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Ausflugstipp ab Köln: Hier gibt es ein unglaubliches Mosel-Panorama

Kaum ein Aussichtspunkt zwischen Rhein und Mosel ist so schön wie der Kompeskopf. Beim Aufstieg erinnern Flora und Fauna sogar an den Himalaya. Vielleicht ist es der schönste Picknick-Spot Deutschlands: Auf rund 250 Meter Höhe liegt über der Mosel und den umliegenden Weinbergen der Aussichtspunkt am Kompeskopf. Er lädt mit einigen Holzbänken und ein paar Steintischen zum Verweilen ein. Denn eine bessere Aussicht in der Nähe von Köln zu finden, wird selbst für versierte Wanderer und Urlauber schwierig. Nur rund eineinhalb Autostunden von Köln entfernt liegt der Kompeskopf, offiziell auf 246 Metern Höhe. Er erhebt sich über Treis-Karden, dessen Ortsteile am malerischen Moselufer südwestlich von Koblenz liegen. Eine Pause am Kompeskopf ist dabei empfehlenswert, denn an ihm führen einige der bekanntesten Wanderwege entlang der Mosel vorbei, die sogar bis zum Rhein führen. Kompeskopf an der Mosel: Malerische Landschaft in den Weinbergen Der bekannteste von ihnen ist wohl der Moselsteig, ein 365 Kilometer langer Wanderweg von der Obermosel bis zum Deutschen Eck in Koblenz, wo sich Rhein und Mosel treffen . Die 20. Etappe des anspruchsvollen Wanderwegs führt von Treis-Karden aus nach Moselstern. Auf den insgesamt 13,5 Kilometern kommen Wanderer auch direkt am Aussichtspunkt am Kompeskopf vorbei. Ausflugstipp für Köln: In diesem idyllischen Eifel-Kleinod fühlt man sich wie im Mittelalter Nationalparks im Vergleich: Die Eifel ist ein Top-Ziel für den Indian Summer Mit fast 530 Höhenmetern ist selbst die einzelne Etappe des Moselsteigs anspruchsvoller und nur für Wanderneulinge zu empfehlen, die sportlich sind oder über eine gesunde Grundfitness verfügen. Ausflugstipp ab Köln: Himalaya-Feeling am schönsten Picknick-Spot der Mosel Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, kann stattdessen den Buchsbaum-Wanderweg wählen. Dieser führt Besucher auch in die Flora und Fauna bekannter Gebirge wie etwa dem Kaukasus oder dem westlichen Himalaya. Grund dafür ist der wilde Buchsbaum, der dem Wanderweg seinen Namen gibt. "Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt außerdem in Südeuropa und Nordafrika", heißt es seitens der Mosellandtouristik. Mit einer Länge von 3,8 Kilometern und nur rund 200 zu überwindenden Höhenmetern ist der Wanderweg zudem auch für Anfänger geeignet. Wer am Kompeskopf ankommt, wird mit einer sagenhaften Aussicht belohnt. Auch auf Instagram ist der Aussichtspunkt mittlerweile gefragt. Ein Reel zum Kompeskopf erreichte mehr als 200.000 Aufrufe. Die Wanderung endet anschließend im benachbarten Müden. Fast 30 Kilometer lang: Wanderweg bei Treis-Karden lockt Profis an Auch für Profis bietet die Region eine echte Herausforderung. Den sogenannten Mosel-Camino zwischen Bullay, Beinstein und Treis-Karden. Über 27,6 Kilometer bietet der Wanderweg rund 800 Höhenmeter. Wer noch eine Schleife zum Kompeskopf laufen will, kommt am Ende sogar auf 1.000 Höhenmeter. Selbst geübte Wanderer sollten dafür einen ganzen Tag einplanen. Die Wanderungen im Überblick Buchsbaum-Wanderweg: Von Treis-Karden nach Müden, 3,8 Kilometer, 208 Höhenmeter Moselsteig, 20. Etappe: Von Treis-Karden nach Moselkern, 13,6 Kilometer, 532 Höhenmeter Mosel-Camino: Von Treis-Karden über Beinstein nach Bullay: 27,6 Kilometer, 795 Höhenmeter Keine zwei Stunden von Köln aus: Mosel-Panorama mit Weinbergen Besonders praktisch: Von Köln aus sind sowohl Treis-Karden als auch die benachbarten Orte mit dem Auto in unter zwei Stunden erreichbar. Autofahrer nutzen am besten zunächst die A4 und die A553, bevor es über die A61 Richtung Koblenz und die A48 in die Moselregion geht. Anschließend führen Landstraßen in die jeweiligen Orte. Auch mit der Bahn sind die Orte ab Köln gut erreichbar, teilweise in etwas mehr als zwei Stunden. Zunächst fahren Wanderer mit einer der vielen Regionalzugverbindungen nach Koblenz . Von dort aus gibt es Anschluss an Direktverbindungen in die einzelnen Orte. Ebenfalls nützlich: Sowohl Bullay als auch Müden verfügen über eigene Bahnhöfe, sodass es von dort entweder zurück nach Treis-Karden oder direkt nach Hause geht.