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Ukraine-Krieg: Drohnentrümmer stürzen auf russisches Öldepot – Feuer

Ein russisches Öllager ist in Brand geraten. Estland will eine Konfrontation mit Russland vermeiden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 11. April Drohnentrümmer auf Öllager in russischer Oblast Krasnodar gestürzt In der Stadt Krymsk in der südrussischen Oblast Krasnodar ist nach dem Absturz von Drohnenteilen auf dem Gelände eines Öldepots ein Feuer ausgebrochen. Der in der Nacht entstandene Brand sei bis zum Morgen gelöscht worden, teilen die örtlichen Behörden mit. Verletzte gebe es nicht. Ukraine: Tote und Verletzte vor Osterwaffenruhe Vor der angekündigten Waffenruhe für das orthodoxe Osterfest haben Russland und die Ukraine ihre Drohnenangriffe fortgesetzt. In Odessa am Schwarzen Meer wurden Behörden zufolge mindestens zwei Menschen getötet. Es habe auch Verletzte, Schäden an vielen Wohnhäusern und an einem Kindergarten gegeben, teilte die Verwaltung der ukrainischen Stadt mit. Die Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine meldete nach russischen Angriffen mindestens 17 Verletzte sowie ebenfalls Schäden an Wohnhäusern, einem Kindergarten und zahlreichen Autos. Das russische Verteidigungsministerium sprach indes am Morgen von 99 abgeschossenen ukrainischen Drohnen. Zu Treffern oder Schäden machte das Ministerium keine Angaben. Greenpeace: Angriffe beeinträchtigen russische Schattenflotte Ukrainische Angriffe auf Russlands Ölindustrie haben nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace kurzfristig Auswirkungen auf die sogenannte russische Schattenflotte in der Ostsee gezeigt. "Für einige Tage kamen keine beladenen Tanker mehr aus Richtung Osten, und die wenigen, die unterwegs waren, fuhren größtenteils leer", teilte eine Greenpeace-Sprecherin mit. Die Ukraine hatte in den vergangenen Wochen mit Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Leningrad, das an St. Petersburg (früher Leningrad) grenzt, war schon mehrfach der Hafen Primorsk Ziel ukrainischer Angriffe. Auch den russischen Öl- und Gashafen Ust-Luga an der Ostsee bei St. Petersburg hatten ukrainische Langstreckendrohnen wiederholt angegriffen. Freitag, 10. April Angst vor Eskalation: Estland will keine Schattenflotten-Tanker festsetzen Estland verzichtet aus Sorge vor einer militärischen Eskalation darauf, Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte in der Ostsee festzusetzen. Das Risiko sei zu hoch, sagt der estnische Marine-Befehlshaber Ivo Vark der Nachrichtenagentur Reuters. Russland habe seine militärische Präsenz im Finnischen Meerbusen deutlich verstärkt und patrouilliere dort permanent mit bewaffneten Schiffen. Derzeit warten in den Gewässern vor Estland rund 30 bis 40 Tanker auf die Einfahrt in russische Häfen, nachdem ukrainische Drohnen die Hafenanlagen immer wieder getroffen haben. USA wollen wohl Ausnahme für russische Sanktionen verlängern Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verlängert Insidern zufolge voraussichtlich eine Ausnahmeregelung für Sanktionen auf russisches Öl. Ein entsprechender Schritt könnte in Kürze erfolgen, sagen zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das US-Finanzministerium erlaubt seit Mitte März den Erwerb von russischem Öl auf dem Seeweg, um die weltweiten Energiepreisanstiege infolge des Krieges der USA und Israels mit dem Iran zu dämpfen. Die aktuelle Frist läuft am Samstag aus. Mit den Sanktionen auf Öl wollte Trump Russland zu Verhandlungen mit der Ukraine zur Beendigung des Krieges bewegen. Selenskyj kündigt neues Ramstein-Treffen an Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat bei einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) für den 15. April ein neues Treffen im sogenannten Ramstein-Format vereinbart. Bei den Gesprächen der Ukraine-Kontaktgruppe solle es darum gehen, wie Russland zu einem Frieden gezwungen