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Polizist in Brandenburg durch Autorennen getötet: Urteil mit Haftstrafe

Ein Mann drückt aufs Gas – ein Polizist kommt ums Leben. Jetzt hat das Gericht sein Urteil gesprochen. Nach dem Tod eines Dresdner Polizisten während einer Verfolgungsjagd in Brandenburg ist der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht in Cottbus befand ihn eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge für schuldig. Der 27-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft im Januar 2025 in Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) den 32 Jahre alten Polizisten mit seinem Wagen erfasst und getötet haben. Der Beamte war in dem Moment dabei, aus einem Auto auszusteigen. Tödliches Virus: Kanaren wollen Seuchenschiff nicht anlegen lassen Publikum über Aussage empört: Richter zerlegt im Fall Fabian Anwalt von Gina H. Der Polizist wollte eine Art Nagelband auslegen, um eine Gruppe mutmaßlicher Autodiebe aufzuhalten, zu der der nun Verurteilte gehörte. Dabei wurde er von dem Fahrzeug des 27-Jährigen überrollt. Dieser hatte vor der Tat mit weiteren Beteiligten zwei Autos gestohlen. Der 27 Jahre alte Pole war in einem Begleitfahrzeug der Bande eingeteilt. Er soll in der Absicht gehandelt haben, seine Beteiligung an dem Diebstahl mehrerer Autos zu verdecken. In der Urteilsbegründung verwies der Richter auf die Drogensucht des Angeklagten. Er sei in einem wohlbehüteten Elternhaus aufgewachsen, habe aber vor Jahren begonnen, unter anderem Kokain zu nehmen. Er sei bei der Verfolgungsjagd "rücksichtslos" und mit überhöhtem Tempo unterwegs gewesen. Staatsanwaltschaft wollte Mord-Urteil Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haftstrafe für den Mann wegen Mordes gefordert. Die Staatsanwaltschaft kündigte nach dem Urteil an, in Revision zu gehen. Im Gerichtssaal reagierten Angehörige des getöteten Beamten mit Entsetzen, wie die "Bild"-Zeitung berichtete. Vor Gericht habe der Angeklagte gesagt, dass es ihm leidtue. Der Fall hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. An einer Trauerfeier nahmen Anfang 2025 Spitzenpolitiker wie die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser oder der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer teil.