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Autobatterie laden: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Wenn das Auto nicht mehr anspringt, ist vielfach die Starterbatterie defekt oder sie muss nur aufgeladen werden. Wie Sie diesen Unterschied erkennen und was Sie beim Aufladen beachten müssen. Wenn ein Fahrzeug nur selten bewegt wird und dann nur kurze Strecken fährt, kann auch eine gesunde Batterie mal durchhängen. Denn mit der Zeit entlädt sie sich von selbst. In der Kälte des Winters geht das noch schneller als im Sommer. Normalerweise wird die Batterie beim Fahren mit Energie versorgt. Diese Aufgabe übernimmt die Lichtmaschine . So steht ausreichend Energie bereit, um den Motor erneut zu starten. Wenn man aber nur kurze Strecken fährt, genügt die Zeit für das Laden oft nicht. Schritt für Schritt: Wie lädt man eine Autobatterie? Dann wird die Batterie per Ladegerät wieder in Fahrt gebracht. Dabei gehen Sie so vor: Stellen Sie den Motor ab und schalten Sie alle Stromverbraucher (unter anderem Radio, Klimaanlage, Licht) aus. Sorgen Sie für möglichst gute Belüftung und vermeiden Sie jedes Feuer (etwa durch Rauchen). Grund: Unter Umständen kann sich Knallgas bilden, das hochentzündlich ist. Die Batterie hat zwei Pole: den Pluspol (gekennzeichnet durch ein Pluszeichen, rot eingefärbt) und den Minuspol (Minuszeichen, blau oder schwarz). Entfernen Sie die Gummiabdeckungen. Dann schließen Sie das Ladegerät an. Die rote Klemme kommt an den Pluspol. Das Gerät ist dabei noch ausgeschaltet. Wichtig: Wenn die Batterie während des Ladevorgangs im Auto bleibt, schließen Sie die schwarze Klemme nicht am Minuspol an. Sonst könnte ein Impuls die Elektronik des Autos in Mitleidenschaft ziehen. Wählen Sie stattdessen einen robusten Massepunkt des Autos, etwa den Motorblock. An einigen Motoren befinden sich dafür spezielle Ösen. Wer die Batterie aus dem Auto ausgebaut hat, schließt die schwarze Minusklemme am Minuspol an. Beim Ausbau klemmen Sie erst den Minuspol ab, dann den Pluspol. Mehr über den Ausbau und Wechsel der Batterie erfahren Sie hier. Schalten Sie nun das Ladegerät ein. Wenn es sich für verschiedene Batterietypen eignet, müssen Sie vorher den entsprechenden Typ einstellen. Moderne Geräte erledigen das selbst. Bis die Batterie wieder voll geladen ist, vergehen einige Stunden. Behalten Sie das Auto währenddessen im Auge. Wenn Sie eine Auffälligkeit feststellen (etwa eine starke Wärmeentwicklung), ist es ein Fall für die Werkstatt. Moderne Ladegeräte beenden den Ladevorgang automatisch, wenn die Batterie wieder voll ist. Schalten Sie dann das Gerät aus und trennen es vom Netz. Danach klemmen Sie das Ladekabel ab. Zuerst lösen Sie die schwarze Klemme, dann die rote. Dann bringen Sie die Gummiabdeckungen wieder an. Lesen Sie in jedem Fall auch die Bedienungsanleitung, die Ihrem Ladegerät beiliegt. Und noch ein Tipp: Es gibt verschiedene Batterietypen, die teilweise spezielle Ladegeräte benötigen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie vor dem Kauf den Fachhändler, welches Gerät sich für Ihr Auto eignet. Alte Batterie muss ausgetauscht werden Wenn die Batterie allerdings altersschwach oder defekt ist, hilft das alles nicht weiter. Dann bleibt nur eines: der Austausch gegen eine neue Batterie . Schon nach vier bis fünf Jahren kann die Zeit für den Wechsel reif sein, da moderne Autos viel mehr Stromfresser an Bord haben als früher. Ein sicheres Indiz dafür: Selbst nach einer längeren Fahrt springt der ausgeschaltete Motor nur widerwillig wieder an. Eine gesunde Batterie sollte dann nämlich voll geladen sein.