werden könne, teilte das Ministerium in Kiew mit. Vom Bundesverteidigungsministerium gab es zunächst keine Informationen zu dem Telefonat. Unklar war auch, ob die Gespräche per Videoschalte oder an einem konkreten Ort laufen sollen. Seit 2022 hat es in dem in Ramstein gegründeten Format, zu dem auch Deutschland gehört, Dutzende Sitzungen gegeben. Russischer Ex-Vizeverteidigungsminister muss 19 Jahre in Haft Ein russisches Militärgericht hat den früheren stellvertretenden Verteidigungsminister Pawel Popow in einem Korruptionsverfahren zu 19 Jahren Haft in einer Strafkolonie für Schwerverbrecher verurteilt. Außerdem müsse er eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 940.000 Euro bezahlen und dürfe sieben Jahre lang keine Ämter in Staatsorganen ausüben, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Der Dienstgrad des Generals werde ihm ebenfalls aberkannt, hieß es. Die Verteidigung kündigte demnach an, das Urteil anzufechten. Popow war Ende August 2024 wegen des Verdachts der Korruption festgenommen worden. Seinen Posten hatte er einen Monat nach der Entlassung des ehemaligen Verteidigungsministers Sergej Schoigu räumen müssen. Im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gab es mehrere Festnahmen inmitten zahlreicher aufgedeckter Skandale, bei denen sich ranghohe Militärs im Amt bereichert haben sollen. Der Kreml hatte damals mehrfach zurückgewiesen, dass es sich um eine gezielte Säuberungskampagne handele. Putins Kriegsschiffe eskortieren Schattenflotte durch Ärmelkanal Großbritannien hat angekündigt, hart gegen Putins Schattenflotte vorzugehen. Doch offenbar fährt diese weiter ungehindert durch den Ärmelkanal. Mehr dazu lesen Sie hier . Ukrainische KI-Drohnen – Russland schlägt neuen Ton an Ein neuer Drohnentyp der ukrainischen Streitkräfte löst auf russischer Seite Unruhe aus. Die letzten Meter legt das Fluggerät autonom zurück und hat damit einen entscheidenden Vorteil. Mehr dazu lesen Sie hier . Ukraine: Russland hat rund 1,3 Millionen Soldaten verloren Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hat Russland im Februar 2022 1.308.670 Soldaten verloren, berichtet die "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Generalstab der ukrainischen Streitkräfte. Als Verluste gelten gefallene, verwundete und vermisste Soldaten. Zudem habe Russland 11.848 Panzer, 24.375 gepanzerte Kampffahrzeuge, 88.515 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 39.734 Artilleriesysteme, 1.724 Mehrfachraketenwerfer, 1.341 Luftverteidigungssysteme, 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 229.771 Drohnen, 33 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote zu beklagen. Die Ukraine hat laut einer Analyse des Centers for Strategic & International Studies zwischen Februar 2022 und Dezember 2025 zwischen 500.000 und 600.000 Verluste erlitten. Die Ukraine selbst äußert sich aus taktischen Gründen selten zu ihren Verlustzahlen. Vor Waffenruhe: Ukraine greift Russland wohl massiv mit Drohnen an Die Ukraine hat Russland nach Moskauer Militärangaben in der Nacht mit einem massiven Drohnenangriff überzogen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien 151 gegnerische Kampfdrohnen abgewehrt worden. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar, doch den Zahlen nach waren die Gebiete Wolgograd an der Wolga und Rostow im Süden Schwerpunkte der Angriffe. Seit Donnerstagabend verhängte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija an mehr als 25 Flughäfen Einschränkungen des Betriebs. Für das kommende orthodoxe Osterwochenende hat der russische Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe von Samstagnachmittag bis Sonntagabend angekündigt. Die Ukraine will darauf nach Worten ihres Staatschefs Wolodymyr Selenskyj spiegelbildlich antworten. Selenskyj fordert Wiederherstellung der Ölsanktionen gegen Russland Angesichts der zwischen den USA und dem Iran vereinbarten Waffenruhe hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine vollständige Wiedereinsetzung der gegen Russland verhängten Ölsanktionen gefordert. "Jetzt beginnt ein Waffenstillstand im Nahen Osten und am Golf. Und ich erwarte, dass die Sanktionen gegen russisches Öl wieder vollständig eingeführt werden, so wie sie zuvor waren", erklärte Selenskyj am Freitag. Die USA hatten im März einige Ölsanktionen gegen Russland gelockert, um die durch den Iran-Krieg in die Höhe geschnellten Ölpreise zu dämpfen. Die Lockerung führte unter anderem dazu, dass Import-Länder bis zum 11. April bereits auf See befindliches russisches Öl kaufen können. Im Zuge der Waffenruhe-Vereinbarung hat der Iran zugesagt, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen. Selenskyj: Ukraine steht vor schwierigen Monaten Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt sich auf eine schwere nächste Phase im Krieg gegen Russland ein. "Diese Frühlings- und Sommermonate werden politisch und diplomatisch ziemlich schwierig", erklärte Selenskyj in am Freitag freigegebenen Äußerungen vor Journalisten. Es werde sowohl auf dem Schlachtfeld als auch diplomatisch Druck auf die Ukraine geben, den Krieg zu beenden. Bis September werde es sehr schwer werden. Zugleich teilte er mit, dass ungenannte Partner Kiew gebeten hätten, die Angriffe auf den russischen Ölsektor zu reduzieren. Hintergrund seien die weltweit gestiegenen Preise infolge des Iran-Krieges und der Eskalation im Nahen Osten. Selenskyj betonte jedoch, dass Russland im Gegenzug seine eigenen Angriffe auf ukrainische Energieanlagen einstellen müsse, wenn es eine Deeskalation wolle. Behörden: Zwei Menschen durch russische Angriffe in Dnipropetrowsk getötet In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind nach Angaben der dortigen Behörden zwei Menschen durch russische Angriffe getötet worden. "Der Feind hat drei Bezirke der Region fast 30 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Militärverwaltung der Region. Selenskyj: Rückzug aus Donezk "unverantwortlich" Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Rückzug ukrainischer Truppen aus der Region Donezk als strategisch unverantwortlich bezeichnet. In einem Interview mit Rai Radio erklärte er, ein solcher Schritt würde Russland die Möglichkeit eröffnen, Charkiw und Dnipro ohne nennenswerte Verluste zu besetzen. Selenskyj räumte zwar ein, dass der Aufbau neuer Befestigungsanlagen möglich sei – warnte aber vor falschen Schlüssen. Ein solches Vorhaben dauere mindestens anderthalb Jahre. Und selbst dann seien Feldbefestigungen mit städtischen Verteidigungsstellungen nicht zu vergleichen. "Das kann niemals eine so starke Verteidigung sein", sagte er. Ein Abzug aus dem Donbass schaffe Russland Spielraum für Angriffe auf Charkiw und Dnipro – zwei der größten ukrainischen Städte. Was als Kompromiss verkauft werde, sei in Wahrheit eine Einladung zur weiteren Offensive. Russland: Mehr Ölsteuer wegen Krieg im Iran Der Iran-Krieg beschert Russland durch Öl einen Geldregen: Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters vom Donnerstag kann Russland im April eine Verdopplung der Einnahmen aus seiner Steuer auf die Ölförderung auf neun Milliarden Dollar (7,9 Milliarden Euro) verzeichnen. Für das gesamte Jahr 2026 hat Russland Einnahmen in Höhe von 7,9 Billionen Rubel (87 Milliarden Euro) aus der Rohstofffördersteuer veranschlagt. Nacktbilder: Honorarkonsulin gefeuert Ein ehemaliges Nacktmodel wird ukrainische Honorarkonsulin in der Dominikanischen Republik. Jetzt zieht Kiew die Ernennung zurück. Selenskyj zu Feuerpause bereit Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft seines Landes für eine vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigte Feuerpause in der Ukraine für die orthodoxen Ostertage signalisiert. "Die Ukraine hat wiederholt deutlich gemacht, dass wir bereit sind, Gegenmaßnahmen zu ergreifen", erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. Kiew