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Ungarn-Wahl live: Kreml will Magyar nicht zum Wahlsieg gratulieren

In Ungarn steht nach der Parlamentswahl ein Machtwechsel bevor. Russland zeigt sich darüber unerfreut. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 13. April Kreml will Magyar nicht zum Sieg gratulieren Russland wird dem designierten ungarischen Regierungschef Péter Magyar nicht zu seinem Wahlsieg gratulieren. Ungarn sei formell als "unfreundliches Land" eingestuft worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Ria unter Berufung auf Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Der Grund dafür sei, dass Ungarn in der Vergangenheit gegen Russland gerichtete Sanktionen unterstützt habe. Analyse zur Ungarn-Wahl: Das ist noch nicht das Ende Péter Magyar und seine Tisza-Partei haben die Ungarn-Wahl haushoch gewonnen. Doch jetzt kommt auf die neuen Regierenden eine Menge Arbeit zu. Rechtspopulistin Le Pen kritisiert EU-Reaktion auf Orbáns Abwahl Nach der Wahlniederlage des rechtsnationalen ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán hat die französische Rechtspopulistin Marine Len Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte "Genugtuung" sollte die Ungarn "beunruhigen", schrieb Le Pen am Montag im Onlinedienst X. Orbán habe 16 Jahre lang "mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt", erklärte Le Pen, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen. Ungarn habe sich auf demokratische Weise zum Machtwechsel entschieden, "trotz der grotesken Diktatur-Vorwürfe" gegen Orbáns Regierung, betonte die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). RN-Parteichef Jordan Bardella hatte bereits am Vorabend den scheidenden ungarischen Ministerpräsidenten Orbán als "großen Patrioten" bezeichnet. "Schwer, bei diesem Ergebnis nicht euphorisch zu werden" Als das Wahlergebnis am späten Sonntagabend dann endlich feststeht, bricht auf den Straßen von Budapest Jubel aus. Feuerwerkskörper schießen in die Höhe und explodieren laut und bunt im Nachthimmel. Schon vorher waren die Menschen ins Freie geströmt. Doch jetzt tanzen Frauen und Männer, Junge und Alte, sie singen, feiern und fahren auf den Straßen der ungarischen Hauptstadt hupend in ihren Autos umher. Aus den Autofenstern schwenken sie europäische und ungarische Flaggen. Mehr zur Stimmung aus Ungarn lesen Sie hier. Orbán-Verbündete gratulieren Magyar zu Wahlsieg Nach der Wahlniederlage ihres Verbündeten Viktor Orbán bei der Parlamentswahl in Ungarn haben die Ministerpräsidenten der Slowakei und Tschechiens, Robert Fico und Andrej Babiš, dem pro-europäischen Wahlsieger Péter Magyar gratuliert. Fico erklärte am Montag im Onlinedienst Facebook, er sei "bereit zu intensiver Zusammenarbeit mit dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten". Zugleich bekundete er seine "Dankbarkeit" gegenüber Orbán. Der tschechische Regierungschef Babiš erklärte im Onlinedienst X, er respektiere das Wahlergebnis und freue sich auf die Zusammenarbeit. Zugleich versprach Babiš eine konstruktive Zusammenarbeit mit "wen auch immer die Wähler wählen". Magyar dürfe "nicht enttäuschen". Merz gratuliert zu Wahlsieg Nach dem Wahlsieg von Tisza in Ungarn kommen aus dem Rest Europas Glückwünsche an den Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Péter Magyar. Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte Magyar zum Sieg bei der Parlamentswahl in Ungarn und bot ihm eine enge Zusammenarbeit an. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa", schrieb Merz am Sonntagabend im Onlinedienst X. Mehr Reaktionen auf das ungarische Wahlergebnis lesen Sie hier . Magyar: Mit einem Interview begann sein kometenhafter Aufstieg Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar hat nach seinem spektakulären Sieg bei der Parlamentswahl einen Neuanfang in dem EU- und Nato-Land versprochen. "Gemeinsam haben wir das Orbán-System abgewählt, gemeinsam haben wir Ungarn befreit", sagte er vor Zehntausenden begeisterten Anhängern am Donauufer in Budapest. Ungarn werde wieder ein starker Partner in der EU und in der Nato sein. Mehr zu dem Wahlsieger lesen Sie hier . Selenskyj zu Ungarn-Wahl: "überwältigender Sieg" von Magyar Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem bisherigen ungarischen Oppositionsführer Péter Magyar zu seinem "überwältigenden Sieg" bei der Parlamentswahl gratuliert. Es sei wichtig, dass sich ein konstruktiver Ansatz durchsetze, schrieb Selenskyj am späten Abend auf der Plattform X. Die Ukraine habe stets gute nachbarschaftliche Beziehungen zu allen europäischen Staaten angestrebt und sei bereit, ihre Zusammenarbeit mit Ungarn zu vertiefen. Selenskyj schrieb weiter, Kiew sei zu gemeinsamer konstruktiver Arbeit zum Wohle beider Nationen bereit. Europa und alle europäischen Nationen müssten gestärkt werden, Millionen von Europäern wünschten sich Zusammenarbeit und Stabilität. Zuletzt waren die Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine äußerst angespannt. Der nun abgewählte Regierungschef Viktor Orbán hatte