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Diesel in Köln: Rekordpreis geknackt ‒ hier können Sie noch sparen

Neue Preisexplosion beim Sprit: An dutzenden Kölner Tankstellen knackt der Diesel-Preis das bisherige bundesweite Allzeithoch. Wo Sie jetzt noch sparen können. Eine neue psychologische Schmerzgrenze ist gefallen: An mindestens 41 Kölner Tankstellen hat der Dieselpreis am Samstagmittag das bisherige Allzeithoch von 2,325 Euro pro Liter überschritten. Das zeigen aktuelle Daten des Verbraucherportals "ich-tanke.de", das insgesamt 107 Tankstellen im Kölner Stadtgebiet erfasst . Die Preisspanne ist dabei erheblich : Während fünf Stationen den Rekord mit 2,329 Euro knapp überboten, riefen andere Anbieter deutlich mehr auf. Besonders teuer war es an den beiden Shell-Autobahn-Tankstellen an der A59 in Porz, wo Fahrer 2,449 Euro pro Liter zahlen mussten. Diesel für 1,20 Euro: Chaotische Szenen spielen sich an Tankstelle ab Tempolimit gegen Energiekrise? Was Tempo 130 auf Autobahnen einsparen würde Diesel-Tankstellen in Köln: Hier ist es am günstigsten Wer den Rekordpreisen ausweichen möchte, hat in Köln noch Alternativen – muss dafür aber gezielt fahren. Die günstigsten Angebote am Samstagmittag listet "ich-tanke.de" beim Globus SB-Warenhaus an der Max-Planck-Straße 9 in Marsdorf mit 2,268 Euro. Knapp dahinter folgen vier weitere Stationen mit 2,269 Euro: die SH Tankstelle an der Broichstraße in Merheim, eine Supermarkt-Tankstelle an der Otto-Hahn-Straße in Godorf sowie zwei Jet-Filialen – an der Aachener Straße Neu-Weiden und an der Widdersdorfer Straße in Ehrenfeld. Damit liegt der Unterschied laut dem Portal zwischen der günstigsten und der teuersten Kölner Tankstelle am Mittag bei stattlichen 18,1 Cent pro Liter. Letztes Diesel-Allzeithoch ist rund vier Jahren her Das Allzeithoch, das zuletzt kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges im März 2022 erreicht worden war, galt bislang als psychologische Marke. Nun ist sie Geschichte – zumindest an einem erheblichen Teil der Kölner Zapfsäulen. Der Preisanstieg vollzog sich in bemerkenswertem Tempo: Am Freitag hatte der bundesweite Tagesdurchschnitt laut ADAC noch bei 2,291 Euro gelegen – damit nur drei Cent unter dem damaligen Rekord. Die ersten Samstagspreise setzten den Trend fort. Auch Superbenzin E10 zog zuletzt laut der Nachrichtenagentur dpa weiter an: Am Freitag kostete ein Liter im Bundesdurchschnitt 2,086 Euro, rund 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Sein Allzeithoch von rund 2,20 Euro ist damit aber noch knapp zwölf Cent entfernt. Iran-Krieg treibt die Spritpreise - aber nicht nur Als Hauptursache für das Preisniveau gilt der seit Kriegsbeginn im Nahen Osten stark gestiegene Rohölpreis. Seit dem Tag vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine ist Diesel im bundesweiten Schnitt um 54,5 Cent teurer geworden, Benzin um 30,8 Cent. Allerdings steht die Mineralölindustrie in der Kritik: Verbraucherschützer und Marktbeobachter monieren, dass die Kraftstoffpreise gemessen an der Rohölpreisentwicklung unverhältnismäßig stark gestiegen seien. Wie es in den kommenden Tagen weitergeht, bleibt offen. Die starken Schwankungen der vergangenen Wochen machen verlässliche Prognosen nach Einschätzung von Marktexperten derzeit nahezu unmöglich.