habe eine solche Feuerpause für die Ostertage vorgeschlagen und werde "entsprechend handeln". Donnerstag, 9. April Putin kündigt Feuerpause in der Ukraine an Der russische Präsident Wladimir Putin hat für die orthodoxen Ostertage eine Feuerpause in der Ukraine ausgerufen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass soll die Pause vom 11. April um 16 Uhr bis zum Ende des 12. Aprils gehen. Er forderte die Ukraine zudem auf, dem Aufruf zu folgen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt mehrfach eine Waffenruhe über die Osterfeiertage gefordert. Verteidigungsminister Andrej Beloussow und Generalstabschef Waleri Gerassimow seien angewiesen worden, für den Zeitraum der Waffenruhe die Kampfhandlungen in allen Richtungen einzustellen, teilte der Kreml mit. Die Truppen müssten bereit sein, mögliche Provokationen und jegliche aggressive Handlungen des Gegners zu unterbinden, hieß es in der Mitteilung. "Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgt." Putins Sondergesandter zu Gesprächen in den USA Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, hält sich Insidern zufolge derzeit zu Gesprächen mit der US-Regierung in den USA auf. Dabei gehe es um ein Friedensabkommen für die Ukraine sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder, sagen mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Ein weiteres Thema dürfte die mögliche Verlängerung von US-Ausnahmeregelungen für russische Ölexporte sein, die am 11. April auslaufen. Die USA haben wegen der durch den Iran-Krieg ausgelösten Turbulenzen an den Energiemärkten eine 30-tägige Frist gewährt, um auf See befindliches russisches Öl trotz Sanktionen zu kaufen. Großbritannien jagt russische U-Boote im Nordatlantik Rund um Kabel und Pipelines im Nordatlantik wurden verdächtige Aktivitäten russischer U-Boote gemeldet. Der britische Verteidigungsminister wendet sich direkt an Putin. Lesen Sie hier mehr dazu. Zeitung: Razzia in den Räumen der unabhängigen russischen "Nowaja Gaseta" Maskierte Sicherheitskräfte haben am Donnerstag eine Razzia in den Räumen der unabhängigen russischen Zeitung "Nowaja Gaseta" in Moskau vorgenommen. Die Sicherheitskräfte seien gegen Mittag in die Räume eingedrungen, teilte die Zeitung im Internet mit. "Wir kennen den Grund nicht", hieß es weiter. Den Anwälten der Zeitung sei der Zugang zu den Büros verwehrt worden. Einige Beschäftigte seien vor Ort gewesen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah in einem Hof vor dem Gebäude zwei Fahrzeuge des russischen Ermittlungskomitees, das für die Verfolgung schwerwiegender Straftaten zuständig ist. Beschäftigte standen in der Eingangshalle des Gebäudes. Moskau und Kiew tauschen mehr als 1.000 Soldatenleichen aus Russland und die Ukraine haben in ihrem Krieg erstmals seit Februar wieder die Leichen von Soldaten ausgetauscht. Die ukrainische Seite habe 1.000 getötete Soldaten erhalten, Russland dagegen 41 Leichen, sagte der Parlamentsabgeordnete Schamsail Saralijew dem russischen Nachrichtenportal "rbc.ru". Der Politiker ist in der Duma für Fragen der "militärischen Spezialoperation", wie der Krieg in Moskau offiziell genannt wird, zuständig. Zuletzt hatten beide Seiten im Februar Überreste von Toten ausgetauscht. Der Koordinationsstab für Kriegsgefangenenbelange in Kiew bestätigte bei Telegram, dass die Ukraine 1.000 Leichname erhalten habe, die nach russischen Angaben ukrainischen Verteidigern gehören können. Die Behörde dankte dem Internationalen Roten Kreuz für Unterstützung. Ukrainische Drohnen treffen Öl-Pumpstation In der Nacht auf Mittwoch haben ukrainische Drohnen eine Öl-Pumpstation im russischen Krymsk getroffen. Das zeigen Berichte auf dem Telegram-Kanal Astra. Auf dem Gelände der Anlage brach nach dem Einschlag ein Feuer aus. Wie Astra berichtet, fing ein Umspannwerk auf dem Gelände der Krymskaya-Pumpstation Feuer. Anwohner der Stadt hätten mehrere Explosionen gehört. Im nahe gelegenen Dorf Sauk-Dere kam nach Angaben des Kreis-Gouverneurs Weniamin Kondratjew ein Mensch ums Leben, berichtet der "Kyiv Independent". Kondratjew sprach lediglich von Drohnentrümmern, die auf einem Feld am Stadtrand und auf dem Gelände eines "Unternehmens" niedergegangen seien – einen Treffer der Pumpstation erwähnte er nicht. Die Behörden vor Ort haben einen direkten Angriff auf die Ölanlage bislang nicht bestätigt. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Toter bei Angriff in der Ukraine Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wird ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch getötet und mindestens acht weitere verletzt. In der südlichen Region Odessa beschädigen russische Drohnen zudem ein Umspannwerk, wie die Behörden mitteilen. In der südöstlichen Region Saporischschja kommt ein Mann bei einem Angriff mit Gleitbomben ums Leben. Weitere Verletzte werden aus mehreren Regionen im Osten und Süden des Landes gemeldet. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Mittwoch, 8. April Engpass bei Drohnenteilen: Kiew schlägt Alarm Der Ukraine könnten bald wichtige Mini-Turbojet-Triebwerke für ihre Drohnen fehlen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von Waffenexperten und Vertretern von Firmen und Behörden. Europäische Hersteller fahren deshalb ihre Produktion hoch. Gleichzeitig drängen neue Anbieter auf den Markt, darunter der deutsche Drohnenbauer Quantum Systems. Das Unternehmen hat im Februar eine jetangetriebene Drohne vorgestellt, die zusammen mit Airbus entwickelt wurde . Drohnen mit Turbojet-Antrieb sind für die Ukraine essenziell, da sie Präzisionsschläge tief in von Russland kontrolliertem Gebiet ermöglichen. Sie sind dabei schneller als propellerbetriebene Maschinen und günstiger als klassische Marschflugkörper. Die kleinen Turbojet-Antriebe haben üblicherweise weniger als 30 Zentimeter Durchmesser und bestehen aus leichten Materialien wie Titanlegierungen. Teile der Antriebe können durch 3D-Druck erstellt werden. Maria Popova, Geschäftsführerin des Ukrainischen Rats der Verteidigungsindustrie, dem größten Verband privater Waffenhersteller im Land, bestätigte einen Engpass bei Turbojet-Triebwerken für Drohnen und den dafür benötigten Materialien. "Das Angebot ist weiterhin knapp weltweit, in der Ukraine sogar noch ausgeprägter." Die Ukraine ist auf eine kleine Gruppe europäischer Zulieferer angewiesen, darunter das deutsche Unternehmen JetCat, die tschechische Firma PBS und die Firma Destinus mit Sitz in den Niederlanden. Selenskyj erneuert Angebot für Waffenruhe Vor dem Hintergrund einer vereinbarten zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Angebot für eine Feuerpause an Russland erneuert. "Wir sind bereit, spiegelbildlich zu antworten, wenn die Russen ihre Angriffe einstellen", schrieb er auf sozialen Netzwerken. Eine Waffenruhe könne die Voraussetzungen für eine Übereinkunft über ein Ende des Krieges schaffen. Gleichzeitig sprach er seine Unterstützung für die Waffenruhe im Iran-Krieg aus. Tote in der Ukraine bei russischen Drohnenangriffen Bei russischen Angriffen sind mindestens zwei Menschen in der Ukraine getötet worden. Im nordostukrainischen Gebiet Sumy kam Militärgouverneur Oleh Hryhorow zufolge ein 42-Jähriger in der Gemeinde Romny ums Leben. Russlands Militär habe ein Wohnhaus getroffen, vermutlich mit einer Drohne, schrieb Hryhorow bei Telegram. Die Familie des Mannes sei verletzt worden. Im Kreis Saporischschja im Südosten des Landes griff Russlands Armee laut Gouverneur Iwan Fedorow mit Gleitbomben an. Mehrere Wohnhäuser und andere Gebäude sind demnach im Dorf Balabyne zerstört worden. Unter den Trümmern eines der Häuser sei die Leiche einer Person gefunden worden, schrieb Fedorow. Eine 47-Jährige sei bei einem Angriff auf die Stadt Saporischschja verletzt worden. 