zuletzt einen 90-Milliarden-Kredit der EU für die Ukraine blockiert. Er warf Kiew zudem vor, eine Wiederaufnahme des Betriebs der Druschba-Ölpipeline aus politischen Gründen zu verhindern. Sonntag, 12. April Auszählung fast aller Stimmen: Magyars Partei erzielt Mehrheit Die konservative Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Péter Magyar hat nach Auszählung von mehr als 97 Prozent der Stimmen die wichtige Zweidrittelmehrheit sichern können. Die Oppositionspartei kam auf 138 Mandate im 199 Sitze zählenden Parlament in Budapest, wie die Wahlbehörde des Landes am späten Sonntagabend mitteilte. Die Fidesz-Partei des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orbán konnte demnach 55 Parlamentssitze erzielen. Magyars Partei verzeichnete 53,6 Prozent der Stimmen, während 37,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler für Fidesz stimmten. Die Zweidrittelmehrheit gibt der neuen Regierung genügend Spielraum für wichtige Gesetzesänderungen und die Durchsetzung ihrer Politik. Die international viel beachtete Richtungswahl verzeichnete eine Rekordbeteiligung von 77,8 Prozent. Wahlsieger Magyar verspricht Neuanfang Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar hat nach seinem spektakulären Sieg bei der Parlamentswahl einen Neuanfang im EU- und Nato-Land versprochen. "Gemeinsam haben wir das Orbán-System abgewählt, gemeinsam haben wir Ungarn befreit", sagte er vor zehntausenden begeisterten Anhängern am Donauufer in Budapest. Ungarn werde wieder ein starker Partner in der EU und in der Nato sein. "Eine mächtige Arbeit liegt vor uns", führte er weiter aus. Die Regierung des abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orbán habe eine ruinierte Wirtschaft, ein vernachlässigtes Gesundheits- und Bildungswesen hinterlassen. Orbán forderte er auf, als scheidender Regierungschef keine Entscheidungen mehr zu treffen, die der Arbeit seines künftigen Kabinetts vorgreifen würden. "Ich fordere alle Marionetten, die uns die (Orbán-)Regierung in den Nacken gesetzt hat, zum Rücktritt auf", rief Magyar in die Menge. Konkret erwähnte er unter anderem den Staatspräsidenten Tamas Sulyok, den Obersten Staatsanwalt Gabor Balint Nagy und die Spitzen des Verfassungsgerichts und der Medienaufsichtsanstalt. Mit der Zweidrittelmehrheit im Parlament wird Magyar die Möglichkeit haben, diese Amtsträger abzusetzen und neue zu wählen. Fast alle Stimmen ausgezählt: Fidesz holt zusätzlichen Sitz Nach einer Auszählungsquote von 98,42 Prozent kommt Tisza weiterhin auf 138 Sitze. Fidesz kommt mittlerweile auf 55 Sitze, weil die dritte im Parlament vertretene Partei Mi Hazánk einen Abgeordnetenplatz verliert und nun bei sechs steht. Hochrechnung: Tisza verliert Sitz zwischenzeitlich wieder – und holt ihn zurück Nachdem Tisza den 138. Sitz laut der Hochrechnung zwischenzeitlich wieder gewonnen hatte, hat die Partei ihn nach 97,53 Prozent ausgezählten Stimmen wieder verloren. Die Partei kommt nach aktuellem Stand auf 137 Sitze, Fidesz auf 55. Das hielt aber nicht lange. Nach der Auszählung von 96,37 Prozent der Stimmen steht Tisza allerdings wieder bei 138 Sitzen, Fidesz kommt auf 54 Abgeordnete. Wenige Stimmen fehlen noch – Sitzverteilung verfestigt sich Mittlerweile wurden 94,66 Prozent der Stimmen ausgezählt, bei der Sitzverteilung tut sich aber keine Veränderung mehr auf. Keine Veränderung bei den Sitzen Über 90 Prozent (91,90 Prozent) wurden inzwischen ausgezählt und es hat sich bei der Sitzverteilung nichts geändert. Weiter 138 Sitze für Tisza. Zweidrittelmehrheit für Magyar bei Ungarn-Wahl Die Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Péter Magyar hat nach Berechnungen der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht. Nach Auszählung von 84,91 Prozent der Wahllokale kommt Tisza auf 138 von 199 Mandaten. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Lesen Sie hier die ganze Meldung zum Ergebnis. Tisza holt Sitz in Hochrechnung zurück 84,91 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Tisza hat sich im Vergleich zur vorherigen Hochrechnung den verlorenen Sitz zurückgeholt und steht nun wieder bei 138 Abgeordneten, Fidesz bei 54. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Orbán gesteht "schmerzvolle" Niederlage bei Parlamentswahl ein Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat die Niederlage seiner rechtsnationalistischen Fidesz-Partei bei der Parlamentswahl eingestanden. "Die Wahlergebnisse sind, wenn auch noch nicht endgültig, klar. Für uns sind sie schmerzhaft, aber eindeutig", sagte Orbán am Sonntagabend vor Journalisten. "Uns ist nicht die Verantwortung und die Chance zum Regieren anvertraut worden. Ich habe der siegreichen Partei gratuliert", sagte der rechtsnationalistische Regierungschef. Zuvor hatte bereits sein Herausforderer Péter Magyar erklärt, dass Orbán ihn angerufen und ihm zum Wahlsieg gratuliert habe. "Was auch immer kommt, wir werden auch in der Opposition der Heimat dienen", sagte Orbán vor Anhängern in Budapest. "Die Aufgabe ist klar: Nachdem die Last der Regierungsarbeit nicht mehr auf unseren Schultern liegt, müssen wir unsere eigene Gemeinschaft stärken", fügte er mit Blick auf seine Anhängerschaft hinzu. Hochrechnung zeigt erstmals Rückgang für Tisza Nachdem bisher alle Wahlhochrechnungen entweder einen Sitzanstieg für Tisza oder keine Veränderung im Vergleich zum vorherigen Stand angezeigt hatten, kommt es nach 81,49 Prozent der ausgezählten Stimmen nun erstmals zu einem Stimmverlust. Demnach steht Tisza aktuell bei 137 Sitzen, Fidesz bei 55. Dennoch würde es für die Partei von Péter Magyar für eine Zweidrittelmehrheit reichen. