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Trump stoppt Windpark: Eine Milliarde Dollar Steuergeld an TotalEnergies

US-Präsident Donald Trump will den Ausbau von Wind- und Solaranlagen in den USA aufhalten. Dazu gibt er Total Energies jetzt eine Menge Geld. Obwohl gerade weltweit die Preise für Öl und Gas durch den Iran-Krieg steigen , will US-Präsident Donald Trump den Ausbau alternativer Energiequellen wie Wind und Solar verhindern. Seine Regierung hat sich deshalb am Montag mit dem französischen Energiekonzern Total Energies auf einen Deal geeinigt: Total Energies soll demnach eine Milliarde US-Dollar erhalten, damit das Unternehmen sich vom Bau neuer Windparks in den USA distanziert. Stattdessen soll der Energieriese in Öl- und Gasvorhaben investieren. In den USA machen Wind- und Solarenergie rund 17 Prozent des Strommixes aus. In Deutschland sind es fast 60 Prozent , und EU-weit stammen insgesamt 71 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind, Solar, Wasserkraft und Biomasse. Auch unter Donald Trump sind Erneuerbare im Jahr 2025 stark gewachsen, vor allem die Solarenergie in südlichen Staaten wie Texas . Erst vor wenigen Tagen kündigte zum Beispiel Tesla-CEO Elon Musk den Bau eines riesigen Solarparks an, um eine seiner E-Auto-Fabriken mit günstigem Strom zu versorgen. Total Energies investiert jetzt in LNG Dies steht im Kontrast zur Energiepolitik von Donald Trump, der Wind- und Solarenergie verteufelt und die Öl- und Gasindustrie ausbauen möchte . Die geplanten Windparks von Total Energies sollten ursprünglich an der US-Ostküste errichtet werden, dazu hatte der Konzern noch unter Trumps Vorgänger Joe Biden zwei Verträge abgeschlossen. Die Zahlung von einer Milliarde Dollar, die nun von der Trump-Regierung verkündet wurde, soll als Entschädigung für deren Auflösung dienen. Stattdessen hat sich Total Energies verpflichtet, noch in diesem Jahr das Geld in LNG-Projekte ( Flüssigerdgas ) in Texas und den Aufbau neuer Öl- und Gasanlagen zu investieren. Der britischen Zeitung "The Guardian" sagte Lena Moffit von der Klimaschutzorganisation Evergreen, dass der Deal "steuergeldfinanziertes Schmiergeld" sei, der nur zur Abwürgung der erneuerbaren Energien diene. Stattdessen soll "das Geld direkt an Öl- und Gasmanager weitergeleitet werden". Trump verlor Klagen gegen Windparks Die Abneigung Trumps insbesondere gegenüber der Windkraft hat eine lange Geschichte – mutmaßlich nahm sie ihren Anfang, als ein Energiekonzern elf Windräder vor der Küste seines schottischen Golfplatzes errichten ließ. Er zog gegen den Konzern vor Gericht, scheiterte jedoch vor dem schottischen Obersten Gerichtshof. Seitdem behauptet er, die Anlagen seien "monströs" und würden Vögeln und Walen – und seinem Golfgeschäft – schaden. Der Deal mit Total Energies ist nicht der erste Angriff seiner Regierung auf Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. 2025 hat Trump versucht, die Fertigstellung schon im Bau befindlicher Windparks zu stoppen. Mehrere Klagen der Unternehmen gegen den US-Präsidenten waren erfolgreich, sodass sie fertiggestellt werden dürfen. Einer der Windparks liefert seit März Strom an 350.000 Haushalte.