200 Jahre altes Gebäude durch russischen Angriff in Flammen Ein russischer Angriff hat ein historisches Anwesen in der ostukrainischen Region Charkiw zerstört, wie der US-amerikanische Sender Fox News unter Berufung auf lokale Behörden berichtet. Demnach habe das Baudenkmal zwei Weltkriege überstanden und liege nun fast vollständig in Trümmern. Laut Informationen des ZDF handele es sich um eine fast 200 Jahre alte Villa, die größtenteils aus Holz gefertigt war. Opfer oder Verletzte sind nicht bekannt. Der Gouverneur der Region erklärte, Einsatzkräfte hätten stundenlang unter der Bedrohung wiederholten Beschusses gegen die Flammen gekämpft, "um wenigstens einen Teil dieser Geschichte zu bewahren". Das volle Ausmaß der Schäden werde noch ermittelt. Dienstag, 7. April Insider: Viertgrößte russische Ölraffinerie außer Betrieb Nach einem ukrainischen Drohnenangriff am Sonntag hat die viertgrößte russische Ölraffinerie laut Brancheninsidern ihren Betrieb eingestellt. Norsi in der westlichen Nischni-Nowgorod-Region fing nach Angaben der russischen Behörden infolge des Angriffs Feuer. Den Insidern zufolge könnte der Lieferstopp bis Ende des Monats anhalten. Die Raffinerie liegt etwa 450 Kilometer östlich von Moskau. Norsi ist auch Russlands zweitgrößter Benzinproduzent und kann pro Jahr 16 Millionen Tonnen Öl oder rund 320.000 Barrel pro Tag verarbeiten. Tote durch russischen Artilleriebeschuss in Cherson In der südukrainischen Großstadt Cherson sind mindestens vier Menschen durch russischen Artilleriebeschuss getötet worden. Fünf weitere seien durch russische Gleitbomben verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung von Cherson, Jaroslaw Schanko, bei Telegram mit. Es habe Schäden an Busoberleitungen gegeben. Er warnte zugleich vor dem Abwurf von Sprengsätzen. Der Fluss Dnipro stellt bei Cherson die Frontlinie dar und trennt russische von ukrainischen Truppen. Von der Vorkriegsbevölkerung von knapp 280.000 Menschen sind nach Angaben von Schanko noch rund 65.000 in der Stadt. Gouverneur: Drei Tote bei ukrainischem Angriff auf Wladimir In der russischen Oblast Wladimir sind nach Angaben der dortigen Behörden bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein zwölfjähriger Junge und seine Eltern getötet worden. Sie seien in ihrer Wohnung ums Leben gekommen, teilten Gouverneur Alexander Awdejew und örtliche Behörden mit. Die fünfjährige Schwester des Jungen habe den Angriff auf den Bezirk Alexandrowski im Westen der Oblast überlebt. Sie werde wegen schwerer Verbrennungen im Krankenhaus behandelt. Drei Tote bei russischem Angriff auf Stadtbus in Region Dnipro Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Stadtbus in Nikopol im Osten der Region Dnipropetrowsk sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen ums Leben gekommen. Zwölf Personen seien verletzt worden, teilen ukrainische Behörden mit. "Das ist ein verheerender Schlag für den öffentlichen Nahverkehr. Es geschah zur Hauptverkehrszeit, gerade als die Menschen auf dem Weg zur Arbeit waren", erklärt Innenminister Ihor Klymenko auf Telegram. Tote und Verletzte durch Sprengkörper und russischen Beschuss Im nordostukrainischen Gebiet Sumy sind mindestens zwei Zivilisten durch explosive Gegenstände getötet worden. Laut einer Mitteilung des Militärgouverneurs Oleh Hryhorow auf Telegram wurden ein Mann und eine Frau in der Gemeinde Swessa beim Löschen von brennendem Gras durch die Explosion eines Sprengkörpers tödlich verletzt. Ebenso in Swessa seien zwei weitere Männer bei der Fahrt mit einem Traktor auf einen explodierenden Sprengkörper geraten. Beide mussten demnach mit Splitterverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Hryhorow warnte vor Sprengkörpern, die von russischen Drohnen abgeworfen werden. Die Gemeinde Swessa liegt nur etwa zehn Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Zuvor wurde in der ostukrainischen Stadt Slowjansk mindestens ein Mensch durch russischen Raketenwerferbeschuss getötet. Fünf weitere