Büsum: Betrunkener fährt fremdes Auto absichtlich in Hafenbecken
Ein Auto im Wasser, ein durchnässter Betrunkener, Taucher im Einsatz – und die Frage nach dem "Warum": Nach einem denkwürdigen Vorfall im Hafen von Büsum setzt die Polizei die Puzzlestücke zusammen. An der deutschen Nordseeküste ist ein offenbar betrunkener Mann mit einem fremden Auto ins Wasser gefahren. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei t-online sagte, ereignete sich der Vorfall am Freitagabend in Büsum im Kreis Dithmarschen. Möglicherweise ging der Aktion ein Familienstreit voraus: Der 41-Jährige sei mit dem Wagen eines Angehörigen zum Hafen gefahren, sagte der Polizeisprecher. Den bisherigen Ermittlungen zufolge habe er das Fahrzeug dann am Helgoland-Anleger absichtlich ins Wasser rollen lassen – also dort, wo normalerweise die Fähren in Richtung der Nordseeinsel ablegen. "Mindestens 25 Grad": Rasanter Temperaturanstieg in Stunden erwartet Vor laufenden Kameras: Bei diesem Satz entgleitet Putin plötzlich das Gesicht Der Mann konnte sich selbstständig aus dem versinkenden Auto an Land retten. Dort sei er stark unterkühlt von Rettungskräften angetroffen worden, die ihn ins Krankenhaus nach Heide gebracht hätten, erklärte der Polizeisprecher weiter. Betrunkener fährt in Büsumer Hafenbecken: Ermittlungen Das Auto konnte aus dem Hafenbecken geborgen werden. Taucher durchsuchten das Wasser im Anschluss an die Rettung nach weiteren Hinweisen. Im Einsatz waren neben der Polizei auch die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Noch ist in dem Fall einiges unklar: Bisher kann die Polizei zum Beispiel nicht sagen, von welchem Familienmitglied genau der Mann das Auto genommen hatte. Die Ermittlungen dauern an.
