Brandenburg: A11-Geisterfahrer-Alarm | Verdächtiger verschwand aus Klinik
Ein Zeuge meldet einen Gesiterfahrer auf der A11. Wenig später kommt es zu wilden Szenen: Mehrere Autos werden an anderer Stelle beschädigt. In Brandenburg hat ein Geisterfahrer die Polizei über längere Zeit hinweg beschäftigt. Wie die Beamten mitteilten, meldete ein Zeuge in der Nacht zum Ostermontag, dass ein Fahrzeug in falscher Richtung über die A11 fuhr. Der Wagen sei nördlich von Berlin zwischen den Anschlussstellen Finowfurt und Lanke im Landkreis Barnim gesichtet worden. Den alarmierten Beamten sei es gelungen, den Fahrer zu stoppen. Sturmtief bringt Aprilwetter: Amtliche Warnungen in mehr als 70 Kreisen 50 Streifenwagen im Einsatz: Clan-Feier mündet in Massenschlägerei mit der Polizei Am Lenkrad saß demnach ein 61 Jahre alter Mann. Das Auto habe einen frischen Unfallschaden gehabt, teilten die Beamten weiter mit. Der Fahrer sei unverletzt gewesen, habe allerdings wirr und zusammenhangslos geredet. Geisterfahrer verschwindet aus Klinik – und randaliert Der 61-Jährige wurde in eine Klinik gebracht, wo er wenig später einen weiteren Polizeieinsatz auslöste: Mitarbeiter der Rettungsstelle meldeten, dass der Mann verschwunden sei. Die Polizei fand ihn schließlich auf dem Gelände der Klinik. Er hatte mehrere Autos auf einem Mitarbeiterparkplatz beschädigt und wehrte sich gegen seine Festnahme. Mit einem Schnelltest konnte der Konsum von Drogen nachgewiesen werden. Der Mann verblieb laut Polizei in dem Krankenhaus. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