wurden nach Angaben des Militärgouverneurs der Region Donezk, Wadym Filaschkin, verletzt. Russische Truppen sind nur noch gut 20 Kilometer von der Stadt entfernt. Von der Vorkriegsbevölkerung mit mehr als 100.000 Menschen harren nur noch rund 40 Prozent in Slowjansk aus. Montag, 6. April Selenskyj schlägt Waffenruhe für Angriffe auf Kraftwerke vor Die Ukraine hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. "Wenn Russland bereit ist, die Angriffe auf unsere Energieanlagen einzustellen, sind wir bereit, spiegelbildlich zu antworten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Dieser Vorschlag sei bereits über die US-amerikanischen Vermittler an Moskau übermittelt worden. Zuvor hatte Selenskyj demnach neue Angriffe auf Objekte im russischen Hinterland mit dem Oberkommando besprochen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Russland greift dabei seit Jahren regelmäßig ukrainische Kraftwerke und Umspannwerke mit Raketen und Kampfdrohnen an, um die Stromversorgung zu stören. Das ukrainische Militär attackierte im Gegenzug vor allem mit Drohnen immer erfolgreicher russische Raffinerien und Hafenanlagen. Die russischen Exportkapazitäten für Erdöl wurden dadurch Medienberichten nach bereits empfindlich geschädigt. Absturz über der Krim: Moskau bestätigt Tod von Topgeneral Ein russisches Militärflugzeug ist Ende März auf der Krim gegen eine Felswand geprallt und abgestürzt. Unter den Toten ist auch ein hochrangiger General. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Ukraine attackiert russisches Kriegsschiff und Bohrinsel Das ukrainische Militär hat nach Angaben des Kommandeurs der Drohnenstreitkräfte in der Nacht ein russisches Kriegsschiff im Hafen von Noworossijsk sowie eine Bohrinsel im Schwarzen Meer nahe der besetzten Halbinsel Krim angegriffen. Ziel sei der Raketenträger "Admiral Makarow" gewesen, erklärte Kommandeur Robert Browdi bei Telegram. Demnach war das Kriegsschiff auch immer wieder beteiligt an Luftangriffen auf ukrainische Städte. Diese in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen sollen den Angriff auf das Kriegsschiff zeigen: Bei den Angriffen wurden ein Liegeplatz des Kaspischen Pipeline-Konsortiums beschädigt und vier Öl-Tanks in Brand gesetzt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Das Konsortium transportiert den Großteil der kasachischen Ölexporte. Diese sind nach Angaben Kasachstans jedoch nicht beeinträchtigt. Ukraine löst wohl Problem der teuren Flugabwehr Eine Kooperation zwischen einem japanischen Unternehmen und einem ukrainischen Start-up soll die Luftabwehr deutlich billiger machen. Im Fokus stehen Drohnen statt teurer Raketen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Sabotageversuch an Gasleitung: Serbien widerspricht Ungarn Serbische Behörden haben keine Hinweise auf eine "ukrainische Spur" bei einem mutmaßlichen Sabotageversuch an einer Gaspipeline gefunden, die Ungarn versorgt. Das berichtete das serbische Medienportal "Kurir" unter Berufung auf Đuro Jovanić, dem Direktor des serbischen Militärischen Sicherheitsdienstes. Zuvor war bekannt geworden, dass es sich um ukrainischen Sprengstoff handeln könnte. Jovanić betonte, dass die Herkunft der Sprengstoffe nicht bedeutet, dass der Hersteller auch für die Durchführung oder Anordnung des Angriffs verantwortlich ist. Er fügte hinzu, dass Markierungen auf den Sprengstoffen darauf hindeuten, dass sie "in den USA hergestellt" wurden. Seine Behauptung lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Ukrainischer Angriff löst Inferno aus Die Ukraine hat in der Nacht den Hafen in der südrussischen Schwarzmeerstadt Noworossijsk mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Geolokalisierte Videos auf verschiedenen Telegram-Kanälen zeigen, wie sich eine Feuerbrunst durch verschiedene Gebäude des großen Geländes frisst. Getroffen wurde unter anderem das Scheschcharis-Ölterminal, ein zentraler Umschlagplatz