Fehlermeldung

Deprecated function: Array and string offset access syntax with curly braces is deprecated in include_once() (line 20 of /mnt/web715/a0/94/5496894/htdocs/automotivemedia-cms/includes/file.phar.inc).

H-Kennzeichen: Diese Nachteile hat es

Viele Oldtimer fahren mit H-Kennzeichen. Doch ob eine H-Nummer wirklich sinnvoll ist, hängt auch vom Hubraum ab. Die Vor- und Nachteile im Überblick. Wer ein Auto besitzt, das älter als 30 Jahre ist, kann ein H-Kennzeichen beantragen. Doch bei Oldtimern mit kleinem Hubraum zahlen deren Besitzer beim H-Kennzeichen häufig drauf: Bei einem Fiat 500 etwa muss der Besitzer gemäß der nach dem Hubraum berechneten Kfz-Steuer nur 126,80 Euro zahlen, beim H-Kennzeichen werden pauschal 191,73 Euro fällig. Ein normales Autokennzeichen kommt somit günstiger. Das gilt auch für andere Auto-Klassiker mit einem Hubraum von unter 0,65 Litern wie etwa einem Citroën 2CV (Ente). Für Fahrzeuge mit großem Hubraum wiederum kann das H-Kennzeichen deutliche Einsparungen bei der Steuer bringen. Mehrkosten durch Originalteile Wer über den Wechsel zum H-Kennzeichen nachdenkt, sollte auch das Regelwerk und die Voraussetzungen im Auge behalten: Unter Umständen können die aufwendige Pflege und die teuren Originalteile hohe Summen verschlingen. Prüfen Sie also, ob vor der Überprüfung viele Arbeiten anstehen und ob die nötigen Originalteile möglicherweise den Kostenrahmen sprengen. Vorteil in Umweltzonen Größter Vorteil für historische Fahrzeuge ist die Möglichkeit, in Umweltzonen einzufahren: Wie der TÜV in seinen Spar-Ratschlägen anmerkt, dürfen historische Fahrzeuge mit normalem Nummernschild nämlich nur dann in Umweltzonen einfahren, wenn sie eine grüne Plakette tragen. Sie müssen also mit Katalysator oder Feinstaubfilter ausgerüstet sein, was bei den meisten alten Modellen aber nicht möglich ist. Hier lohnt es sich also, ein H-Kennzeichen zu beantragen. Vorteile bei der Versicherung Wer einen Oldtimer mit H-Kennzeichen hat, kann in der Regel auch von einem günstigeren Versicherungsschutz profitieren: Versicherer gehen nämlich davon aus, dass ältere Kfz mit hohem ideellen Wert seltener und achtsamer im Straßenverkehr bewegt werden als andere Fahrzeuge. Rote 07-er-Nummer nur für Sammler interessant Für Privatleute, die mehrere Oldtimer ihr Eigen nennen, ist die rote 07-er-Nummer interessant, die seit 2007 nur noch für Fahrzeugveteranen ausgegeben wird, die 30 und mehr Jahre auf dem Buckel haben. Dieses Schild erlaubt allerdings nur Probefahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten sowie Fahrten zur Werkstatt bzw. Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen samt An- und Abfahrten in Deutschland. Im Ausland sei die Rechtslage jedoch unklar, warnt der TÜV, der noch ein weiteres Schild im Angebot hat: das Kurzzeit-Kennzeichen. Dieses kann bei Probe- oder Überführungsfahrten zum Einsatz kommen, was aber nicht länger als fünf Tage dauern darf. Wechselkennzeichen bringt keinen Steuervorteil Auch Youngtimer-Fahrer können Bares sparen, wenn sie sich informieren und nachrechnen. Entscheiden sie sich für ein Wechselkennzeichen, können sie beispielsweise zwei Fahrzeuge abwechselnd nutzen und per Kombi-Tarif versichern. Steuerlich bringen die neuen Schilder jedoch keine Vorteile. Der Satz fällt für beide Fahrzeuge voll an. Saisonkennzeichen und H-Kennzeichen kombinieren Die Alternative heißt Saisonkennzeichen; gedacht ist sie für Motorräder, Cabrios oder Youngtimer, die nur zeitweise, meistens im Sommer, im Einsatz sind . Der Zeitraum ist frei wählbar; mindestens zwei, maximal elf Monate lautet die Vorgabe. Inzwischen kann man auch das H-Kennzeichen saisonal nutzen, den Oldtimer also nur zeitweise zulassen; somit zahlen Sie noch weniger Kfz-Steuer und sparen anteilig Versicherungsbeiträge. Das H-Saison-Kennzeichen gilt für einen durchgehenden Zeitraum zwischen zwei und elf Monaten. Die Versicherungsbeiträge sind in der Regel aber mindestens für sechs Monate zu zahlen.