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Von der Leyen zu Parlamentswahl in Ungarn: "Ungarn hat Europa gewählt" EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Sieg der Oppositionspartei bei den Parlamentswahlen in Ungarn begrüßt. "Ungarn hat Europa gewählt", erklärte von der Leyen am Sonntagabend im Onlinedienst X. Das Land kehre "auf seinen europäischen Weg zurück". "Heute Abend schlägt das Herz Europas in Ungarn stärker", schrieb von der Leyen. "Die Union wird stärker." Über drei Viertel ausgezählt: Keine Veränderungen Die Wahlhochrechnungen verfestigen sich nun. Nach der Auszählung von 77,45 Prozent der Stimmen kommt Tisza weiterhin auf 138 Sitze, Fidesz auf 54 und Mi Hazánk auf sieben. Zweidrittelmehrheit wird immer wahrscheinlicher Die Zweidrittelmehrheit für Tisza wird immer wahrscheinlicher. Nach Auszählung von 72,44 Prozent der Stimmen baut die Partei die Anzahl ihrer Sitze auf 138 aus. Die Zahl der Fidesz-Abgeordneten sinkt auf 54. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Zwei Drittel der Stimmen ausgezählt: Magyars Vorsprung steigt weiter an Mittlerweile wurden zwei Drittel der Stimmen (66,69 Prozent) ausgezählt und der Vorsprung für Magyars Tisza-Partei wächst weiter. Nun werden ihr 137 Stimmen zugeschrieben, Fidesz würde nur 55 Abgeordnete stellen, die Rechtsextreme Mi Hazánk sieben. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Magyar: Orbán hat angerufen und zum Wahlsieg gratuliert Nach Angaben von Péter Magyar hat Premierminister Viktor Orbán ihn bereits angerufen und zum Wahlerfolg gratuliert. Über 60 Prozent ausgezählt: Keine Veränderung Nach der Auszählung von 60,24 Prozent der Stimmen hat sich im Vergleich zur vorherigen Hochrechnung nichts an der Sitzverteilung geändert. Tisza käme mit 136 Sitzen weiterhin auf eine Zweidrittelmehrheit, für die 133 Sitze erforderlich sind. Über die Hälfte der Stimmen ausgezählt: Tisza-Vorsprung wächst weiter Mittlerweile wurde über die Hälfte (53,45 Prozent) der Stimmen ausgezählt. Der Trend begünstigt weiter Péter Magyars Tisza-Partei. Sie käme nun auf 136 Sitze. Die Regierungspartei Fidesz liegt bei 56 Sitzen. Tisza in Hochrechnung erstmals mit Zweidrittelmehrheit Nachdem nun 45,71 Prozent der Stimmen ausgezählt worden sind, kommt Tisza nach aktuellem Stand auf 135 Sitze, zwei mehr als die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Viktor Orbáns Fidesz-Partei käme auf 57 Sitze. Keine Veränderung bei der Sitzverteilung Die Auszählung schreitet weiter voran. Mittlerweile sind 37,04 Prozent der Stimmen ausgezählt. Bei der Sitzverteilung hat sich allerdings nichts geändert. Tisza käme weiterhin auf 132, Fidesz auf 59 und die rechtsextreme Mi Hazánk auf acht Sitze. Fast 30 Prozent ausgezählt: Tisza nah an Zweidrittelmehrheit Mittlerweile sind 29,21 Prozent ausgezählt und der Vorsprung von Tisza wird immer größer. Das Wahlbüro schreibt der Partei inzwischen 132 Sitze zu. Damit würde Tisza noch ein Sitz zur Zweidrittelmehrheit fehlen. Tisza baut Vorsprung aus Der nächste Zwischenstand ist da. Mittlerweile wurden 21,54 Prozent der Stimmen ausgezählt, und Tisza hat seinen Vorsprung ausgebaut. Demnach käme die Partei nun auf 128 der 199 Sitze, immer noch zu wenig für eine Zweidrittelmehrheit. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Tausende tanzen vor dem Parlament Vor dem ungarischen Parlament haben sich Tausende Menschen zu einer Techno-Kundgebung eingefunden. Mit der Veranstaltung sollen sie gegen die repressive Politik des Orbán-Regimes demonstrieren. "Die Menschen sind schon den ganzen Tag angespannt", erklärt Wahlbeobachter Péter Kramer. "Diese Party hilft ihnen, den Kopf freizukriegen". Nächste Hochrechnung: Tisza baut Vorsprung aus Nach Auszählung von 14,72 Prozent der Stimmen käme Tisza auf 125 Sitze, Fidesz auf 65. Damit würde Magyars Partei weiter die Zweidrittelmehrheit verpassen. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Erste Ergebnisse zeigen Tisza vorn Bisher wurden 6,56 Prozent der Stimmen ausgezählt. Demnach kommt Péter Magyars Tisza-Partei bisher auf 110 der 199 Sitze. Damit würde die Partei aber die angestrebte Zweidrittelmehrheit verfehlen. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Viktor Orbáns Fidesz-Partei käme aktuell auf 71 Sitze, die rechtsextreme Mi Hazánk auf neun. Neun Sitze wurden noch keiner Partei zugerechnet. Herausforderer Magyar "vorsichtig optimistisch" zu Wahlausgang Nach der Parlamentswahl in Ungarn hat sich der Oppositionspolitiker Péter Magyar "vorsichtig optimistisch" hinsichtlich eines Wahlsieges seiner Partei Tisza geäußert. "Natürlich sind wir im Bilde, wir haben die letzten Umfragen gesehen", sagte er nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend vor Journalisten. "Auf ihrer Grundlage, zusammen mit den Daten zur Wahlbeteiligung und den Informationen, die wir erhalten haben, sind wir optimistisch – oder besser gesagt: vorsichtig optimistisch." "Wir kennen die Prognosen und wir wissen um die hohe Wahlbeteiligung", sagte er vor tausenden Anhängern in Budapest. "Auf dieser Basis sind wir optimistisch, aber auch vorsichtig." Er bat seine Wähler um Geduld. Ein Wahlsieg Magyars im Ausmaß der Vorhersagen würde die Abwahl des von Orbán bedeuten, der 16 Jahre lang zunehmend autoritär in Ungarn regierte. Mit aussagekräftigen Teilergebnissen seitens der Wahlkommission wird erst am späteren Abend gerechnet. Magyar wollte sich gegen 22.30 Uhr erneut an die Öffentlichkeit wenden. Tisza-Anhänger warten bei Bier und Brezeln auf erste Ergebnisse Gegenüber des ungarischen Parlamentsgebäudes warten Anhänger von Péter Magyar auf die ersten Ergebnisse. Vor Verkaufsständen, die Bier und Brezeln an die Wartenden veräußern wollen, bilden sich lange Schlangen. Immer wieder stimmt die Menge Sprechchöre an. "Weg mit Fidesz" und "Weg mit dem Orbán-System", rufen die Tisza-Anhänger. Staatspräsident: "Wahl hat ordnungsgemäß stattgefunden" Laut dem ungarischen Staatspräsidenten Tamás Sulyok ist die Wahl reibungslos verlaufen. "In den letzten Minuten wurde ich hier im Nationalen Wahlbüro darüber informiert, dass die Wahl 2026 ordnungsgemäß stattgefunden hat", sagte Sulyok. Er glaube, dass dies das starke Funktionieren der Demokratie beweist. Er hob auch die hohe Wahlbeteiligung hervor. "In unserem Land gibt es ein klares öffentliches Vertrauen in die Durchführung der Wahlen. Die Ergebnisse der Wahlen werden ein legitimes Mandat dafür sein, wohin das Land gehen sollte." Umfrage: Orbán-Herausforderer Magyar bei Wahl in Ungarn vorn Bei der Parlamentswahl in Ungarn kann die pro-europäische Partei Tisza letzten Umfragen zufolge mit den meisten Stimmen rechnen. Die Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán, der das Land seit 16 Jahren regiert, käme demnach nur auf Platz zwei. Zwei nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend veröffentlichte Umfragen, die allerdings schon vor einigen Tagen durchgeführt wurden, sagten für Tisza einen Stimmenanteil von 55 bis 57 Prozent voraus. Ob sie auch eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erringen kann, blieb zunächst offen. Diese wäre erforderlich, um nicht nur einen Regierungs- sondern auch einen Politikwechsel zu ermöglichen. Das Parlament hat 199 Sitze, für Tisza wurden zwischen 132 und 135 vorhergesagt. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Wahllokale in Ungarn geschlossen Seit 19 Uhr sind die Wahllokale in Ungarn geschlossen. Nun beginnt die Auszählung der Stimmen. Mit ersten Ergebnissen ist gegen 20 Uhr zu rechnen. Rekord-Wahlbeteiligung bis kurz vor Ende Die Parlamentswahl in Ungarn hat eine Rekordbeteiligung verzeichnet. Um 18.30 Uhr – eine halbe Stunde vor Schließung der Wahllokale – wurde eine Beteiligungsquote von 77,8 Prozent ermittelt, wie am Sonntagabend mitgeteilt wurde. Der bisherige Rekord war bei der Wahl 2002 mit einer Beteiligung von 70.5 Prozent erzielt worden. Weitere Bombendrohung in Wahllokal Im Verlauf des Wahltags gab es eine zweite Bombendrohung für ein Wahllokal. Betroffen war ein Wahllokal in einem Krankenhaus im Wahlkreis Baranya 1. Dabei soll eine automatisierte Stimme die Drohung per Telefon übermittelt haben. Nach einer Überprüfung konnte die Wahl fortgesetzt werden. Orbán-Partei warnt vor bewaffneten Protesten Der politische Leiter der Fidesz-Wahlkampagne, Balász Orbán, warnt vor möglichen "bewaffneten Protesten" aus dem Magyar-Lager. Im Vorfeld hatten Experten davor gewarnt, dass es bei einer Fidesz-Niederlage zu Aktionen von Orbán-Anhängern unter falscher Flagge kommen könnte. Rekord-Wahlbeteiligung in Ungarn zwei Stunden vor Ende Bei der Parlamentswahl in Ungarn zeichnet sich weiter eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Dabei entscheiden die Wählerinnen und Wähler, ob der Rechtspopulist Viktor Orbán nach 16 Jahren Amtszeit weiter Ministerpräsident bleibt. Zwei Stunden vor Schluss der Wahllokale haben nach Angaben der zentralen Wahlbehörde bereits 74,23 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung deutlich höher als bei der letzten Parlamentswahl 2022 zum selben Zeitpunkt, als sie 62,92 Prozent betrug. Parlamentswahl in Ungarn heute: Bombendrohung in Wahllokal Eine Bombendrohung hat die Wahl in Miskolc zeitweise unterbrochen. Ein Kulturzentrum mit mehreren Wahllokalen in der viertgrößten Stadt des Landes wurde zwischenzeitlich geräumt und durchsucht, berichtetet die Lokalzeitung "minap.hu". Gefunden wurde allerdings nichts, nach 30 Minuten wurde die Abstimmung fortgesetzt. Ungarn-Wahl 2026: Rekordbeteiligung reißt nicht ab Die Wahlbegeisterung für die