für russische Ölexporte. Besonders starke Brände wurden am ersten Pier gemeldet, auch ein zweiter Anlegepunkt soll beschädigt worden sein. Zudem seien Steuerungssysteme der Anlage ausgefallen. Aufgrund der Schäden könne das Terminal vorerst keine weiteren Lieferungen abwickeln. Nach Angaben der Behörden trafen Trümmerteile einer Drohne ein Wohnhaus im südlichen Stadtbezirk Juschni. In der Region wurden mehrere Städte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Insgesamt wurden acht Menschen verletzt. Die Angaben der russischen Behörden können nicht unabhängig überprüft werden. Tote und Verletzte nach Angriff auf Odessa Bei neuen schweren russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper bei Telegram mit. Demnach traf eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Bei den Toten handele es sich um eine 30 Jahre alte Frau und ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter sowie um eine 53 Jahre alte Frau. Kiper berichtete von Bränden und erheblichen Zerstörungen. "Getroffen wurden Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude", sagte Kiper. Auch ein Kindergarten sei betroffen. "Die Rettungsarbeiten dauern an, unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden." Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. "Die Strafverfolgungsbehörden dokumentieren die jüngsten Kriegsverbrechen des Aggressorstaates gegen die Zivilbevölkerung", sagte er. Durch die Angriffe auf die Energieinfrastruktur seien 16.000 Haushalte ohne Strom. Die ukrainische Luftverteidigung meldete 141 russische Drohnenangriffe, von denen 114 abgewehrt worden seien. Im Gebiet Tschernihiw im Norden der Ukraine waren nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur laut Behörden rund 340.000 Kunden ohne Strom. Energieanlagen seien auch in den Gebieten Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk angegriffen worden, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ungarn lenkt Verdacht auf Ukraine Nachdem Serbien den Fund von Sprengstoff an einer Gas-Pipeline nach Ungarn gemeldet hat, richtet der ungarische Regierungschef Viktor Orbán den Verdacht auf die Ukraine. Orbán und sein Außenminister ließen nach einer Sondersitzung des nationalen Verteidigungsrats in Budapest durchblicken, dass sie die Ukraine verdächtigen, einen Sabotage-Akt an dieser Pipeline geplant zu haben. Nach Angaben des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić wurden an der Gas-Pipeline Balkan Stream nach Ungarn "Sprengstoff in verheerender Kraft" sowie die dazugehörigen Zündschnüre gefunden. Die Pipeline bringt russisches Erdgas von der Türkei über Bulgarien und Serbien nach Ungarn. Vučić und Orbán sprachen telefonisch über den Fall, wie beide bestätigten. Zu dem Fund sei es an einer Pumpstation nahe der ungarischen Grenze bei der serbischen Ortschaft Velebit gekommen, teilte Vučić mit. Am kommenden Sonntag steht in Ungarn die Parlamentswahl an, die Orbáns Partei Fidesz laut Umfragen verlieren könnte. Der Oppositionsführer und Spitzenkandidat der Partei Tisza, Péter Magyar, warf Orbán vor, über das Thema eines angeblich geplanten Anschlags auf die Pipeline aus wahlkampftaktischen Gründen Panik schüren zu wollen. Bereits seit Wochen habe er Signale bekommen, dass Aktionen "unter falscher Flagge" in diese Richtung geplant seien, schrieb Oppositionsführer Magyar bei Facebook. Mehrfach habe man gehört, dass "zufällig" eine Woche vor der Wahl, etwa an Ostern, an dieser Pipeline etwas passieren werde. "Außerdem rufe ich Viktor Orbán dazu auf, (wenigstens während der Feiertage) mit der Panikmache und mit dem Stiften von Verwirrung aufzuhören, die russische Berater geplant haben", schrieb Magyar weiter. Sollte Orbán den Vorfall für Wahlkampfpropaganda nutzen, käme dies einem Eingeständnis dafür gleich, dass dies eine Aktion "unter falscher Flagge" sei. Ältere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine lesen Sie hier.