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Wandertipp ab Köln: Schaagbachtal mit Moor und Urwald entdecken

Holzstege führen durch Moor und Urwald: Dieses Naturparadies liegt nur eine Stunde von Köln entfernt – und wirkt wie eine andere Welt. Ein Pfad aus Holzbrettern führt durch die Moorlandschaften des Schaagbachtals – mittendrin: der Birgeler Urwald mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Wer hier unterwegs ist, vergisst schnell, dass Köln gar nicht weit entfernt liegt. Denn das Naturschutzgebiet an der Grenze zu den Niederlanden, auf dem Gebiet von Wassenberg und Wegberg, wirkt wie eine andere Welt. Keine Cafés, keine Campingplätze, kaum Spuren der Zivilisation – stattdessen knarzende Holzstege, Vogelgezwitscher und raschelnde Sträucher. Schaagbachtal: Natur pur – nur eine Stunde von Köln entfernt Von Köln aus ist das Schaagbachtal in rund einer Stunde mit dem Auto erreichbar. Die Strecke führt meist über die A57 und A46 in Richtung Heinsberg/Wegberg, anschließend weiter über Landstraßen nach Wildenrath. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Gebiet erreichbar: Von Köln geht es per Bahn über Mönchengladbach nach Wegberg-Dalheim, von dort weiter mit dem Bus. Insgesamt sollten Reisende etwa zwei bis zweieinhalb Stunden einplanen. Wanderweg durch Moor und Urwald im Schaagbachtal Das Schaagbachtal gilt als bewusst naturbelassen. Nur schmale Holzstege führen durch die Moorlandschaft und ermöglichen Wanderern den Zugang. Ähnliche Wege kennt man etwa aus dem Hohen Venn. Ein besonders beliebter Rundweg startet in Wildenrath und ist rund 14 Kilometer lang. Der sogenannte Premium-Wanderweg ist überwiegend flach und damit auch für Familien gut geeignet. Er führt durch die Ortsteile Rosenthal und Birgelen und bietet zu jeder Jahreszeit eindrucksvolle Naturerlebnisse. Seltene Tiere im Birgeler Urwald Ein Highlight entlang der Strecke ist der Birgeler Urwald. Hier leben zahlreiche seltene Tierarten, darunter Waldkauz, Steinkauz und Dachs. In der Dämmerung lassen sie sich mit etwas Glück beobachten. Tagsüber begegnen Wanderer mitunter Greifvögeln wie Habicht, Sperber oder Milan sowie Wildschweinen, Füchsen und Hasen. Entlang der Strecke gibt es bewusst nur wenige Einkehrmöglichkeiten. Die Naturstation Haus Wildenrath informiert über Flora und Fauna der Region. Wer eine Pause einlegen möchte, findet im Sommer am Gasthaus am Campingplatz Rothenbach eine Möglichkeit dazu.