heutige Ungarn-Wahl ließ auch am Nachmittag nicht nach: Nach Angaben des Nationalen Wahlbüros lag die Wahlbeteiligung um 15 Uhr bei 66,01 Prozent. Das bedeutet, dass bisherige Stimmenabgabe bei der heutigen Parlamentswahl so hoch wie nie zuvor ist. Die Gesamtwahlbeteiligung lag bei der Ungarn-Wahl 1998 bei 56,26 Prozent, der Parlamentswahl in Ungarn 2014 bei 61,73 Prozent und 2010 bei 64,38 Prozent. Bei der ersten freien Wahl nach dem Regimewechsel im Jahr 1990 gaben insgesamt 65,11 Prozent ihre Stimme ab. Die aktuelle Wahl hat diese Werte bereits übertroffen. Das bedeutet, dass bis 15 Uhr insgesamt 4.968.713 Menschen ihre Stimme für die Wahl in Ungarn abgegeben haben. Bereits am Morgen hatte das regierungskritische Portal "hvg.hu" von einem "absoluten Rekord" berichtet. Wem nützt die hohe Beteiligung heute bei der Ungarn-Wahl? Mehrere ungarische Medien bezeichneten die Wahlbeteiligung als Rekord. Welcher Seite die hohe Beteiligung für die heutige Ungarn-Wahl nützt, ist Experten zufolge vorerst unklar. Als entscheidend gilt die geografische Verteilung des Wählerverhaltens für den Ausgang der Parlamentswahl in Ungarn. Denn von den 199 Abgeordneten werden 106 in den Wahlkreisen direkt mit relativer Mehrheit gewählt und der Rest über Parteilisten. Die Wahlkreise sind zudem bei der Wahl in Ungarn so zugeschnitten, dass größere Städte auf mehrere Kreise aufgeteilt sind, denen ländliche Gebiete zugeschlagen sind. In den kleineren Dörfern verfügt Fidesz über eine starke Wählerbasis, während die Bürger in den Städten mehrheitlich der Tisza zuneigen. Die ersten Ergebnisse der Ungarn-Wahl werden am Abend erwartet, da es keine Wahlumfragen oder Hochrechnungen gibt. Wahlbeteiligung in Ungarn weiter extrem hoch Bei der Parlamentswahl in Ungarn zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Dabei entscheiden die Wählerinnen und Wähler, ob der Rechtspopulist Viktor Orbán nach 16 Jahren Amtszeit weiter Ministerpräsident bleibt. Vier Stunden vor der Schließung der Wahllokale haben nach Angaben der zentralen Wahlbehörde bereits 66,01 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung deutlich höher als bei der letzten Parlamentswahl 2022 zum selben Zeitpunkt, als sie 52,75 Prozent betrug. Ungarn-Wahl 2026: Neue Prognose zur Wahlbeteiligung Bei der Parlamentswahl in Ungarn hat die Wahlbeteiligung bis zum Mittag des Wahltags bereits einen Rekordwert erreicht. Bis 13 Uhr hätten 54,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme für die Ungarn-Wahl abgegeben, teilte das nationale Wahlbüro am Sonntag mit. Bei den Ungarn-Wahlen im Jahr 2022 habe die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt lediglich bei 40,1 Prozent gelegen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten von langen Schlangen vor zahlreichen Wahllokalen. Hohe Wahlbeteiligung: Beobachter warnt vor Euphorie Angesichts der hohen Wahlbeteiligung an der Parlamentswahl in Ungarn, die um 13 Uhr bei 54 Prozent und damit 14 Prozent höher als bei den letzten Wahlen 2022 lag, warnt Wahlbeobachter Péter Kramer vor zu viel Euphorie. "Die hohe Zahl an Wählern erklärt sich nicht nur durch die gute Mobilisierung von Péter Magyar und seiner Tisza-Partei", sagte er t-online-Reporter Tobias Schibilla in Budapest. Die hohe Zahl an Wählern bedeute auch, dass besonders viele Ungarn in der Slowakei oder in Serbien ihre Stimme abgegeben hätten, erklärte er. "Und die wählen zu 95 Prozent Orbán." Hohe Beteiligung bei Wahl in Ungarn: "Absoluter Rekord" Bei der Parlamentswahl in Ungarn zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Fünf Stunden nach Öffnung der Wahllokale haben nach Angaben der zentralen Wahlbehörde bereits 37,98 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung deutlich höher als bei der letzten Parlamentswahl 2022 zum selben Zeitpunkt, als sie 25,8 Prozent betrug. Das regierungskritische Portal "hvg.hu" nennt dies bereits einen "absoluten Rekord". Magyar warnt: "Wahlbetrug ist ein sehr schweres Verbrechen" Der ungarische Oppositionsführer Péter Magyar hat die Parlamentswahl als historische Richtungsentscheidung für das Land bezeichnet. Es sei eine Wahl "zwischen Ost und West", sagte der Chef der Tisza-Partei nach seiner Stimmabgabe am Sonntag in Budapest. Seine Partei werde die Wahl gewinnen. "Die einzige Frage ist, ob mit einer einfachen oder einer Zweidrittelmehrheit." Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze erforderlich. Magyar kündigte für den Fall eines Wahlsiegs an, als Erstes gegen die Korruption vorzugehen und die von der EU eingefrorenen Gelder für Ungarn freizugeben. Zudem werde seine Regierung die Position Ungarns in der EU und der Nato stärken. Er rief die Wähler dazu auf, alle Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe zu melden. "Wahlbetrug ist ein sehr schweres Verbrechen", sagte er. Orbán erklärte seinerseits, Europa steuere auf eine große Krise zu. Es bedürfe einer starken nationalen Einheit, um dieser zu widerstehen. Parlamentswahl in Ungarn live: Orbán äußert sich zu möglicher Niederlage Bei der Stimmabgabe für die Parlamentswahl in Ungarn in einem Budapester Wahllokal gab sich Viktor Orbán erst kämpferisch, um sich dann zu einer möglichen Niederlage bei der Ungarn-Wahl 2026 zu äußern: "Ich bin hier, um zu gewinnen", sagte der Regierungschef und Vorsitzende der nationalen Fidesz-Partei am heutigen Tag der Wahl in Ungarn. Gleichzeitig macht er aber auch die Andeutung, dass er eine mögliche Niederlage bei Wahl in Ungarn anerkennen würde. "Die Entscheidung des Volkes muss respektiert werden", sagte Orbán. Reporter: Anti-Selenskyj-Wahlkampf von Orbán Orbán hat im Wahlkampf auf einen harten Anti-Ukraine-Kurs gesetzt. In Budapest sind nach Beobachtungen von t-online-Reporter Tobias Schibilla in der ganzen Stadt Plakate zu sehen, die sowohl Selenskyj als auch Magyar zeigen. Auf den Plakaten steht das Wort "Veszélyesek" – auf Deutsch: "Sie sind gefährlich". Litfaßsäulen mit den Motiven stünden teils in Abständen von kaum 100 Metern und sogar in direkter Sichtweite des Parlaments, so der t-online-Reporter. Deutschland schaut heute gebannt auf die Wahl in Ungarn Vor der Parlamentswahl in Ungarn hat die Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann die Hoffnung auf einen Regierungswechsel und eine Abkehr vom autoritären Kurs der Regierung von Viktor Orbán geäußert. "Die anstehende Wahl bietet die reale Chance auf einen demokratischen Neuanfang", sagte Haßelmann der Nachrichtenagentur AFP im Vorfeld der heutigen Ungarn-Wahl. "Die Ungarinnen und Ungarn entscheiden darüber, ob ihr Land den Weg zurück zu Rechtsstaatlichkeit und europäischer Zusammenarbeit einschlägt." Sollte die demokratische Opposition heute die Parlamentswahl in Ungarn gewinnen, müsse Deutschland die neue Regierung unterstützen, sagte Haßelmann. "Kommt es zu einem Regierungswechsel, was zu hoffen ist, ist auch die Bundesregierung gefordert, gemeinsam mit Ungarn die Rückkehr zu einem starken, verlässlichen Partner im europäischen Verbund aktiv zu unterstützen." Wahl in Ungarn: Orbán und Magyar geben Stimmen ab Die beiden Favoriten auf den Sieg bei der Parlamentswahl in Ungarn 2026 haben heute bereits ihre Stimme abgegeben. Der amtierende Ministerpräsident Viktor Orbán fand sich zur Stimmenabgabe für die Ungarn-Wahl in einem Wahllokal in Budapest ein. Magyar gab zeitgleich zu Orbán seine Stimme in einem anderen Wahllokal in Budapest für die Parlamentswahl in Ungarn ab. Die Ungarn würden bei der Wahl "zwischen Ost und West" wählen, sagte der Politiker. Magyar gab sich zuversichtlich, dass seine Tisza-Partei die Wahl gewinnen werde. Er forderte die Menschen außerdem auf, alle Unregelmäßigkeiten zu melden, auf die sie während der Wahl stoßen, und fügte hinzu, dass "Wahlbetrug ein sehr schweres Verbrechen ist". Bleibt Orbán trotz Wahlniederlage im Amt? Verliert Viktor Orbán die Macht in Ungarn? Im Umfragen sieht es schlecht für ihn aus. Doch selbst bei einer Wahlniederlage bedeutet das nicht zweifellos, dass er seinen Posten verliert. Expertin warnt: "Dann ist das Ergebnis schon vorherbestimmt" Márta Pardavi warnt vor manipulierten Wahlen in Ungarn. Die Menschenrechtsanwältin sagt: Nicht der Wahltag sei das Problem – sondern alles davor. Duell zwischen Orbán und Magyar bei der Ungarn-Wahl beginnt Mit Spannung schaut die ganze Welt auf die heutige Parlamentswahl in Ungarn und wartet gespannt auf die ersten Ergebnisse der Ungarn-Wahl. Putin, Vance und Trump bangen um Viktor Orbán, während die EU womöglich auf einen Sieg des Herausforderers Péter Magyar bei der Wahl in Ungarn hofft. Nach 16 Jahren an der Macht könnte es im Parlament von Budapest tatsächlich zu einer Zäsur kommen. Denn laut den letzten Umfragen zur Ungarn-Wahl 2026 führt der Herausforderer bei den Stimmenanteilen. Samstag, 11. April Ungarn: Magyar kündigt am Wahlkampfende die Abwahl Orbáns an Ungarns Oppositionschef Péter Magyar hat zum Abschluss des Wahlkampfs die Abwahl des seit 16 Jahren regierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán angekündigt. "Viele Millionen Ungarn werden morgen für ein europäisches, funktionsfähiges, menschliches, freies und unabhängiges Ungarn stimmen", sagte er am Vorabend der Parlamentswahl am Sonntag in der ostungarischen Stadt Debrecen. Zur Abschlusskundgebung von Magyars bürgerlicher Tisza-Partei kamen mehr als 10.000 Anhänger, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa beobachtete. Sie füllten den großen Platz vor der Universität in Ungarns zweitgrößter Stadt sowie umliegende Straßenzüge. Immer wieder skandierten sie: "Die Theiß schwillt an!" Die Abkürzung Tisza steht für den Parteinamen "Respekt und Freiheit" und ist zugleich der ungarische Name des Flusses Theiß, der durch das Land fließt und früher für seine Überschwemmungen bekannt war. "Morgen werden wir die Staatspartei (Fidesz von Orbán) bezwingen und unsere wunderbare Heimat von Korruption, Lüge, Hassrede und Verarmung befreien", rief er in die Menge. Während Orbán russische Agenten geholt habe und den Interessen Moskaus diene, werde seine künftige Regierung das Land wieder in Europa verankern. "Der Platz Ungarns ist, war und wird in Europa sein." Schicksalswahl in Ungarn: Nicht nur für Orbán ist es ein Showdown Donald Trump , JD Vance und Europas Rechte werben offen für Viktor Orbán. Vor der Parlamentswahl in Ungarn zeigt sich, wie sehr der Rechtspopulist für sie zum politischen Vorbild geworden ist. Lesen Sie hier das gesamte Porträt. Wahlkampfende: Orbán wirbt mit Friedensversprechen Ungarns rechtspopulistischer Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Vorabend der Parlamentswahl erneut betont, dass nur ein Sieg seiner Partei Fidesz verhindere, dass sein Land in den Krieg in der von Russland angegriffenen Ukraine hineingezogen werde. "Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl", sagte Orbán vor Tausenden Anhängern in Budapest. "Wir werden unsere Kinder nicht in den Krieg (in der Ukraine) ziehen lassen", betonte er. "Wir haben nichts mit diesem Krieg zu tun, es ist ein Bruderkrieg zwischen zwei slawischen Völkern". Orbán kämpft seit Monaten hauptsächlich mit Kritik an der Ukraine und Angstmache rund um eine mögliche Verstrickung Ungarns in den Krieg im Nachbarland um Wählerstimmen. Magyar: Unabhängige Justiz soll über Orbán-Haft entscheiden Der Tisza-Parteivorsitzende Péter Magyar hat über eine mögliche Haftstrafe für den aktuellen Premierminister Viktor Orbán nach einem möglichen Sieg seiner Partei gesprochen. Er wolle zunächst die Voraussetzungen für eine "unabhängige Justiz" wieder herstellen, sagte er der Zeitung "Népszava". Er betonte: "Die Rolle der Regierung besteht darin, die Rahmenbedingungen für eine unabhängige Justiz und eine professionell arbeitende Ermittlungsbehörde zu schaffen." Wenn diese ordnungsgemäß funktionieren, erklärte Magyar, "werden sie feststellen, wer welche Verbrechen begangen hat, und Urteile fällen". Er selbst wolle nicht in eine Verurteilung Orbáns eingreifen: "Den Vorsitzenden einer anderen Partei zur Rechenschaft zu ziehen, ist nicht die Aufgabe von Péter Magyar, dem Premierminister, oder irgendeinem anderen Parteivorsitzenden." Parlamentswahl in Ungarn: Regierungschef ruft zur Orbán-Wahl auf Der tschechische Regierungschef Andrej Babiš hat den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Endspurt vor der Parlamentswahl unterstützt. "In turbulenten Zeiten ist es wichtiger denn je, Stabilität und eine bewährte Führung zu wählen", schrieb der rechtspopulistische Milliardär bei der Onlineplattform X. Orbán habe nicht nur immer die ungarischen Bürger und Nationalinteressen verteidigt. Er habe auch immer für ein Europa gekämpft, das auf Frieden, souveränen Nationen, souveränen Mitgliedstaaten und einer starken Wettbewerbsfähigkeit beruhe. Péter Magyar: Er wirbt um die Wähler – ganz im Stil Orbáns Viktor Orbán könnte am Sonntag die Wahl und seinen Ministerpräsidentenposten an Péter Magyar verlieren. Dieser hat einen großen Wandel hingelegt. Lesen Sie hier das ganze Porträt. Rechtsruck in Europa: "Was Orbán tut, ist unter der Gürtellinie" Die Demokratie in Europa steht unter Druck, in Ungarn will Viktor Orbán nach der Wahl weiterregieren. Der slowakische Autor Michal Hvorecky, aufgewachsen in der sozialistischen Diktatur, erklärt, wie sich Demokraten behaupten können. Lesen Sie hier das gesamte Interview. Trump schaltet sich für Orbán erneut in die Ungarn-Wahl ein Kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn hat US-Präsident Donald Trump dem Land wirtschaftliche Unterstützung zugesagt , falls Ministerpräsident Viktor Orbán erneut gewinnt. Er sei bereit, "die volle wirtschaftliche Macht" der USA einzusetzen, um Ungarn zu helfen, erklärte Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social . Die USA würden sich darauf freuen, "in den künftigen Wohlstand zu investieren, der durch Orbáns fortgesetzte Führung entstehen wird". Wahl in Ungarn: Kann Orbán eine Niederlage verhindern? Kann Ministerpräsident Viktor Orbán eine Wahlniederlage verhindern? Oder kommt es durch den Herausforderer Péter Magyar nach 16 Jahren zu einem Machtwechsel in Budapest? Die Parlamentswahl in Ungarn erregt weltweite Aufmerksamkeit. Nicht nur die EU und Russland unter Machthaber Wladimir Putin , sondern auch die USA unter Präsident Donald Trump scheinen großes Interesse am Ausgang der Ungarn-Wahl 2026 zu haben. Das zeigt zum einen der Besuch von US-Vizepräsident JD Vance kurz vor den Parlamentswahlen am Sonntag. Und zum anderen die diversen Störfeuer, die während des Wahlkampfs auch international die Runde machten. Da wäre beispielsweise ein mutmaßlicher Sabotageakt auf eine wichtige Pipeline, die über Serbien nach Ungarn führt, oder ein entlarvendes Telefonat mit Putin, das den amtierenden Ministerpräsidenten Orbán vor der Ungarn-Wahl unter Druck setzt. Offensichtlicher Unsinn und Lügen: JD Vance steht Orbán vor der Ungarn-Wahl bei "Dunkle Wolken ziehen auf": Mutmaßlicher Sabotageakt vor Ungarn-Wahl Störfeuer vor Ungarn-Wahl 2026: Orbáns Nähe zu Russland Empörung lösten im Vorfeld der Wahl in Ungarn auch Medienberichte aus, wonach Orbáns Außenminister Péter Szijjártó den russischen Kollegen Sergej Lawrow wiederholt über EU-interne