auch beim Nachfolger dürften klassische Antriebe im Programm bleiben. Denkbar sind laut Bericht sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren. Möglich ist außerdem, dass Skoda Teile der Antriebe elektrifiziert, etwa mit einem 48-Volt-System. Ob es zusätzlich eine Plug-in-Hybrid-Version geben wird, ist bislang offen. Zwei neue Elektro-SUVs in diesem Jahr Während Skoda am Karoq festhält, baut der Hersteller gleichzeitig sein Angebot an Elektroautos aus. Noch in diesem Jahr soll das neue Stadt-SUV Epiq vorgestellt werden . Das rund 4,17 Meter lange Modell ist als vollelektrisches Einstiegsfahrzeug geplant und soll Platz für fünf Personen sowie bis zu 475 Liter Gepäck bieten. Die Reichweite soll laut Hersteller je nach Version bis zu 430 Kilometer betragen. Als Einstiegspreis nennt Skoda etwa 26.000 Euro – damit würde der Epiq das bislang günstigste Elektroauto der Marke werden. Gebaut werden soll das Modell im spanischen Werk Navarra. Darüber hinaus arbeitet Skoda an einem neuen elektrischen Flaggschiff. Das große SUV mit dem Namen Peaq soll sieben Sitze bieten und oberhalb des Enyaq positioniert werden. Als Vorbild gilt die Studie Vision 7S, die der Hersteller bereits 2022 vorgestellt hatte. Die Serienversion soll im Sommer 2026 Premiere feiern. Die Erweiterung der Modellpalette fällt in eine Phase wirtschaftlicher Stärke bei dem Autobauer. Skoda steigerte 2025 sein Betriebsergebnis nach eigenen Angaben um 8,6 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Der Umsatz überschritt erstmals die Marke von 30 Milliarden Euro. Trotz wachsender Elektroverkäufe will Skoda bei den Antrieben flexibel bleiben. Elektroautos und Plug-in-Hybride machen inzwischen mehr als ein Viertel der Verkäufe aus. Gleichzeitig sieht das Unternehmen weiterhin Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor .