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Osterferien in Köln: Ausflug ins "westfälische Rothenburg"

Mitten im Ruhrgebiet versteckt sich ein Dorf, das aussieht wie Rothenburg ob der Tauber. Warum Kölner in den Osterferien unbedingt hinfahren sollten. In den Osterferien muss es für einen Kurzausflug aus Köln nicht weit gehen: Das Alte Dorf Westerholt im Hertener Norden des Ruhrgebiets ist ein malerisches Ziel – und von Köln aus gut erreichbar. Mit dem Auto sind es über die A3 rund 102 Kilometer, die Fahrzeit beträgt etwa eine Stunde und 15 Minuten. Für alle, die lieber auf öffentliche Verkehrsmittel setzen: Ab Köln Messe/Deutz fährt der RE5 – mit einmal Umsteigen in den RE2 und anschließend in den Bus 238 ist man in etwa zwei Stunden vor Ort. Geheimtipp für Ausflüge: Atemberaubender Bergsee wartet südlich von Köln Oster-Ausflugstipp: 1.000 Jahre alte Orte liegen in diesem See Westerholt glänzt mit schönem Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert Beim Betreten des Dorfes scheint man in eine andere Zeit einzutreten: Mehr als 60 liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, enge Gassen und Kopfsteinpflaster prägen das Bild – kaum vorstellbar, dass man sich mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands befindet. Nicht ohne Grund wird Westerholt bisweilen als "westfälisches Rothenburg" bezeichnet: Das gut erhaltene Fachwerkensemble erinnert an Rothenburg ob der Tauber, eines der bekanntesten mittelalterlichen Stadtbilder Deutschlands. Rund um die Dorfkirche und das alte Stadttor wirkt der Ort wie aus der Zeit gefallen. Direkt angrenzend liegt das Schloss Westerholt, ein Wasserschloss mit weitläufigem Park – ideal für einen Spaziergang oder eine Pause im Grünen. Mehrere Museen erklären die Geschichte der Region Die Geschichte der Region lässt sich gleich in mehreren kleinen Museen erkunden. Das Heimatmuseum im Ortskern zeigt auf mehreren hundert Quadratmetern, wie die Menschen hier früher gelebt und gearbeitet haben: bäuerliche Alltagsgegenstände, Handwerksgeräte, religiöse Kunst und technische Exponate geben einen breiten Einblick in vergangene Zeiten. Im alten Torhaus, der sogenannten Mühlpforte, erinnert ein kleines Bergbaumuseum an die Zechengeschichte der Region und zeigt typische Arbeitsgeräte sowie Exponate aus dem Leben der Bergleute. Auch kulinarisch lässt sich der Ausflug abrunden: Gemütliche Cafés und Restaurants mit regionaler Küche laden zur Einkehr ein. Dazu bietet Westerholt reichlich Fotomotive – von schiefen Fachwerkfassaden bis hin zu versteckten Innenhöfen.