Gespräche informiert haben soll , telefonisch und sozusagen in Echtzeit. Frankreich bezichtigte Ungarn am Donnerstag des "Verrats am Gebot der Solidarität" zwischen EU-Mitgliedern, die EU forderte eine Erklärung Ungarns zu den Vorwürfen. Hinzu kam ein Bericht der "Washington Post", der nahelegte, dass Russland offenbar ein inszeniertes Attentat auf Orbán plante , um dem Regierungschef so eine bessere Chance auf eine Wiederwahl zu ermöglichen. Parlamentswahl in Ungarn: Orbán gegen Herausforderer Magyar Großer Konkurrent bei der Ungarn-Wahl 2026 ist der Vorsitzende der vor etwa zwei Jahren gegründeten Tisza-Partei, Péter Magyar. Der Herausforderer war bis vor wenigen Jahren selbst Teil des Systems Orbáns, aber es ist gerade sein Status als ehemaliger Regierungsinsider, der Analysten zufolge zu seinem kometenhaften Aufstieg als Oppositionsführer beigetragen hat. In den vergangenen Wochen reiste er unermüdlich kreuz und quer durch das Land und absolvierte zwischen vier und sechs Wahlkampfveranstaltungen pro Tag. Zwar verspricht Magyar, ein verlässlicher EU- und Nato-Partner zu sein, aber wie Orbán vertritt er einen scharfen Anti-Einwanderungskurs und lehnt wie Orbán Waffenlieferungen an die Ukraine ab. In Brüssel sind deshalb auch durchaus skeptische Töne zu hören, was den künftigen Kurs Ungarns unter einer möglichen neuen Regierung angeht. Ein EU-Diplomat nannte Magyar "Orbán ohne die Korruption". Rechtsruck in Europa: "Was Orbán tut, ist unter der Gürtellinie" Umsturzpläne: Orbán macht seinem Konkurrenten vor der Ungarn-Wahl Vorwürfe Orbán gegen Magyar: Wer holt den Sieg bei der Ungarn-Wahl 2026 Sein Sieg bei der Ungarn-Wahl ist aber längst nicht ausgemacht. Orbán hat seit 2010, als er zum zweiten Mal an die Macht kam, Ungarn zu seinem Spielfeld gemacht. So schnitt er die Wahlkreise mit einer Wahlrechtsreform auf seine Fidesz-Partei zu. Vor diesem Hintergrund sagen regierungsfreundliche Meinungsforscher weiterhin einen Erfolg für Orbáns Fidesz-Partei bei der Parlamentswahl in Ungarn voraus. Unabhängige Institute sehen hingegen die Tisza-Partei von Magyar vorn. Der 45-jährige Magyar verspricht den Bürgern unter dem historischen Schlachtruf ungarischer Revolutionäre "Jetzt oder nie" einen "Systemwandel". Er will nach der Ungarn-Wahl gegen Korruption vorgehen und die öffentlichen Dienste sowie demokratische Institutionen wieder stärken. Gruppe könnte Orbán bei der Ungarn-Wahl in Bedrängnis bringen Besonders unter jungen Wählerinnen und Wählern scheint die Unzufriedenheit mit der amtierenden Regierung von Viktor Orbán indes groß zu sein. Einer aktuellen Umfrage zufolge würden lediglich rund acht Prozent der 18- bis 29-Jährigen bei der Ungarn-Wahl für die Fidesz-Partei stimmen. Das berichtet das unabhängige Institut Zavecz. "Fidesz versteht die jungen Menschen nicht mehr", sagt der Soziologe Daniel Gross. Ein Umstand, der bei der Parlamentswahl durchaus entscheidend sein könnte. Umfragen vor Ungarn-Wahl deuten düsteres Ergebnis für Orbán an Auch deshalb deuten die letzten Umfragen auf einen deutlichen Sieg von Magyar bei der Ungarn-Wahl 2026 an. Der Webseite "Politpro.eu" zufolge, die die Umfragen vor der Parlamentswahl in Ungarn bündelt, droht Viktor Orbáns Partei eine deutliche Niederlage. Demnach würde Fidesz im Vergleich zur vergangenen Wahl bis zu 12,4 Prozent verlieren, sodass die Partei laut der Wahlumfragen vor der Ungarn-Wahl 40,5 Prozent erreichen könnte. Tisza kommt hingegen auf 49,3 Prozent, was sogar noch einmal einen Zuwachs im Vergleich zu einer vorherigen Umfrage vor der Ungarn-Wahl bedeutet. Derweil erhält die rechtsextremistische Partei Mi Hazank (Unsere Heimat) 5,2 Prozent der Stimmen und kann sich als einzige weitere Partei Hoffnungen auf den Einzug ins Parlament von Budapest machen. Millionen im Visier: Orbán-Regierung setzt wohl auf umstrittene Datenspionage Umfrage vor der Ungarn-Wahl: Mehrheit steht auf dem Spiel Eine weitere Umfrage vor der Ungarn-Wahl kommt auch zu dem Schluss, dass Viktor Orbán nicht nur eine Niederlage droht, sondern Tisza sogar die Möglichkeit hat, eine Zweidrittelmehrheit zu erreichen. Nach Angaben der Prognose könnte Tisza zwischen 138 und 142 der 199 Sitze bei der Parlamentswahl in Ungarn für sich vereinnahmen. Für eine Zweidrittelmehrheit sind 133 Sitze notwendig. Orbáns Fidesz käme demnach auf 49 bis 55 Sitze, während MH mit fünf oder sechs Mandaten ins Parlament einziehen könnte. Fidesz verfügt seit 2010 die meiste Zeit alleine über eine Zweidrittelmehrheit. Die Partei nutzte diese Machtfülle, um eine neue Verfassung zu verabschieden, sowie mehrere grundlegende Gesetze, darunter ein neues Wahlrecht. Die Schätzung von Médian basiert auf einer Analyse der fünf jüngsten Umfragen des Instituts von Ende Februar und März mit insgesamt 5.000 Befragten vor der Ungarn-Wahl. Médian gilt als eines der zuverlässigsten Meinungsforschungsinstitute in Ungarn. Es hatte Orbáns Erdrutschsieg bei der vergangenen Wahl vor vier Jahren korrekt vorhergesagt, auch wenn die Zustimmung für die Opposition damals leicht überschätzt wurde.