Fehlermeldung

Deprecated function: Array and string offset access syntax with curly braces is deprecated in include_once() (line 20 of /mnt/web715/a0/94/5496894/htdocs/automotivemedia-cms/includes/file.phar.inc).

Audi vor BMW und Mercedes, BYD holt auf: Automarken im Beliebtheits-Ranking

Deutsche Hersteller bleiben bei vielen Käufern erste Wahl. Doch langsam kommt das gewohnte Bild ins Rutschen. Audi ist trotz der aktuellen Krise laut einer aktuellen YouGov-Auswertung die beliebteste Automarke in Deutschland. Dahinter folgen BMW und Mercedes-Benz . Gleichzeitig zeigt das Ranking aber auch, wie stark neue Anbieter aufholen, allen voran der chinesische Hersteller BYD. Für die Analyse wertete YouGov Daten aus dem eigenen sogenannten Brand-Index sowie aus "YouGov Profiles" aus. Grundlage waren mehrere Kriterien, darunter Markenimage, Preis-Leistungs-Wahrnehmung, Qualität, Zufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft. Für das Gesamtranking wurden laut YouGov deutschlandweit mehr als 19.800 Menschen befragt. Die zehn beliebtesten Automarken in Deutschland Die Spitzenplätze belegen weiterhin deutsche Hersteller. Audi erreicht im Ranking einen Indexwert von 26,3 Punkten und landet damit vor BMW (25,2) und Mercedes-Benz (24,8). Volkswagen folgt auf Rang vier. Erst dahinter rangiert mit Toyota die stärkste ausländische Marke. Audi (26,3) BMW (25,2) Mercedes-Benz (24,8) Volkswagen (22,6) Toyota (18,0) Skoda (17,6) Volvo (15,8) Porsche (13,5) Hyundai (12,5) Opel (12,1) Unterschiede je nach Generation und Geschlecht Auffällig ist dabei, dass sich die Markenwahrnehmung je nach Generation unterscheidet. Bei der Gen Z (Jahrgang 1997 oder später) liegt Audi mit deutlichem Abstand vorn. Dahinter folgen Mercedes-Benz und BMW. Porsche schafft es bei den Jüngeren ebenfalls in die Top 5. Bei den Babyboomern (geboren bis 1964) ergibt sich ein anderes Bild. Dort führt Mercedes-Benz vor BMW und Audi. Opel und Mazda schneiden in dieser Altersgruppe besser ab als bei jüngeren Befragten. Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede bei den beliebtesten Automarken. Männer bewerten vor allem deutsche Premiummarken besonders positiv: Audi liegt in dieser Gruppe vor BMW und Mercedes-Benz. Toyota und Porsche schneiden bei Männern ebenfalls vergleichsweise stark ab. Bei Frauen führt dagegen Volkswagen das Ranking an. Dahinter folgen Audi, BMW und Mercedes-Benz. Opel und Ford schaffen es bei Frauen ebenfalls in die Top 10, während Porsche dort deutlich weiter hinten landet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Premiummarken zwar generationenübergreifend stark bleiben, einzelne Hersteller aber unterschiedlich wahrgenommen werden. Chinesischer Hersteller legt stark zu Dass chinesische Hersteller auf dem deutschen Markt immer sichtbarer werden, zeigt sich vor allem am Hersteller BYD . Die Marke verzeichnet laut YouGov den stärksten Zuwachs beim sogenannten Index-Score. Innerhalb eines Jahres legte BYD um 2,0 Punkte zu. YouGov verweist dabei auf die starke Expansion in Europa. Der Report zeigt außerdem, dass sich die Marke nach einem schwächeren Verlauf Anfang 2025 stabilisierte und zuletzt deutlich zulegte. Auch Toyota, Hyundai und Dacia verbessern sich spürbar. Toyota gewinnt 1,7 Punkte, Hyundai 1,5 Punkte, Dacia 1,4 Punkte. Benziner bleibt die erste Wahl Neben der Markenwahrnehmung untersuchte YouGov auch die Kaufabsichten potenzieller Neuwagenkäufer. Demnach ziehen 50 Prozent der Befragten für den nächsten Fahrzeugkauf einen Benziner in Betracht. 37 Prozent können sich auch ein Elektroauto vorstellen. Plug-in-Hybride kommen auf 26 Prozent, Diesel auf 25 Prozent. Vor allem jüngere Käufer stehen der Elektromobilität offener gegenüber. Laut dem Report stimmen 66 Prozent der Gen Z und Millennials der Aussage zu, Elektroautos seien die Zukunft der Autoindustrie. Bei älteren Käufern liegt der Wert mit 52 Prozent deutlich niedriger. Bei den Fahrzeugtypen liegen SUVs vorn. 28 Prozent der potenziellen Käufer interessieren sich dafür. Dahinter folgen größere Familienautos beziehungsweise Kombis und Limousinen mit 23 Prozent. Kleinwagen erreichen 20 Prozent. Auch beim Budget zeigt sich eine klare Tendenz. Die größte Gruppe plant laut YouGov für den nächsten Autokauf zwischen 30.000 und 60.000 Euro ein. Das geben 42 Prozent der Befragten an. Weitere 29 Prozent planen Ausgaben zwischen 10.000 und 30.000 Euro.