A3 bei Leverkusen: Schwertransporter blockiert Autobahnkreuz stundenlang
Ein tonnenschwerer Lkw bleibt auf einer wichtigen Autobahn hängen. Für Autofahrer hat das im Berufsverkehr unangenehme Folgen. Ein Schwertransporter hat sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf der A3 am Autobahnkreuz Leverkusen in Fahrtrichtung Oberhausen festgefahren. Die Überleitung zur A1 in Richtung Saarbrücken war stundenlang voll gesperrt, teilte die Polizei mit. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" am Morgen unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichtete, war der Transporter nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Dafür habe man im Laufe des Vormittags Teile der Leitplanke demontieren müssen, die später wieder montiert werden mussten, erklärte ein Polizeisprecher gegen 11 Uhr. Um kurz nach 12 Uhr gab die Polizei dann Entwarnung: Die Vollsperrung wurde aufgehoben. Schwerlasttransporter geht in Flammen auf: Polizei riegelt wichtige Autobahn ab Stundenlange Vollsperrung: Schwertransporter hängt fest – Chaos Im morgendlichen Berufsverkehr führte die Sperrung zu Staus und stockendem Verkehr. Live-Daten von Google Maps zeigten gegen 8 Uhr, wie angespannt die Verkehrslage war: Auf der A3 bildete sich bis 8 Uhr ein Rückstau auf etwa 26 Kilometern. Ähnlich war die Lage auch auf der A1. Hier stand der Verkehr zur gleichen Zeit auf etwa 18 Kilometern fast bis nach Wermelskirchen . Bis 11 Uhr konnte sich der Stau größtenteils abbauen. Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 Auch am Dienstag gab es größere Probleme auf der Autobahn 3, allerdings in Bayern . Dabei seien zwischen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg-West in Richtung Frankfurt ein Lkw und ein Auto miteinander kollidiert. Der Lkw-Fahrer sei dabei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Wie es dem Autofahrer geht, ist nicht bekannt. Auf Bildern von der Unfallstelle ist ein umgekippter und weitgehend zerstörter Sattelzug zu sehen, unter dem ein stark beschädigtes Auto mit eingedrücktem Dach liegt. Wie genau es zu dem Unfall kam, sei aktuell noch unklar, so die Polizei. Ein Sachverständiger soll den Hergang nun ermitteln. Aufgrund von aufwendigen Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn über Stunden voll gesperrt werden. Am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr sind zwei der drei Fahrstreifen wieder frei, der dritte ist weiterhin gesperrt. Es bildete sich in der Nacht und am frühen Morgen ein mehrere Kilometer langer Stau.
